Archiv der Kategorie: Häuser und Villen

Cibulskis Haus

Ein recht erfolgloser Urbex-Tag neigte sich dem Ende zu. Kurz vor der Autobahn nahmen wir, fast komplett zugewachsen, ein kleines Haus war. Also auf die Bremse und nachgeschaut.

Wir fanden das Haus von Cibulski, der hier aber schon sehr viele Jahre nicht mehr lebte.
Das Dach war teilweise eingestürzt und das Herbstlaub machte sich in den Zimmern breit. Nur wenige Gegenstände erinnern an den früheren Bewohner, der hier scheinbar in sehr einfachen Verhältnissen wohnte.

Mit ein paar Bildern im Gepäck verließen wir leise wieder sein Haus, das Schicksal und die Geschichte hinter Cibulski blieb verborgen.

Haus Muza

Warum blieb hier so vieles liegen? Wichtige Dokumente und Erinnerungen aus dem Leben der Bewohner, der gefüllte Vorratsschrank und viele Bilder. Ein ganzes Leben liegt hier noch.

Villa Spukhaus

1892 wurde diese Villa errichtet. Sie war der Firmensitz und Wohnhaus eines Fabrikanten und Pferdezüchters. Der Namensgeber war sein Pferd „Nordstern“.

Bis in die 1990er Jahre wurde das Haus dann als Kinderheim genutzt.
Als sie 2004 verkauft wurde, keimte die Hoffnung auf eine baldige Sanierung. Aber der neue Besitzer war nicht zu erreichen und es begannen auch keine Arbeiten. Das ist bis heute so.

Bei Jugendlichen und Geisterjägern wird die Villa als Spukhaus angesehen.

Haus der Lehrerin

Inzwischen ist dieses Haus am Rande des Ortes von der Natur zurück erobert und zugewachsen. Es scheint so, das hier schon etliche Jahre niemand mehr lebt.
Im Haus der Lehrerin gibt es ein großes Durcheinander. Ob die Bewohner es so zurück verlassen haben oder die späteren Besucher dieses Unordnung erzeugten, weiß man nicht. Aber was man so findet ist schon einige Jahre alt.
Die Computerzeitung von 19988, das Handelsblatt aus dem Jahr 1969 oder Dokumente aus der Nazizeit schließen eher auf eine gesteigertes Sammelleidenschaft.
Viel mehr konnten wir über dieses Haus nicht heraus finden.

Nussknackerhaus

Tief im Wald findet man dieses verlassenen Haus. Der letzte Bewohner, der Nussknacker wandert durch die Räume und wird gerne fotografiert.
Warum die einstigen Bewohner das Haus vor einigen Jahren mit kompletter Einrichtung zurück gelassen haben, wissen wir nicht.
Mittlerweile ist aber schon viel entwendet worden oder ist zerstört.

Die Siedlung an der Mühle

An einem kleinen Bach siedelten sich hier Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Menschen an. Dieses Siedlung bestand neben den größeren in der Umgebung und bewahrte lange Zeit seine Ursprünglichkeit.
Um die 1900 dann entstanden weitere Gebäude.

Das ehemalige Haupthaus ist leider dem Verfall ausgesetzt. Ein sehr schönes Fachwerkhaus in traumhafter Lage. Dieses Haus gehörte einmal zu einer Mühlenanlage, die eigentliche Mühle existiert nicht mehr.
Heute kümmert sich ein Verein um das Nebengebäude und es bleibt zu hoffen das auch das größere Haus gerettet werden kann.

Das Haus des Autosammlers

Als seine Familie zerbrach, ließ auch dieser Autofreund alles zurück. Das Haus in dem er wohnte ist nur noch eine Ruine voller Müll, kaputter Fenster und einstürzender Wände. Ein verlassenes Grundstück inmitten anderer Häuser und Gärten.

War es nur ein Autofreund der hier privat schraubte oder doch eine kleine Werkstatt, aber dafür sieht es hier nicht professionell genug aus.
Jetzt rosten hier Schätze aus der DDR Zeit vor sich hin, ein P70 und Wagen der Marke Moskwitsch. Die Natur hat hier jetzt die Herrschaft übernommen und langsam wächst alles zu und begräbt die Vergangenheit weiter unter sich.

Villa Altersheim

Ein daneben gelegenes Altersheim, das aber uninteressant war, gab dieser Villa ihren Namen.

Leer und beschmiert erzählte sie nicht mehr viel, nur die beiden Brautkleider vor dem Kamin lassen Spekulationen zu.

Chateau Hoffmann

Eine verlassene Fabrikantenvilla.

Das kleine Haus am Dorfteich

Wir fahren durch ein kleines Dorf auf dem Land. Hier hat alles eine Ordnung, es gibt einen kleinen Dorfteich, daneben die Dorffeuerwehr. Die Häuser sind alle ordentlich und die Gärten gepflegt.

Nur ein Haus fällt auf. Es ist etwas zugewuchert und die Spinnweben an den Fenstern lassen darauf schließen das hier schon lange keiner mehr aufgeräumt hat. Wir steigen aus und gucken nach.
Ja tatsächlich wohnt hier schon lange niemand mehr, nur ein paar Überbleibsel sind geblieben. Ein altes Radio, ein Fahrrad, ein paar Möbel. Die Dorfjugend hat es scheinbar auch schon als Treffpunkt entdeckt.

Wir machen ein paar Bilder und verschwinden wieder leise, die Geschichte hinter diesem Haus konnte leider nicht aufgeklärt werden.