Archiv der Kategorie: GSSD

Haus der Offiziere von Oben

Wir hatten Gelegenheit das Gelände vom Haus der Offiziere einmal mit der Drohne abzulichten.

Ausbildungsplatz der Luftwaffe

Mitte der 1930er Jahre errichtete die deutsche Luftwaffe hier einen Standort. Der Flugplatz wurde für die Ausbildung genutzt.
Bald zog hier ein Jagdgeschwader ein um die Einsätze zu proben.
Auch während des Krieges war der nahe Standort zu Polen Ausgangsbasis für Kriegseinsätze.

Die GSSD nutze den Platz dann weiter und stationierte hier unter anderem auch Bomber. Nach der Wende zogen die Truppen ab und der Platz wird zivil für Leichtflugzeuge genutzt.

Einige der Hangars werden nach genutzt, als Jugendzentrum oder von Firmen. Daneben stehen wieder leere Hallen und auch der ehemalige Tower ist zugewuchert. Die Häuser der hier stationierten Soldaten und Offiziere sind zum Teil renoviert und ziviles Leben ist eingezogen.

Weißes Haus

Zu Besuch im Weißen Haus, diesmal auch ganz weit oben im Ausguck.

Krankenhaus in der verbotenen Stadt:

Wir waren wieder einmal in der „Verbotenen Stadt“, diesmal mit „Kollegen“ aus Sachsen. Schön zu sehen das sich an diesem verlassenen Ort nicht so viel verändert hat.
Die Farbe blättert immer noch super schön von den Wänden ab, dahinter kommt teilweise die Originale Farbe oder der Putz hervor.

Diesmal versuchten wir die wenigen verbliebenen Details hervor zu heben.

Hier geht es zu den alten Bildern.

Mot. Schützen Regiment

Laut einer alten Karte war hier das 69. Mot. Schützen Regiment stationiert. Viel mehr lässt sich darüber jetzt leider nicht mehr heraus finden.

Als wir es besuchten, fanden schon Rodungsarbeiten auf dem Gelände statt. Es scheint das auch hier die Gebäude renoviert werden und neuer Wohnraum geschaffen wird. Am Ende fanden wir noch ein Relief, das am Rande der Anlage stand und vorher sicher sehr zugewachsen war, aber jetzt zum Vorschein kam.

Freibad der Panzertruppe

Dieses Freibad und das Haus im Hintergrund sind die letzten verlassenen Gebäude dieser Liegenschaft.
In den 1930er Jahren wurden hier Unterkünfte für die Wehrmacht errichtet.

Nach dem Krieg zogen dann die Russen hier ein und blieben bis zu ihrem Abzug nach der Wende. Stationiert war hier ein Panzerregiment. Ob das Freibad während dieser Zeit errichtet wurde oder schon von Anfang an hier stand, ist nicht bekannt. Jedenfalls ist es nach der typischen russischen Bauart und Farbgebung errichtet oder umgestaltet worden.

Die anderen Gebäuden wurden mittlerweile saniert und sind zu Wohnraum umgestaltet worden.

Kaserne der Nachrichtenbrigade

Hier war bis zum Abzug der GSSD eine Nachrichtenbrigade stationiert. Das Gelände diente schon ab dem Ende des 19. Jahrhunderts dem Militär. Bis 1945 waren hier Eisenbahnpioniere stationiert.
Die Russen erweiterten den Standort für ihre Zwecke, mit den typischen weißen Backsteinbauten. Jetzt sind hier einige Teile in Nutzung oder wurden für den Bau von Eigenheimen schon abgerissen. Der Rest schlummert vor sich hin.

Wir stapften durch den frischen Schnee und konnten unsere erste Tour 2017 genießen. Ein paar nette Details kamen zum Vorschein, wie die beiden Brunnen, die Sauna, der Trabant und einsetzender Verfall in einigen Gebäuden.

 

Die verbotene Stadt 2016

Auch im Jahr 2016 waren wir noch einmal hier, diesmal war die Infanterie Schießschule das Hauptziel. Auch die Kommandantenvilla wurde noch einmal besucht, der Park und die Gärtnerei im Umfeld der Villa war uns bisher noch nicht aufgefallen.

Auch der eingezäunte Tennisplatz hinter der Villa ist mittlerweile auch schon ein kleiner Wald. Nur der Zaun und ein Lichtschalter der „fachgerecht“ am Baum installiert wurde, zeugen davon.

Hier geht es zum Hauptbeitrag  „Die verbotene Stadt – Wünsdorf“

Die Hallen am Fliegerhorst

An diesem ehemaligen Militärflugplatz stehen noch sieben große Hallen. Sie dienten früher einmal als Hangar und Werfthallen für den Fliegerhorst.
Erbaut wurden sie noch vor dem 2. Weltkrieg und danach nutze die GSSD das Gelände und die Hallen. Viele Einheiten waren hier stationiert, unter anderem Jagdflieger- und Hubschrauberstaffeln.

Die folgenden Bilder sind in 2 dieser Hallen entstanden, einige werden noch genutzt, die anderen stehen leer.

Der Bunker am Flugplatz

In diesem Bunker vom Typ „Granit 2“ wurden Waffen für den benachbarten Flugplatz gelagert. Die Raketen kamen dann an MIG23m zum Einsatz.
Der Bunker ist vorne und hinten mit 2 großen schweren Eisentoren versehen. Insgesamt fanden wir den Zustand erstaunlich gut, es waren kaum Beschmierungen oder grobe Zerstörungen zu finden. Zur Anlage gehören noch 2 kleinere Lagergebäude inklusive Garagen.