Archiv der Kategorie: Häuser und Villen

Palazzo Mardonali

Geschichtliches über die Villa kennen wir nicht.
Aber erlebt haben wir hier doch einiges, ein Pfau in freier Wildbahn auf dem Weg dort hin, Geräusche aus dem oberen Stockwerk die sich dann als Urbexer aus Italien entpuppten und viel Inventar im Inneren des Palazzo.
Das Anwesen scheint mittlerweile auch recht bekannt zu sein, fast alles ist zerwühlt und Schriftstücke wurden überall im Haus verteilt. Die Bibliothek ist verwüstet, viele Dinge scheinen auch schon zu fehlen.
Zeitungen aus den 1960er Jahren haben hier die Oberhand. Auch die Geräte die hier so stehen sind älteren Datums. Es liegen Knochen herum, echt oder nicht wissen wir nicht, lebte hier einmal ein Arzt? Oder doch ein Technikliebhaber, sehr viele Autozeitungen und ein Urkunde von einer Technischen Institut in der Nähe finden wir.

Stuckverzierungen über den 4 Türen im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer und viele andere Räume zeugen vom Reichtum der Besitzer, überall Stuck, Verzierungen und Malereien.
Warum wurde das alles aber hier zurück gelassen?

Castello dell‘ Artista

Ein Ingenieur und Künstler lebte hier zuletzt mit seiner Familie. Als die letzte Bewohnerin 2005 starb wurde das Anwesen nicht mehr genutzt.
Der Palast soll schon um die 600 Jahre alt sein. Nachdem Adlige es bekamen, bewohnten und auch erweiterten sie es über viele Generationen.

Villa Colori

Geschichtliches zu diesem Anwesen konnten wir nicht ermitteln.

Etwas abgelegen von den nächsten Häusern liegt diese Villa auf dem Lande.
Das Wohnzimmer war sicher früher einmal der schönste Ort im Haus, die Decke wurde aufwendig gestaltet und mit Malereien verziert. Heute ist diese und der Boden eingestürzt und an deren Stelle prangt dann jeweils ein großes Loch.
Die Kamine im Obergeschoss hängen frei an der Wand, weil der Boden fehlt.
Auch hier wurde scheinbar gerne dem Wein gefrönt, ansonsten scheint der letzte Bewohner doch recht einfach gelebt zu haben.

Villa Catacombe

Kaum zu glauben das solch ein Gebäude leer steht.
Der historische Renaissancebau aus dem 17. Jahrhundert lässt den Besucher mit offenem Mund zurück. Die Pracht vergangener Tage kann man überall erahnen, heute sieht man aber nur noch den ruinösen Zustand nach jahrelangem Leerstand. Der Hauptraum ist riesig, auch mit dem Weitwinkel bekommt man diesen nicht vollständig auf den Sensor gebannt.
Ein Italienischer Regisseur dreht hier einmal einen Horrorfilm, daher stammt der Name. Es gibt aber kaum unterirdische Gänge, nur einen dunklen Keller.
Wie es scheint kommt aber Bewegung in das Anwesen, Rodungsarbeiten und Sicherungsmaßnahmen am Gebäude sind in Anfängen zu sehen. Vielleicht waren wir die letzten Besucher hier? Man kann es der Villa nur wünschen, wieder in altem Glanz zu erstrahlen.

Palazzo Mint

Im 18. Jahrhundert wurde diese barocke Villa erbaut. Ein Adliger aus der Region ließe sie von einem berühmten Architekten errichten. Nach dem Ableben des ersten Besitzers, zogen hier immer wieder andere Adlige ein. Eines Tages gab es keinen Nachfolger mehr und der Palast stand leer.
Die letzte Nutzung war dann als Altenpflegeheim für christliche Würdenträger. Die Eingangshalle diente dann als Raum für Gottesdienste.
Leider sind auch hier schon einige Wände bekrakelt und beschmiert, aber einige Räume wurden verschont. Viele Räume wurden mit sehr schönen Deckenmalereien verschönert.

 

Orientel Gem

Passend zum nächsten Ort wurde das Wetter dann besser, der Regen hörte auf und die Sonne kam heraus.

Auf einem kleinen Weinberg wurde das Anwesen vor rund 100 Jahren erbaut. Dem Wein hatten sich auch die letzten Bewohner verschrieben, die damit ihren Lebensunterhalt finanzierten.
Scheinbar war dieses Geschäft sehr erträglich, da sich im ganzen Gebäude sehr viele Wand- und Deckenmalereien befinden. Damals ein Zeichen von Wohlstand, den die Bewohner damit ausdrücken konnten.
Heute steht die Villa zum Verkauf und ist bis auf wenige Gegenstände leer und ausgeräumt.
Aber die schönen Verzierungen und Bilder in den Räumen machen diese Villa zu etwas besonderem.

Villa Anna

Eine kleine Villa in den Bergen Italiens war das Ziel unseres nächsten Tages. Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns, es goss in Strömen und so waren wir erst mal nass als wir bei „Anna“ ankamen.
Aber das war schnell verflogen als wir das Innere betraten. Efeu rankte schon in die Zimmer und krallt sich um die Stühle, die alte Ausstattung wurde hier zurück gelassen und bietet jetzt die tollsten Motive.
Im Erdgeschoss rankt sich alles ums Thema Wein, riesige Weinfässer lagern hier und die Werkzeuge zur Herstellung des Traubensaftes stehen hier auch noch in Hülle und Fülle.
Als Krönung des Ganzen tauchten auch nach andere Urbexer auf, auch in so einem kleinem Kaff ist man nicht mehr alleine, als sie schon längst gegangen waren machten wir noch unsere letzten Bilder.

Ville del Torre

Was können wir über diese Villa, mit dem hübschen Turm geschichtliches sagen? leider…nichts.
Auf unserer Italien Tour gehörte sie eher zu den Enttäuschungen, sehr hübsch von außen anzusehen, war im inneren nichts mehr vorhanden. Da hier vor einiger Zeit mit der Renovierung begonnen wurde, ist die Villa leer an Gegenständen oder Möbel. Ein Gebäudeteil scheint bezugsfertig zu sein. An den beiden Haupttreppen hier ist ein Treppenlift angebracht, alles ist behindertengerecht ausgeführt worden.
Der große Park vor der Villa ist auch schon verwildert. Hier hat schon einige Jahre keiner mehr was gemacht.

 

Villa Gemma

Erbaut in den frühen 1900er Jahren steht diese große Villa am Rande eines kleinen Parks in Norditalien. Neben einem, einst prunkvollen Treppenhaus findet man noch eine kleine Privatkapelle darin. Die Villa ist mittlerweile fast zugewachsen und der Zugang erschwert sich, da man sich durch dichte Hecken und Gestrüpp kämpfen muss.

Villa Drapp

Diese Villa gehörte einmal einem Industriellen und wurde um 1900 erbaut.
Sie hatte einen Wintergarten der mal als kleiner Zoo diente, im besonderen muss es hier mal einige Vögel gegeben haben.

Rund um das Anwesen gibt es einen riesigen Park, die Schönheit der Anlage ist auch heute noch, nach jahrzehntelangem Leerstand, zu erkennen.