Archiv der Kategorie: Bäder

Das Stadtbad

Dieses Stadtbad wurde 1930 erbaut, zusammen mit einer Turnhalle sollte hier der Gesundheit gefrönt werden. Eine geplante Schule an dieser Stelle wurde aber nicht mehr realisiert.

Wir betreten die Schwimmhalle mit ihren klaren Strukturen, leider ist hier vor kurzem jemand tätig geworden und hat diesen Teil mit Schmierereien verschandelt.
Die große Uhr steht schon lange auf 8:00 Uhr, zum Glück nicht auf 5 vor 12, denn auch hier laufen Pläne dem Gebäude wieder neues Leben einzuhauchen. Hoffen wir das beste, denn der Zahn der Zeit nagt auch am Gebäude.

Neben dem Schwimmbecken gibt es noch einen großen Wannen- und Brausebadebereich, sowie eine Sauna. Hier lassen Oberlichter das natürliche Tageslicht herein, wir hatten leider Pech. An diesem Tag war es sehr trübe.
Dann finden wir den alten Eingangsbereich, der noch sehr gut erhalten ist. Man kann die Atmosphäre spüren und hört noch den Trubel und die früheren Badegäste in die Umkleiden gehen.

Wegen einem Neubau in der Stadt musste dieses Bad aber zur Jahrtausendwende schließen.

Städtische Badeanstalt

Dieses Stadtbad war das erste in dieser Region und eröffnete 1900 nach einer 2 jährigen Bauzeit.
Die Menschen nutzten auch rege die vorhandenen Wannen- und Dampfbäder.
In den letzten Kriegsmonaten wurde hier noch Schaden durch Bombenangriffe verursacht. Diese wurden in den Folgejahren repariert und das Bad wieder in einen benutzbaren Zustand gebracht. Leider wurden bei diesen Baumaßnahmen auch verschiedene Merkmale aus der Gründerzeit entfernt oder überbaut.
Das Bad wurde noch bis 1999 eingeschränkt benutzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wartet auf einen Käufer.

Stadtbad

Für dies kleine Stadt war der Bau eines Stadtbades 1928 eine herausragende Einrichtung. Der Bau wurde durch eine Partnerschaft der Stadt mit der Siemens-Halske AG ermöglicht. Die Abwärme eines benachbarten E-Werks wurde genutzt und die Kosten dadurch klein gehalten.
Später wurde noch ein Trakt angebaut, der als Kantine genutzt wurde. Das Bad schloss in den 1990er Jahren.

Heute nutzt die LUBA das Gelände und hofft das alte Bad als Großküche umzubauen. Pläne dafür existieren schon, es soll ein Haus im Haus gebaut werden. Dach und Keller sind schon trocken gelegt.
Zur Zeit wird noch die Sauna und der spätere Anbau genutzt. Das Bad selbst, dient als Abstellplatz.

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Freibad X. Weltfestspiele

Dieses Freibad wurde anlässlich der X. Weltfestspiele in der DDR im Jahr 1973 erbaut.

Die früher einmal vorhandenen Gebäude sind abgerissen und das Becken des Freibades hat nur noch die Mauern an der Längsseite. Es ist mittlerweile ein kleines Biotop für Kleintiere und Jugendliche geworden, die letzten Besucher dieses alten Freibades.

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Freibad im Wald

Unweit einer kleinen Ortschaft im Wald fanden wir dieses alte Freibad.
Es erzählte nicht mehr viel über seine Geschichte, nur das es schon viele Jahre nicht mehr in Betrieb war.

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Das Franzosenbad

Diese Schwimmhalle wurde von den Alliierten Anfang der 1970er Jahre gebaut. Ein 25m Becken mit Sprungturm war vorhanden und ein Nichtschwimmerbecken. Genutzt wurde es vorwiegend von den französichen Militärangehörigen.

Nach ihrem Abzug 1994 wurde das Bad für Schulen, Kitas und Vereine zur Verfügung gestellt.  Das Wasser wurde Anfang des 21. Jahrhunderts aus den Becken gelassen.

Ein Investor wollte kurz darauf alles wieder groß aufziehen, aber die endgültige Schließung ließ nicht lange auf sich warten. Auch großartige Pläne für einen Neubau gab es.

