Archiv der Kategorie: Papier

VEB Pappe

Wenig bis gar nichts konnten wir über diesen ehemaligen VEB heraus finden. Nur das hier Verpackungen aller Art hergestellt wurden. Überall findet man Überbleibsel aus der DDR, aber auch Nachnutzer haben ihre Spuren hinterlassen.
Ein Teil wird noch heute für Autoreparaturen genutzt.

 

Feinstes Papier

Hier wartet eine traditionsreiche Papierfabrik auf einen Neuanfang.

Aber je mehr Zeit ins Land geht um so unwahrscheinlicher wird es, das hier wieder Papier hergestellt wird. Härtere Umweltauflagen und steigende Energiepreise lassen das fast nicht mehr zu. Die Fabrik wurde verlassen und alle Maschinen waren überholt und einsatzbereit, als die letzten Arbeiter vor ca. 10 Jahren gingen.

Erste Erwähnungen einer Papierherstellung an diesem Ort gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Hier wurden immer feinste Papiere produziert unter anderem für die Zigarettenindustrie und für Kondensatoren. Die alte Papiermaschine stammt noch aus dem Jahr 1922.
Es liegen sogar noch Spezialrollen von Zigarettenpapier herum, die für Erotiketablissements bestimmt waren. Sie sind an den außergewöhnlichen Farben, wie rosa oder hellblau zu erkennen.
In der Werkstatt stehen auch noch viele alte Maschinen die immer noch ihren Dienst tun könnten…

 

Die leere Papierfabrik

Hier könnte man das gleiche schreiben wie einen Beitrag vorher. Schwer historisches zu recherchieren. Es war wohl auch eine Papierfabrik die vom Hochwasser zerstört  und nicht wieder aufgebaut wurde.
Nur ein kleiner Teil war zugänglich, auch weil noch Teile der Fabrik genutzt werden.
Aber der Verfall im verlassenen Teil ist schon beträchtlich und deshalb auch schon wieder schön.

Papierfabrik

Es ist schwierig historische Daten richtig zuzuordnen, wir versuchen noch mehr über die Fabrik heraus zu bekommen.
Jedenfalls gab es an diesem Fluss einige dieser Fabriken in denen Papier hergestellt wurde.

Die Hallen sind meistens leer, ein paar Sachen, wie Ketten und Maschinenteile liegen aber noch herum.
Im Heizhaus holt sich die Natur schon wieder vieles zurück. Das hat Spaß gemacht sich dort alles anzuschauen und den Verfall zu beobachten.

Regale über Regale

Wir vermuten das hier einmal ein Lager einer Papierfabrik war. In jeder Halle gab es riesige Regale. Die massive Bauweise aus dicken Rohren lässt den Schluss zu, das hier schwere Sachen gelagert wurden.
Da dieser Ort bisher unbekannt war, hatten wir keine großen Erwartungen. Aber das änderte sich mit der Erkundung, toller Verfall überall, denn die Natur beginnt sich alles zurück zu holen.

Papierfabrik an der Brücke

Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Papierfabrik gegründet. Das endgültige Aus kam vor ein paar Jahren, nachdem nicht mehr genug Aufträge für die Fabrik da waren. Jetzt sind die Maschinen verkauft und große Teile des Areals werden anderweitig genutzt.

Wir konnten aber ein paar Gebäude die lange nicht mehr genutzt wurden besuchen. Dabei stach besonders das Polytechnische Zentrum heraus. Hier blieb die Zeit kurz nach der Wende stehen, als hier scheinbar nicht mehr ausgebildet wurde. Kisten mit Gasmasken für die Zivilverteidigung stehen hier noch im Lager und riesige Mengen an alten Unterlagen.

Des weiteren gibt es hier noch die ehemalige Verwaltung mit Kulturhaus. Der Saal diente zuletzt als Lager, sogar ein modernes Rolltor wurde eingebaut und die alte Bühne als Palettenstation benutzt. Der Projekttorraum ist entkernt, auch Bibliothek, Küche und Speiseraum sind leer.

