Archiv der Kategorie: Allierte

Leo und Pat

Zwei Panzer stehen in der Heide, ganz still und stumm.
Der eine heißt Leo und der andere ist dumm, ähm Pat.

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US Richtfunkstation

Hier befand sich einmal ein Funkstandort der US Air Force. Der 80 Meter hohe Gittermast ist der zentrale Punkt dieser Anlage und weithin zu sehen. Früher waren hier die Antennen für den Richtfunkverteiler montiert. In Betrieb war diese Relaisstation von den 1960er Jahren bis 2007. Sie diente auch zur Luftraumbeobachtung.
Das Gelände war 2013 Drehort eines Films und erlangte dadurch einige Berühmtheit, was natürlich dem Zustand nicht zuträglich war. Ein Massentourismus setzte ein. Jetzt nach mehreren Bränden, Diebstählen und Zerstörungen bietet sich dem Besucher nicht mehr viel Originales.

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Arius Kaserne

Eine ehemalige NATO Kaserne im Pfälzer Wald. Die noch übrig gebliebenen Bauten waren Teil der Bunkeranlagen der NATO. Die Anlage wurde 2003 geschlossen und ist stark von Vandalismus geprägt. Teilweise wurden ganze Dachstühle von Jugendlichen demontiert, die sich auf den Dächern aufhielten und damit lautstark auf sich aufmerksam machten.

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Teufelsberg Berlin

Auf der höchsten Erhebung Berlins, wurde diese militärische Anlage errichtet. Ab 1957 wurde sie von amerikanischen und britischen Aufklärungs- und Sicherheitsdiensten genutzt. Ziel war es, Aktivitäten des Warschauer Pakts zu belauschen. Nach der Wiedervereinigung wurden die Anlagen entfernt, die Nutzer zogen 1991 ab.

1998 fanden Planungsarbeiten für die Errichtung eines Hotels mit Tagungszentrum, eines Spionagemuseums, exklusiver Wohnungen und einer Gaststätte statt. Eine Musterwohnung wurde sogar dafür gebaut. Das Bauprojekt scheiterte aber am massiven Widerstand von Umweltschützern und an den explodierenden Baukosten. Der Investor meldete Insolvenz an.

Seitdem gibt es keine nennenswerte Pläne zur Nutzung des Areals. Noch immer nutzen Graffitikünstler das Objekt und ihre meist sehr guten Arbeiten kann man überall sehen.

Der Besuch des Objektes kann über eine offizielle Führung erfolgen.

Die erste Location die wir besuchten stand mal wieder auf dem Plan (08-2016).
Die Idee war an einem lauen Sommerabend dort oben in aller Ruhe und alleine Bilder zu machen. Das gelang nicht wirklich.
Dieser Ort ist ja kein richtiger Lost Place mehr, hier wohnen Künstler und diese toben sich hier auch aus. Gegen einen Eintritt kann man sich umsehen, aber man kann kaum noch in die Gebäude, nur der Turm ist zu besteigen, aber es geht nur auf die Plattform oder bis in die Kuppel nach oben.
Das ganze Areal ist voll mit Installationen oder Bildern. Der abendliche Blick über Berlin war aber atemberaubend und entschädigte für das fehlende Urbexklima.

Ein Audiomitschnitt zeigt den Hall in der oberen Kuppel.

 

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