Archiv der Kategorie: Häuser und Villen

Villa der Papierfabrik

Eine der bedeutendsten Papierfabriken der Region hier, die gibt es nicht mehr, vor ein paar Jahren wurde sie abgerissen und hinterließ eine große leer Stelle am Fluss.
Der Denkmalschutz rettete aber diese Villa des Fabrikanten, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.

Jetzt wird sie aber ihrem Schicksal überlassen, der neue Besitzer will hier nichts daran machen und will warten bis sich das Problem von selbst erledigt. Zu schlecht ist die Bausubstanz und der Aufwand zu hoch die Villa zu retten.

Villa Filztuch

Die Fabrik zur Filzherstellung existiert schon einige Jahre nicht mehr, sie wurde abgetragen.

Stehen geblieben ist nur noch diese Fabrikantenvilla. Aber auch hier nagt nicht die Abrissbirne am Gemäuer, sondern der Zahn der Zeit. Das Obergeschoss war unserer Meinung nach nicht mehr zu betreten.

 

 

Haus des Hundezüchters

Hier auf dem Lande lebte einmal ein erfolgreicher Hundezüchter. Sein Vierseithof war auf die Zucht von Doggen ausgerichtet. Viele Preise, die bei der Zucht errungen wurden, zieren das Wohnhaus. Dieses fällt ansonsten durch eine ziemliche Unordnung auf. Was ist hier geschehen? Warum wird alles zurück gelassen, wir wissen es nicht.
Besonders skurril die Tierknochen, die auf dem Boden der Scheune aufgehängt wurden und jetzt leise im Wind baumeln.

Bauernhof Luxomat

Ein kleiner Bauernhof auf dem Land. Über die Bewohner lässt sich nicht mehr viel sagen, aber es sieht so aus wie in vielen dieser aufgegebenen Höfe. Bis zuletzt haben hier die Alten Bauern gewohnt und Landwirtschaft und Tierzucht betrieben. Es gab kleine Ställe und Schuppen mit Werkzeugen und Geräten, die man dafür braucht.
Der letzte Fernseher war ein LUXOMAT, ein DDR Gerät das noch in schwarz-weiß darstellte. Auch die Kleidung und die anderen Einrichtungsgegenstände sind eher älteren Datums gewesen. Warum sich dann keiner mehr um das Anwesen kümmerte, wissen wir nicht.

Der Trabant in der Autobauerstadt

Dieses Grundstück liegt in Mitten von neuen Häusern in dieser aufstrebenden Autobauerstadt. Die Grundstückspreise explodieren gerade, aber hier hat sich der Verfall gehalten.

Das Haus war für mich immer uninteressant, im Sommer so gut wie nicht zu sehen, da es mittlerweile von Brombeeren und Sträuchern in Beschlag genommen wurde.
Dann sah ich doch im Winter, der den Blick auf das Grundstück frei gibt, doch ganz hinten einen Trabbi blinken.

So bahnte ich mir den Weg durch das Gestrüpp zum ehemaligen Stolz des Eigentümers, der Tacho ist bei 68.829 km stehen geblieben.
Das Wohnhaus ist schon vor vielen Jahren, durch ein Feuer zerstört worden.

Bauernhof Meiningen

Dieser kleine Hof scheint schon viele Jahre verlassen.
Das Haupthaus war sicher mal ein echtes Schmuckstück, mit den roten Klinkern und dem liebevoll gestalteten Wintergarten. Jetzt ist im Inneren schon vieles eingestürzt und kaum noch zu begehen. Im Keller liegen Eingemachtes, Flaschen und Gläser wild verstreut.
Im Hinterhof gab es Werkstatt und Stallungen. Es wurde wenig zurück gelassen, nur ein paar Utensilien zeugen noch von den damaligen Bewohnern.

Cibulskis Haus

Ein recht erfolgloser Urbex-Tag neigte sich dem Ende zu. Kurz vor der Autobahn nahmen wir, fast komplett zugewachsen, ein kleines Haus war. Also auf die Bremse und nachgeschaut.

Wir fanden das Haus von Cibulski, der hier aber schon sehr viele Jahre nicht mehr lebte.
Das Dach war teilweise eingestürzt und das Herbstlaub machte sich in den Zimmern breit. Nur wenige Gegenstände erinnern an den früheren Bewohner, der hier scheinbar in sehr einfachen Verhältnissen wohnte.

Mit ein paar Bildern im Gepäck verließen wir leise wieder sein Haus, das Schicksal und die Geschichte hinter Cibulski blieb verborgen.

Haus Muza

Warum blieb hier so vieles liegen? Wichtige Dokumente und Erinnerungen aus dem Leben der Bewohner, der gefüllte Vorratsschrank und viele Bilder. Ein ganzes Leben liegt hier noch.

Villa Spukhaus

1892 wurde diese Villa errichtet. Sie war der Firmensitz und Wohnhaus eines Fabrikanten und Pferdezüchters. Der Namensgeber war sein Pferd „Nordstern“.

Bis in die 1990er Jahre wurde das Haus dann als Kinderheim genutzt.
Als sie 2004 verkauft wurde, keimte die Hoffnung auf eine baldige Sanierung. Aber der neue Besitzer war nicht zu erreichen und es begannen auch keine Arbeiten. Das ist bis heute so.

Bei Jugendlichen und Geisterjägern wird die Villa als Spukhaus angesehen.

Haus der Lehrerin

Inzwischen ist dieses Haus am Rande des Ortes von der Natur zurück erobert und zugewachsen. Es scheint so, das hier schon etliche Jahre niemand mehr lebt.
Im Haus der Lehrerin gibt es ein großes Durcheinander. Ob die Bewohner es so zurück verlassen haben oder die späteren Besucher dieses Unordnung erzeugten, weiß man nicht. Aber was man so findet ist schon einige Jahre alt.
Die Computerzeitung von 19988, das Handelsblatt aus dem Jahr 1969 oder Dokumente aus der Nazizeit schließen eher auf eine gesteigertes Sammelleidenschaft.
Viel mehr konnten wir über dieses Haus nicht heraus finden.