Archiv der Kategorie: Unterhaltung

Kulturhaus

Dieses Kulturhaus, das den Namen eines Widerstandskämpfers trägt, wurde in Zeiten der DDR erbaut.
Genaues ließ sich nicht heraus finden. Auch nicht von wem und wie lange es genutzt wurde.
Jetzt schienen hier einmal Renovierungsarbeiten begonnen zu haben, aber das ist in den Ansätzen stecken geblieben. Die Baumaterialien liegen noch hier, aber das Haus ist verrammelt. Pläne daraus eine Skaterhalle zu machen tauchten auch einmal auf. Aber jetzt ist man ratlos was mit dem Gebäude passieren soll.

Kulturhaus Moossaal

Dieses Haus soll in diesen Tagen renoviert werden und es entstehen hier jetzt Wohnungen.

Bisher war das Haus zum Vergnügen und für die Unterhaltung der Bevölkerung bestimmt. Als Gasthof Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde es schnell zum Kulturhaus der Stadt. Träger war dann unter anderem ein ansässiges Unternehmen. Zu Beginn der 1990er Jahre erfolgte dann die Schließung und der Leerstand, Pläne zum Abriss machten die Runde. Jetzt geht es aber doch weiter…

Disko Untertasse

Ursprung dieses Tanztempels war einmal die Kohleindustrie, die hier am Standort fast 100 Jahre den damaligen Brennstoff herstellte.

Lange Zeit stand dann das imposante Gebäude leer bis um die Jahrtausendwende eine neue Nutzung gefunden wurde. Die Fabrik wurde zur Disko mit mehreren Bars und Tanzflächen. 10 Jahre ging alles gut dann wurde das Haus geschlossen.

Wir dachten erst an Board einer fliegenden Untertasse geraten zu sein, die futuristische, technische Ausstattung ließen diesen Schluss zu Aber am Ende hoben wir nicht ab und blieben alleine zurück im Urbexland.

Restaurant mit Bergnamen

Ein ehemaliges Ferienheim des FDGB steht nun hier im Ort seit über 25 Jahren leer. Beliebt war früher einmal auch das angeschlossenen Restaurant. Als aber nach der Wende die Lichter ausgingen, kümmerte sich niemand mehr darum. Jetzt sind einigeTeile schon eingestürzt, der große Saal hält noch tapfer durch. Aber ein Stützbalken ist auch schon durchgemodert.

Die Stadt will das Haus, das den Namen eines nah gelegenen Berges trägt, verschwinden lassen, die letzten Tage sind gekommen. Aber da die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind kann auch das noch dauern.

Der Grüne Saal

Ein Schickes altes Haus mit Bühne und Saal. Die genauere Art der Nutzung ließ sich bisher nicht heraus finden. Vielleicht als Treffpunkt, Speiseraum und Veranstaltungsort des umliegenden Geländes?

Beim 2. Anlauf gab es jetzt auch einen Eingang, leider gibt es aber hier auch schon Vandalismus und Graffiti.

 

 

Kulturhaus der Werktätigen

Dieses Kulturhaus wurde in den 1950er Jahren auf Geheiß der sowjetischen Offiziere erbaut. Es diente der Unterhaltung der 20.000 Beschäftigten der Chemischen Werke im Ort.

Hauptbestandteil war der große Theatersaal mit 750 Plätzen und ein kleinerer Saal für 250 Gäste. In den folgenden Jahren erfolgte der weitere Ausbau, eine Gaststätte und kleinere Räume kamen hinzu. Hier wurde Kunst und Kultur durch die Arbeiter gelebt. Auch einige internationale Gäste konnte das Haus begrüßen.
Nach der Wende hatten die neuen Eigentümer der Werke kein großes Interesse mehr an dem Haus und 1998 viel der letzte Vorhang. Es folgten einige Jahre des Leerstands.

Ein einheimischer Investor kaufte das Gebäude kurz nach der Jahrtausendwende und wollte es umgestalten und groß investieren. Der Ausbau zur Großraumdisko und Eventlocation hatte begonnen, wurde aber nie fertig gestellt. Unterschlagungen von Fördermitteln stehen im Raum. Ein Millionenkredit wartet auf Ablösung.

 

 

 

Kulturhaus zum Mond

Die Ursprünge dieses Kulturhauses gehen bis in das Ende des 19. Jahrhundert zurück. Ein kleine Gastwirtschaft eröffnete hier und wurde mit wechselnden Eigentümern bis zum Ende des 2. Weltkrieges betrieben.

