Archiv der Kategorie: Verkehr

Charbonnage du Renard

Hier war früher einmal der Sitz einer Kohlenmine, die 1969 geschlossen wurde. Überbleibsel davon findet man noch im Keller, wie die Ladestationen für die Ausrüstung der Minenarbeiter.

Irgendwann danach nahm hier eine Ford Werkstatt ihren Betrieb auf. Unzählige Automobile Schätze stehen hier noch herum. Leider wurden überall die Scheiben eingeschlagen und die Wagen beschmiert.

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Der alte Hafenkran

Der alte Kran einer Hafengesellschaft steht ungenutzt an einem Binnenhafen. Seine Tragkraft betrug einmal 5 Tonnen.
Er wurde früher einmal benutzt um den Umschlag von Massen- und Stückgut zu erledigen.
Jetzt ist er schon von Kabeldieben ausgeschlachtet und wartet wohl auf seine Verschrottung.

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Werkstatt des Erfinders

Hier begann die Laufbahn eines späterer Erfinders und Konstrukteurs. Um 1900 dienten diese Gebäude als Schlosserei.
Später entwickelte der Konstrukteur eigene Motorwagen und war damit an der Entstehung der deutschen Automobilgeschichte beteiligt.
Zuletzt war hier eine Textilreinigung untergebracht.

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VEB Fahrzeuginstandsetzung

Dieser Standort hat eine lange Geschichte. In den 1930er Jahren entstand hier ein Maschinenbaubetrieb, der schnell größer wurde. Auch Zwangsarbeiter mussten hier arbeiten.
Nach dem Krieg übernahm die Rote Armee das Gelände und demontierte die Anlagen, die Hallen wurden gesprengt. In den verbliebenen Gebäuden siedelten sich verschiedene Firmen an. Auch heute noch werden einige Gebäude genutzt.

Der hier dokumentierte Teil, war der Hauptsitz des VEB Fahrzeuginstandsetzung des Bezirks. Hier wurden LKW und Busse repariert.

Der Neuanfang nach der Wende, als Handel für Technik, gelang nicht.

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Altes Muldenwehr

Bis 1945 war dieses Wehr die einzige Verbindung über die Mulde weit und breit. Auch trennte die Mulde nach 1945 den amerikanischen vom russischen Sektor. Als dort Bohlen entfernt wurden um die Überquerung unmöglich zu machen, versuchten die Bürger mit Leitern auf die andere Seite zu kommen.

Früher konnte mit diesem Wehr die Mulde reguliert werden. Das Wasser wurde für die Chemieindustrie in der Nähe benötigt.Es gab zwei Türme mit Videoüberwachung und Beleuchtung, um das Wehr vor Vandalismus zu schützen, da es früher komplett aus Holz bestand und immer wieder mal angesägt wurde. Heute hat es keine Funktion mehr und dient nur noch der Überquerung der Mulde einer beliebten Fahrradroute.

Einstmals fanden hier sogar Kanu-Wildwasserwettbewerbe statt, man staute vorher das Wasser und ließ es dann stoßweise ablaufen.

 

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Daimler Benz Motorenwerke

Hier wurde im von 1936 bis 1945 ein Werk zur Produktion von Flugmotoren errichtet. Ende 1943 arbeiteten knapp 15.000 Menschen in diesem Werk. Ein düsteres Kapitel ist dabei auch der Einsatz von Zwangsarbeitern und die damit verbundene Außenstelle des KZ Ravensbrück. Bombenangriffe, Demontagen und Sprengungen nach dem Krieg zerstörten dieses Werk, zu sehen sind jetzt nur noch Reste davon im Wald.

Ab 1951 wurden dann die Industriewerke Ludwigsfelde aufgebaut die zu Beginn Motorroller fertigten. Ab 1965 begann dann eine LKW Produktion der Typen W50 und später L60. Nach der Wende wurden die Industriewerke aufgesplittet und beherbergen jetzt verschiedenste Unternehmen.

Ein paar verlassene Anlagen finden sich auf dem weitläufigen Areal.

DDR Parolen an einer Fabrikhalle:
„Die DDR Regierung unternimmt alles für gute nachbarliche Beziehungen!“ und „Gemeinsam bannen wir die Kriegsgegner“

Die DDR Regierung unternimmt alles für gute nachbarliche Beziehungen!
Gemeinsam bannen wir die Kriegsgegner

VEB Fahrzeugbau

Was genau hier früher gemacht wurde, konnten wir nicht ermitteln. Es sah aber danach aus, dass hier landwirtschaftliche Fahrzeuge instand  gesetzt oder umgebaut wurden.

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VEB Fahrzeugbau

In diesem ehemaligen VEB wurden einmal Anhänger und Sattelauflieger für einen DDR LKW hergestellt. Nach der Wende wurde hier gepresster Müll eingelagert, die Firma verschwand, der Müll blieb.

Am kalten Besuchstag herrschte ein sehr schönes Licht – ein toller Lost Place!

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