Auch ein paar alte Produktionshallen, die aber schon viele Jahre keine Maschinen mehr gesehen haben und nur noch den früheren Glanz erahnen lassen, konnten wir uns ansehen.

Kartonagenpapierfabrik

Diese große Fabrik entdeckten wir an einem kleinen Fuß. Zur Zeit wird hier noch ein kleines Wasserkraftwerk betrieben.
Die großen alten Backsteinbauten sind nur noch die Zeugen einer riesigen Industrieanlage. Aber was wurde hier früher einmal gemacht?

Die Recherche gestaltet sich schwierig, einmal lesen wir von einer Baumwollspinnerei dann wieder von einer Papierfabrik.
Vor Ort ist außer der puren Hülle nichts mehr vorhanden was auf die frühere Funktion schließen lässt.

Dann aber lesen wir das hier einmal ein Mühlenbetrieb existierte der aber durch ein Feuer zerstört wurde, danach am selben Standort eine Kartonagenpapierfabrik errichtet.
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurden hier Pappe und Karton hergestellt, die Russen demontierten dann 1945 alle Anlagen restlos und die Ruinen wurden sich selbst überlassen.

Zellulosefabrik

Gegründet wurde diese Fabrik hier schon Ende des 19. Jahrhunderts. Produziert wurde Zellulose, das für die Papierproduktion eingesetzt wurde. Weitere Erweiterungen folgten, unter anderem Wohnhäuser und Produktionsstätten für die benötigten Maschinen.

Die Sowjetunion demontierte das Werk dann nach dem 2. Weltkrieg. Aber es wurde wieder aufgebaut und ein paar Jahre nach dem Kriegsende als VEB für die Produktion von Zellstoff aus Holz eröffnet.
Leider wurden die Abwässer der Fabrik in den nahen Fluss geleitet, so das gleich nach der Wende aus Umweltgründen das Aus folgte.

Einige Gebäude wurden abgerissen, aber ein Teil blieb bestehen und es wurden dann hier nach der Wende noch Verpackungen produziert.

Auch hier waren wir noch einmal kurz nach dem ersten Besuch.
Diesmal haben wir mehr auf Details geachtet.

Eine Perle von Papierfabrik

Das ist eine von den vielen Papierfabriken in Deutschland, die sich dem Druck der weltweiten Papierproduktion beugen mussten.

Die erste Insolvenz nach der Jahrtausendwende konnte noch abgewendet werden, der Neubeginn mit verkleinerter Mannschaft und neuem Eigentümer versprach viel. Er sprach von einer Perle die veredelt werden sollte. Aber kurz darauf blieben die Gehälter aus, Material konnte nicht mehr eingekauft werden und die über 200 Jahre alte Fabrik musste endgültig schließen.

Die Fabrik ist größtenteils entkernt worden und zurück geblieben ist die leere Hülle der Fabrik. Zuletzt wurden hier Pappen für für Verpackungen und Seidenpapiere hergestellt. Als Besonderheit konnten das Papier hier auch gleich bedruckt werden. Aber auch das alles half nicht den Konkurs zu verhindern.

Papierfabrik

Lange mußten wir warten um endlich diese Papierfabrik zu besuchen, die ja „etwas“ außerhalb unseres Einzugsgebietes liegt.
Wir waren in netter Begleitung eines „Einheimischen“, danke nochmals für die Begleitung.

Nun was soll man sagen: ATEMBERAUBEND

Dieser Teil ist das Kraftwerk der Fabrik, für mehr hat es leider nicht mehr gereicht. Man könnte Tage dort verbringen.
Obwohl die Location schon etwas gelitten hat (Grafitti) gehört sie aber zweifelos zu einer der besten die wir besuchen konnten.

Feinster natürlicher Verfall, Rost überall, gepaart mit Moos und Farnbewuchs, aber seht selber…

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