Archiv der Kategorie: Häuser und Villen

Bauernhof Luxomat

Ein kleiner Bauernhof auf dem Land. Über die Bewohner lässt sich nicht mehr viel sagen, aber es sieht so aus wie in vielen dieser aufgegebenen Höfe. Bis zuletzt haben hier die Alten Bauern gewohnt und Landwirtschaft und Tierzucht betrieben. Es gab kleine Ställe und Schuppen mit Werkzeugen und Geräten, die man dafür braucht.
Der letzte Fernseher war ein LUXOMAT, ein DDR Gerät das noch in schwarz-weiß darstellte. Auch die Kleidung und die anderen Einrichtungsgegenstände sind eher älteren Datums gewesen. Warum sich dann keiner mehr um das Anwesen kümmerte, wissen wir nicht.

Der Trabant in der Autobauerstadt

Dieses Grundstück liegt in Mitten von neuen Häusern in dieser aufstrebenden Autobauerstadt. Die Grundstückspreise explodieren gerade, aber hier hat sich der Verfall gehalten.

Das Haus war für mich immer uninteressant, im Sommer so gut wie nicht zu sehen, da es mittlerweile von Brombeeren und Sträuchern in Beschlag genommen wurde.
Dann sah ich doch im Winter, der den Blick auf das Grundstück frei gibt, doch ganz hinten einen Trabbi blinken.

So bahnte ich mir den Weg durch das Gestrüpp zum ehemaligen Stolz des Eigentümers, der Tacho ist bei 68.829 km stehen geblieben.
Das Wohnhaus ist schon vor vielen Jahren, durch ein Feuer zerstört worden.

Bauernhof Meiningen

Dieser kleine Hof scheint schon viele Jahre verlassen.
Das Haupthaus war sicher mal ein echtes Schmuckstück, mit den roten Klinkern und dem liebevoll gestalteten Wintergarten. Jetzt ist im Inneren schon vieles eingestürzt und kaum noch zu begehen. Im Keller liegen Eingemachtes, Flaschen und Gläser wild verstreut.
Im Hinterhof gab es Werkstatt und Stallungen. Es wurde wenig zurück gelassen, nur ein paar Utensilien zeugen noch von den damaligen Bewohnern.

Cibulskis Haus

Ein recht erfolgloser Urbex-Tag neigte sich dem Ende zu. Kurz vor der Autobahn nahmen wir, fast komplett zugewachsen, ein kleines Haus war. Also auf die Bremse und nachgeschaut.

Wir fanden das Haus von Cibulski, der hier aber schon sehr viele Jahre nicht mehr lebte.
Das Dach war teilweise eingestürzt und das Herbstlaub machte sich in den Zimmern breit. Nur wenige Gegenstände erinnern an den früheren Bewohner, der hier scheinbar in sehr einfachen Verhältnissen wohnte.

Mit ein paar Bildern im Gepäck verließen wir leise wieder sein Haus, das Schicksal und die Geschichte hinter Cibulski blieb verborgen.

Haus Muza

Warum blieb hier so vieles liegen? Wichtige Dokumente und Erinnerungen aus dem Leben der Bewohner, der gefüllte Vorratsschrank und viele Bilder. Ein ganzes Leben liegt hier noch.

Villa Spukhaus

1892 wurde diese Villa errichtet. Sie war der Firmensitz und Wohnhaus eines Fabrikanten und Pferdezüchters. Der Namensgeber war sein Pferd „Nordstern“.

Bis in die 1990er Jahre wurde das Haus dann als Kinderheim genutzt.
Als sie 2004 verkauft wurde, keimte die Hoffnung auf eine baldige Sanierung. Aber der neue Besitzer war nicht zu erreichen und es begannen auch keine Arbeiten. Das ist bis heute so.

Bei Jugendlichen und Geisterjägern wird die Villa als Spukhaus angesehen.

Haus der Lehrerin

Inzwischen ist dieses Haus am Rande des Ortes von der Natur zurück erobert und zugewachsen. Es scheint so, das hier schon etliche Jahre niemand mehr lebt.
Im Haus der Lehrerin gibt es ein großes Durcheinander. Ob die Bewohner es so zurück verlassen haben oder die späteren Besucher dieses Unordnung erzeugten, weiß man nicht. Aber was man so findet ist schon einige Jahre alt.
Die Computerzeitung von 19988, das Handelsblatt aus dem Jahr 1969 oder Dokumente aus der Nazizeit schließen eher auf eine gesteigertes Sammelleidenschaft.
Viel mehr konnten wir über dieses Haus nicht heraus finden.

Nussknackerhaus

Tief im Wald findet man dieses verlassenen Haus. Der letzte Bewohner, der Nussknacker wandert durch die Räume und wird gerne fotografiert.
Warum die einstigen Bewohner das Haus vor einigen Jahren mit kompletter Einrichtung zurück gelassen haben, wissen wir nicht.
Mittlerweile ist aber schon viel entwendet worden oder ist zerstört.

Die Siedlung an der Mühle

An einem kleinen Bach siedelten sich hier Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Menschen an. Dieses Siedlung bestand neben den größeren in der Umgebung und bewahrte lange Zeit seine Ursprünglichkeit.
Um die 1900 dann entstanden weitere Gebäude.

Das ehemalige Haupthaus ist leider dem Verfall ausgesetzt. Ein sehr schönes Fachwerkhaus in traumhafter Lage. Dieses Haus gehörte einmal zu einer Mühlenanlage, die eigentliche Mühle existiert nicht mehr.
Heute kümmert sich ein Verein um das Nebengebäude und es bleibt zu hoffen das auch das größere Haus gerettet werden kann.

Das Haus des Autosammlers

Als seine Familie zerbrach, ließ auch dieser Autofreund alles zurück. Das Haus in dem er wohnte ist nur noch eine Ruine voller Müll, kaputter Fenster und einstürzender Wände. Ein verlassenes Grundstück inmitten anderer Häuser und Gärten.

War es nur ein Autofreund der hier privat schraubte oder doch eine kleine Werkstatt, aber dafür sieht es hier nicht professionell genug aus.
Jetzt rosten hier Schätze aus der DDR Zeit vor sich hin, ein P70 und Wagen der Marke Moskwitsch. Die Natur hat hier jetzt die Herrschaft übernommen und langsam wächst alles zu und begräbt die Vergangenheit weiter unter sich.