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Ville del Torre

Was können wir über diese Villa, mit dem hübschen Turm geschichtliches sagen? leider…nichts.
Auf unserer Italien Tour gehörte sie eher zu den Enttäuschungen, sehr hübsch von außen anzusehen, war im inneren nichts mehr vorhanden. Da hier vor einiger Zeit mit der Renovierung begonnen wurde, ist die Villa leer an Gegenständen oder Möbel. Ein Gebäudeteil scheint bezugsfertig zu sein. An den beiden Haupttreppen hier ist ein Treppenlift angebracht, alles ist behindertengerecht ausgeführt worden.
Der große Park vor der Villa ist auch schon verwildert. Hier hat schon einige Jahre keiner mehr was gemacht.

 

Villa Gemma

Erbaut in den frühen 1900er Jahren steht diese große Villa am Rande eines kleinen Parks in Norditalien. Neben einem, einst prunkvollen Treppenhaus findet man noch eine kleine Privatkapelle darin. Die Villa ist mittlerweile fast zugewachsen und der Zugang erschwert sich, da man sich durch dichte Hecken und Gestrüpp kämpfen muss.

Il Teatro Vecchio

Wir fahren in ein kleines Bergdorf in Italien, trotz der aktuellen Information das dieses kleine Theater zu sein soll, wollen wir es doch versuchen. Dort angekommen stand die Eingangstür offen und wir betreten es mit großer Hoffnung. Diese wurde nicht enttäuscht, den Charme längst vergangener Zeiten findet man hier überall. Alte Filmplakate liegen herum. Kein Vandalismus, kein Sprayer hat sich hier ausgetobt. Wir verbringen einige Stunden hier und genießen diesen tollen Ort.

 

Filature TS

Eine riesige Textilfabrik in einer Region die auch dafür bekannt ist. Wie lange diese hier schon leer steht wissen wir nicht, aber der Verfall hat schon Ausmaße erreicht, der uns in dieser Art bisher kaum untergekommen ist.
Man wusste nicht was man zuerst und überhaupt ablichten soll, deshalb hier nun diese Auswahl.
Leider mussten wir dort auch die andere Seite unserer Gesellschaft kennen lernen. Auf dem Areal leben mehrere Obdachlose in erbärmlichen Behausungen.

TB Sanatorium

Auf Grund von vielen Tuberkolosekrankheiten zu Beginn des 20. Jahhunderts wurde beschlossen, dieses Sanatorium zu errichten. Wegen dem 1. Weltkrieg wurde es aber erst nach dessen Ende fertig gestellt.
Die Größe dieser Anlage beeindruckt. Es gab hier über einst über 2.000 Betten.
Als später der Bedarf an Sanatorien nachließ wurde hier ein Krankenhaus eingerichtet und dann in den 1970er Jahren vollständig auf ein Allgemeines Krankenhaus umgestellt.
Als jetzt vor einigen Jahren ein Neubau errichtet wurde, begann die Aufgabe der alten Anlagen welche jetzt schon seit ein paar Jahren leer stehen.
Besonders beeindruckt hatte uns der riesige Dom mitten in diesem Komplex.

Villa Drapp

Diese Villa gehörte einmal einem Industriellen und wurde um 1900 erbaut.
Sie hatte einen Wintergarten der mal als kleiner Zoo diente, im besonderen muss es hier mal einige Vögel gegeben haben.

Rund um das Anwesen gibt es einen riesigen Park, die Schönheit der Anlage ist auch heute noch, nach jahrzehntelangem Leerstand, zu erkennen.

Cementeria

Die Zementfabrik wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet und ein paar Jahre später auf ihre jetzige Größe erweitert. Kurz vor Schließung des Werkes, in den 1960er Jahren, gab es hier über 10 Öfen die dann aber angeschaltet wurden und hier nur noch ein paar Jahre mit Mahlarbeiten weiter gearbeitet wurde.
In den 1970er Jahren erfolgte dann die Demontage des Zementwerkes, es wurden alle Metallteile und Werkzeuge verkauft und das andere Zubehör entsorgt.
In den letzten Jahren gab es Pläne für den Umbau als Kultur- und Sportzentrum, aber bis heute ist hier nichts geschehen.

 

Bunker Seewerk

Der Bunker wurde von 1939 bis 1943 durch die Wehrmacht für die Produktion von „N-Stoff“ und Sarin gebaut. Unter der Bezeichnung Seewerk gehörte die Anlage zu einer Reihe von Munitionsfabriken, die im Auftrag der Wehrmacht von der Deutschen Sprengchemie GmbH (DSC) bis 1945 betrieben wurden.

Nach 1945 war das Gebiet Sperrzone um die sich einige Legenden rankten. Ab 1958 wurde er dann von Spezialkräften der NVA umgebaut. Ihm wird im Operativplan der GSSD eine hohe Bedeutung zugesprochen, gesicherte Informationen liegen aber nicht vor. Ab 1965 war er einsatzbereit.
Man vermutet das er am Ende als Gefechtsstand zur Lenkung der Kräfte des Warschauer Paktes auf einem westlichen Kriegsschauplatz dienen sollte.

Der Bunker ist viergeschossig und damit der größte den wir je besuchten. Die nutzbare Größe umfasst 14.000m².

Hier ist der Beitrag zu den überirdischen Anlagen dort.

Das ABC des Giftgases

VEB Getreidewirtschaft

Die Getreidemühle in einem kleinem Dorf hatte nun schon länger unsere Aufmerksamkeit. Bisher immer gut verschlossen trotze sie auch einem offiziellem Antrag, als wir aber mal wieder in der Gegend waren ergab sich ein Schlupfloch.
Die Beschriftungen an den Maschinen sprechen von einem VEB Getreidewirtschaft in der Region. Der Kalender im Büro datiert auf das Jahr 2000. Viel mehr können wir nicht über die Mühle sagen. Es gab wohl auch mal eine kleine Gastwirtschaft im Haus, die Räume wurden aber zuletzt wohl eher als Wohnung genutzt.

Ferienheim Hubertushöhe

Da man vor Ort und im Netz keine verwertbaren Unterlagen mehr findet, lässt sich nur spekulieren was es mal war. Der Bautyp kam uns aber schon öfter mal vor die Linse und dabei handelte es sich meist um eine Ferienheim. Dieser Typ wurde scheinbar gerne gebaut in der DDR. In der Mitte Speiseraum, Verwaltung und Küche, links und rechts davon zweigeschossige Bettenhäuser. Dazu die schöne Lage am See und fertig war ein beliebtes Urlaubsdomizil.

Heute ist das Anwesen schon arg runter gekommen, das meiste wurde hier schon entwendet. Einen Teil scheint jemand als Lager für Möbel und als Garagen zu nutzen, der andere Teil bietet schönen Verfall.