Archiv der Kategorie: Häuser und Villen

Wochenendgrundstück zum Hardtop

Dieses verwilderte Grundstück haben wir einmal beim wandern gefunden, jetzt sind wir als „Urbexer“ wieder gekommen. Scheinbar schon sehr viele Jahre war hier niemand mehr und hat aufgeräumt.
An allen Türen prangt das Schild „Vorsicht Hochspannung“, lebte hier ein ehemaliger Elektriker?
Da alle Gebäude zu waren konnten wir im inneren nicht nach Informationen der ehemaligen Bewohner suchen.
Seltsam auch die Aufteilung der Gebäude hier, 2 kleine Wohnhäuser, eine kleine und eine große Garage, 2 Schuppen…alles war doppelt vorhanden, sogar 2 Hollywoodschaukeln gab es.

Ein Stuhl lehnt verwittert am Baum, das Fahrrad seit Jahren nicht mehr bewegt, vergessen das Hardtop…wo ist das dazu gehörige Auto? Es bleiben mehr Fragen als Antworten.

Der F9

Der IFA F9 wurde zuerst in Zwickau gebaut. Dort von 1950 bis 1953 und danach dann noch 3 Jahre in Eisenach.
Er war eines der ersten Nachkriegsmodell in der DDR und hatte seinen Ursprung noch vor dem 2. Weltkrieg, als er zwar entworfen wurde, aber nie in Serie ging. Nur knapp 2.000 Stück wurden in Zwickau produziert. In Eisenach liefen dann deutlich mehr vom Band und einige technische Änderungen wurden umgesetzt.

Der F9 war der letzte PKW in der DDR mit sogenannten Selbstmördertüren, die hinten angeschlagen waren.
Dieses Modell stammt aus der Eisenacher Zeit, erkennbar an der durchgehenden gewölbten Frontscheibe.

Aber warum rostet er hier vor sich hin, ist der Eigentümer verstorben und die Erben kümmern sich nicht um das Haus? Vieles hier ist schon sehr alt, scheinbar steht das Anwesen über 20 Jahre leer.
Im Haus wurde einmal eine Renovierung begonnen, die aber in den Ansätzen stecken blieb. In der Werkstatt liegen noch viele persönliche Sachen. Auch eine große Sammlung von Sputnik Heften konnten wir finden.

Villa des verrückten Professors

Ein alte Villa im Park, mehr wissen wir nicht darüber.

Ledervilla

Diese Fabrikantenvilla eines Lederproduzenten wurde zuletzt als Verwaltung genutzt.
Die Ursprünge gehen zurück bis Ende des 19. Jahhunderts.

Villa der Papierfabrik

Eine der bedeutendsten Papierfabriken der Region hier, die gibt es nicht mehr, vor ein paar Jahren wurde sie abgerissen und hinterließ eine große leer Stelle am Fluss.
Der Denkmalschutz rettete aber diese Villa des Fabrikanten, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.

Jetzt wird sie aber ihrem Schicksal überlassen, der neue Besitzer will hier nichts daran machen und will warten bis sich das Problem von selbst erledigt. Zu schlecht ist die Bausubstanz und der Aufwand zu hoch die Villa zu retten.

Villa Filztuch

Die Fabrik zur Filzherstellung existiert schon einige Jahre nicht mehr, sie wurde abgetragen.

Stehen geblieben ist nur noch diese Fabrikantenvilla. Aber auch hier nagt nicht die Abrissbirne am Gemäuer, sondern der Zahn der Zeit. Das Obergeschoss war unserer Meinung nach nicht mehr zu betreten.

 

 

Haus des Hundezüchters

Hier auf dem Lande lebte einmal ein erfolgreicher Hundezüchter. Sein Vierseithof war auf die Zucht von Doggen ausgerichtet. Viele Preise, die bei der Zucht errungen wurden, zieren das Wohnhaus. Dieses fällt ansonsten durch eine ziemliche Unordnung auf. Was ist hier geschehen? Warum wird alles zurück gelassen, wir wissen es nicht.
Besonders skurril die Tierknochen, die auf dem Boden der Scheune aufgehängt wurden und jetzt leise im Wind baumeln.

Bauernhof Luxomat

Ein kleiner Bauernhof auf dem Land. Über die Bewohner lässt sich nicht mehr viel sagen, aber es sieht so aus wie in vielen dieser aufgegebenen Höfe. Bis zuletzt haben hier die Alten Bauern gewohnt und Landwirtschaft und Tierzucht betrieben. Es gab kleine Ställe und Schuppen mit Werkzeugen und Geräten, die man dafür braucht.
Der letzte Fernseher war ein LUXOMAT, ein DDR Gerät das noch in schwarz-weiß darstellte. Auch die Kleidung und die anderen Einrichtungsgegenstände sind eher älteren Datums gewesen. Warum sich dann keiner mehr um das Anwesen kümmerte, wissen wir nicht.

Der Trabant in der Autobauerstadt

Dieses Grundstück liegt in Mitten von neuen Häusern in dieser aufstrebenden Autobauerstadt. Die Grundstückspreise explodieren gerade, aber hier hat sich der Verfall gehalten.

Das Haus war für mich immer uninteressant, im Sommer so gut wie nicht zu sehen, da es mittlerweile von Brombeeren und Sträuchern in Beschlag genommen wurde.
Dann sah ich doch im Winter, der den Blick auf das Grundstück frei gibt, doch ganz hinten einen Trabbi blinken.

So bahnte ich mir den Weg durch das Gestrüpp zum ehemaligen Stolz des Eigentümers, der Tacho ist bei 68.829 km stehen geblieben.
Das Wohnhaus ist schon vor vielen Jahren, durch ein Feuer zerstört worden.

Bauernhof Meiningen

Dieser kleine Hof scheint schon viele Jahre verlassen.
Das Haupthaus war sicher mal ein echtes Schmuckstück, mit den roten Klinkern und dem liebevoll gestalteten Wintergarten. Jetzt ist im Inneren schon vieles eingestürzt und kaum noch zu begehen. Im Keller liegen Eingemachtes, Flaschen und Gläser wild verstreut.
Im Hinterhof gab es Werkstatt und Stallungen. Es wurde wenig zurück gelassen, nur ein paar Utensilien zeugen noch von den damaligen Bewohnern.