Wie so oft passierte aber nichts und er jetzige Zustand des Bades war schon erschreckend. Vandalismus und Beschmierungen so weit das Auge reicht. Aber seht selbst.

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Stadtbad Steglitz

Am 8. Juli 1908 wurde das heutige Stadtbad eröffnet. Es verfügte, neben einem 21 mal 9 Meter großen Schwimmbecken sowie der Wannen- und Brauseabteilung, über einen Heilbädersektor mit russisch-römischem Bad, Massagebänken und Therapiekabinen. Das Kesselhaus mit Werkstätten, Nebenräumen und Wohnungen sowie die Wäscherei für die Badegäste befanden sich im hinteren Teil des Traktes.

Damit war ein gehobener Badegenuss möglich, dem die Jugendstilarchitektur gerecht wurde. Noch heute lässt sich der sakrale Charakter der Schwimmhalle mit ihrer kuppelförmigen Apsis nachfühlen. Wassertiere schmücken die kunstvoll geschmiedeten Geländer. Ein besonderes Erlebnis vermittelte das russisch-römische Bad. Sein Tauchbeckenraum mit römischen Rundbögen, Wandmosaiken und kunstvoll verzierten Säulen ist das Schmuckstück der Anlage.

Wegen der Weltkriege lange Zeit zweckentfremdet, steht das Gebäude seit 1982 unter Denkmalschutz und wurde 2002 geschlossen. Seit dem Erwerb durch die Besitzerin des Bewegungsbades Marienfelde, Gabriele Berger, im Jahre 2004 finden im Stadtbad Steglitz Kulturveranstaltungen statt. Das Sanierungskonzept zur Nutzung als Badebetrieb unter zukunftweisenden Gesichtspunkten wird Schritt für Schritt umgesetzt.

(Quelle: http://www.stadtbad-steglitz.de)

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Ausgeplanscht im Erlebnisbad

Ein heißer Sommertag, wir wollten uns abkühlen und fuhren ins Erlebnisbad. Der Parkplatz war überraschender Weise sehr leer, der Eintritt frei … hm warum nur? Die Geschichte dahinter:

Nach der Wende waren die normalen Schwimmhallen nicht mehr gut genug, es mussten Erlebnisbäder, Spaßbäder, Thermalbäder o.ä. her. Dieses hier ist eines der ersten die gebaut wurden, nicht nur für die Einheimischen, sondern um auch Touristen anzulocken.
Mehrere Schwimmbecken, Wasserrutsche, Wildwasserkanal, Außenbecken und einen Saunabereich gab es.
Doch der ersten Euphorie folgte die Ernüchterung. Das Bad wurde nie rentabel, mehrere kurzzeitige Schließungen folgten, unter anderem wegen nicht bezahlter Stromrechnungen. Die Stadt verkaufte das Erlebnisbad für 1 Mark. Aber auch der neue Eigentümer konnte diese Wohlfühloase nicht retten. Jetzt sind dort alle Metallteile verkauft und die Kabel fehlen. Vandalen haben sich dort auch schon ausgetobt. Das Kellergeschoss steht unter Wasser. So ist das Bad nicht mehr zu retten!

Ein weiterer Besuch im Juni 2015 – hier wurde man dann auch noch unfreundlich des Geländes verwiesen 😉

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Schwimmbad

Dieses Bad im Osten der Hauptstadt ist gerade im Sommer wunderbar anzuschauen. Es ist zwar klein, hat aber den Charme vergangener Tage nicht verloren. Wasser ist im Becken, die Wiesen frisch gemäht … es fehlen nur noch die Badegäste.

Ursprünglich wurde es als Trainingsstätte für die Olympischen Spiele genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es saniert und diente bis zur Wende als kleine Erholungsstätte inmitten der Plattenbauten.

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Stadtbad Lichtenberg

Das Stadtbad Lichtenberg (auch Hubertusbad genannt) ist eine im Jahre 1928 eröffnete Bade- und Schwimmanstalt im Berliner Bezirk Lichtenberg, die seit 1991 wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen ist.

Stadtbad Lichtenberg
Stadtbad Lichtenberg

Eine ausführliche Beschreibung zur Geschichte des Bades, gibt es auf der privaten Seite von Herrn Hoffmann vom Verein Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V., deshalb sparen wir uns an dieser Stelle diese Fakten.

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