Dann kaufte ein großes Unternehmen des Ortes das Objekt und betrieb hier zuerst eine Einrichtung für Kinder. Als dann die Nutzung an die größeren Kinder über ging, begann hier die Nutzung als Kulturstätte.

Ab den 1950er Jahren wurden dann Theaterstücke aufgeführt und das Haus begann zu leben. Es wurde umgebaut und trotz aller Vorbehalte funktionierte dieses Kulturhaus, auch weil sich viele Bürger dafür einsetzten. Jetzt fanden hier die üblichen Veranstaltungen statt, wie Jugendweihen, Brigadefeste, Weihnachtsfeiern und auch Rentner trafen sich in diesem Haus.

Wir konnten den großen Saal mit dem nierenförmigen Oberrang besichtigen, auf diesem befindet sich noch eine letzte Stuhlreihe. Der Eingangsbereich mit den typischen DDR Treppen ist auch noch sehenswert. Einige Teile sind zu gemauert, aber scheinbar gibt es für das früher einmal sehr beliebte Haus keine Verwendung mehr und der Abriss droht.

Kulturhaus der Eisenbahner

Mit dem Aufbau der DDR einstand hier in der Stadt ein Reichsbahnausbesserungswerk das mit der Zeit immer mehr erweitert wurde.

Den Bedürfnissen der Werktätigen angepasst, einstand dann zu Beginn der 1950er Jahre dieses Kulturhaus für die Eisenbahner.
Es war ein großer Saal und eine Gaststätte mit Speisesaal integriert worden.
Hier wurden Betriebsfeiern, Brigadefeste, Versammlungen, Feiern zum Tag der Eisenbahner, Jubilarien und ähnliches durchgeführt.
Kurz vor dem Ende der DDR erhielt das Haus noch eine Modernisierung und Umgestaltung.

Den Umbruch überstand das Kulturhaus leider nicht, ein neuer Mieter hatte Pläne zur Umgestaltung und begann schon mit den Arbeiten aber die Bürger hatten andere Probleme. Das Projekt scheiterte, seit dem steht das Haus leer. Ein Verkauf Ende der 1990er Jahre fand auch keinen neuen Käufer.
Auch andere Betriebe der Region, die nicht über so ein Haus verfügten konnten hier ihre Veranstaltungen durchfuhren.

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Piscine Mosque

Dieses Mehrzweckgebäude wurde einmal für die Arbeiter einer ortsansässigen Fabrik gebaut.
Hier war ein Schwimmbad, ein Theater und ein Cafe unter gebracht. Später kaufte das Gebäude eine Universität die zuerst das Schwimmbad schloss und dann Anfang des 21. Jahrhunderts den Rest.

Den Namen verdankt es den blau weißen, gekachelten Eingangsbereich, der dem einer Moschee ähnelt. Andere Quellen sprechen davon, das es Pläne gab das Areal in eine umzubauen, scheinbar wurden diese aber nie verwirklicht.
Mittlerweile ist der Vandalismus stark fort geschritten, wir trafen Jugendliche die sich dort die Zeit vertrieben und einen „Nachwuchsrapper“ der dort ein Musikvideo drehte.

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Theater Jeusette

Dieser Ort war der erste unserer Belgientour. Der Tag begann nicht besonders erfolgreich. Industrie die besonders gut gesichert war, mehrere zugemauerte Gebäude, oder hohe neue Zäune mit Natodraht überall. So nutzten wir die Gelegenheit das Jeusette zu besuchen, das aber nach Jahren des Leerstands schon übel aussah.

Dieses Theater wurde nach dem 2. Weltkrieg erbaut um die Arbeiter der Schwerindustrie zu unterhalten. Es gab hier Kino- und Theateraufführungen und Versammlungen wurden abgehalten.
Mit der Wirtschaftskrise und den verbundenen hohen Betriebskosten für das Werk, wurde der Betrieb eingestellt und die letzte Aufführung war Mitte der 1990er Jahre. Nach vielen Jahren Leerstand wurde das Gebäude an die Stadt verkauft die hier ein kulturelles Zentrum schaffen wollte. Aber es sieht nicht danach aus, ein Brand sowie Vandalismus haben dem Gebäude schon arg zugesetzt.

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