Versuchstelle West und Gottow

An einem schönen Herbsttag besuchte ich die Versuchsstelle West und die Physikalisch – Chemische Versuchsstelle Gottow. „Bewaffnet“ mit Kamera und Pilzkorb, kamen ich mit  vielen Bildern und einem vollem Korb Pilze wieder nach Hause. Wir möchten die Fotodokumentation chronologisch nach den hier gefundenen Ruinen auflisten.

Hier ist eine weitere Dokumentation des Geländes zu finden.

Bunkerreste

Großer Fangkorb von 1917

Schallkanone
Bis heute ist umstritten, wozu dieser steinerne Parabolspiegel dienen sollte. Es könnte sich um ein Teil eines Ortungssystems handeln, bei dem akustische Signale Aufschluss über Richtung und Entfernung gegnerischer Feuerstellungen oder der eigenen Geschosseinschläge geben sollten. Ähnliches versuchten die Briten ab den Zwanzigerjahren. Andere Annahmen gehen davon aus, dass es sich bei dem deutschen Bauwerk um den Versuch handelte, eine Waffe zu entwickeln, die mit Schall tötet.

Klimahaus und Kläranlage

Schießbahn
eine 2 bahnige Schießanlage

vermutlich eine Versorgungsanlage für den Großen Prüfstand

Großer Prüfstand
für Raketentriebewerke

Kleiner Prüfstand A1 und A2
hier wurden die Aggregate 1 und 2 getestet, man sieht auch den Strahlteiler die erste Startrampe der Welt

Prüfstand für Pulverraketen
diese Anlagen sind fast komplett zerstört, es erinnern hier nur noch Mauerreste an dessen Funktion, er war ehemals ringförmig angeordnet

Raketenversuchsstand
auch dieser ist fast volständig zerstört,  hier wurden komplette A3 Raketen getestet

Prüfstand für Raketentriebwerke

unbekannte Versuchsstände
hier waren 4 symmetrisch angeordnete baugleiche Prüfstände vorhanden und eine kleinere Anlage mit 3 Kammern

Die Uranmaschine
Hier sollte der erste lauffähige Uranreaktor Deutschlands entwickelt werden. Ab 1942 bis 1944 fanden hier dokumentiere Versuche statt.

Anschusswall
Hier wurden die Geschosse getestet, es liegen noch viele verrostete Hülsen herum.

Prüfstände
der Physikalisch – Chemische Versuchsstelle und russisches Wachgebäude