Archiv der Kategorie: Brandenburger Splitter

Brandenburger Splitter

In dieser Rubrik stellen wir einige kleinere verlassene Orte in Brandenburg vor.

Der Oderfischer

Bei einer Wanderung an der Oder entdeckten wir diese kleine Fischstation. Die Boote sind verwittert und nicht mehr dicht. Die rostigen Haken baumeln im Wind, das Holz ist verwittert. Scheinbar hat der Fischer hier schon sehr lange nicht mehr halt gemacht um seinem Beruf nachzugehen. Gibt es keine Fische mehr im Fluss, ist er zu alt dafür? Oder war es einfach nicht mehr rentabel, diese Geschichte wird uns hier nicht zu Ende erzählt.

Färberei Chemische

Bis auf dem Namen am Eingang konnten wir über diese alte Färberei nichts heraus finden. Ein Betreten war nicht mehr möglich, zu marode  war der alte Betrieb. So blieben ein paar Bilder von außen und durch die Fenster.

Ziegelei am Bahnhof

Da hier in der Region tiefe Tonschichten zu finden waren, entstanden auch zahlreiche Ziegeleien.
Der Bedarf stieg an und diese hier wurde vor über 100 Jahren in Betrieb genommen. Produziert wurde bis in den 2. Weltkrieg hinein, dann diente sie in den letzten Kriegsjahren als Lager. Zu DDR Zeiten wurde aber dann die Produktion wieder aufgenommen und bis zur Wende Ziegel hergestellt.
Das Areal wurde durch den neuen Eigentümer aufgeteilt, aber der Konkurs folgte bald, Zwangsversteigerungen in den 2000er Jahren scheiterten ebenfalls. Ein neuer Eigentümer müsste hier auch viel investieren um die Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen, das alles scheint aber fraglich.

Panzerbrücke

Diese Brücke über die Nuthe wurde früher von russischen Panzern genutzt. Sie waren in der Nähe stationiert und sie fuhren zu einer Kieskute um dort Übungen unter und im Wasser zu machen.
Jetzt wird die Brücke von Spaziergängern genutzt.

An der Panzerkute stehen auch noch die Ruinen einiger Gebäude.

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Vereinshaus

Ein Herrenhaus das zuletzt als Vereinshaus genutzt wurde. Seit wann es leer steht konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Es stehen leider nur noch die Grundmauern der Ruine.

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Der kleine Bauernhof

Etwas abseits eines kleinen Dorfes liegt dieses kleine Gehöft. Es scheint so, dass es seit Jahren verlassen ist.

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Ausflugsgaststätte mit Ausblick

So in der Art wird dieses Objekt gerade beworben und ein Käufer gesucht, der die 1,5 Millionen € auf den Tisch legt, um diese denkmalgeschützte Höhengaststätte zu kaufen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Bauwerk errichtet und man begann hier Touristen zu beköstigen. Das Restaurant war als Aussichtsturm gestaltet und bot einen tollen Blick auf die Umgebung.
Es folgte bald der Anbau eines großen und kleinen Saales die auch eine Bühne für Veranstaltungen besaßen.
Bis zum Ende der DDR lief hier der Gastronomiebetrieb.

Der Investor scheiterte nach der Wende an dem Projekt und jetzt wird versucht das Areal immer wieder mal in die Festivitäten der Stadt einzubeziehen, um potenzielle Käufer anzulocken.

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Gutshaus Obstbau

Dieses barocke Gutshaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet.
Das Land auf dem es steht hat eine noch längere Geschichte, es wurden dort sogar mittelalterliche Keller gefunden.
Die Sowjetarmee nutzte es nach dem Krieg als Lager und später wurde hier ein VEG etabliert, welche sich auf den Obstanbau spezialisierte.
Jetzt befindet sich das Gutshaus in einem sanierungsbedürftigen Zustand und wartet auf einen neuen Eigentümer.

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NVA Tankstelle

Ein NVA Kasernengelände, das zu großen Teilen noch nachgenutzt wird.
In den Garagen werkeln Schrauber an ihren Autos oder kleinere Firmen lagern hier ihre Utensilien.
Die Mannschaftsunterkünfte werden gerade renoviert, es sollen Wohnungen entstehen.
Der verbliebene Rest, eine Tankstelle und ein Heizhaus konnten wir erkunden.

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Reliefwände

Neben einem Wohngebiet, teilweise völlig zugewachsen, findet man diese Reliefwände an einem ehemaligen Standort der GSSD.

Wir konnten jetzt die Aufschrift der Hauptreliefwand sinnbildlich übersetzen:

„Ohne Verbindung gibt es keine Lenkung“
„Ohne Ziel gibt es keinen Sieg“

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Verlassenes Moorhuhn

Am Wegesrand lag einmal dieses einsame Moorhuhn, bis es eines Tages aufstand und sich auf eine Holzbank setzte! Ich lichtete es noch ab, kurz darauf war es verschwunden und keiner weiß wo es geblieben ist. Ich hoffe es hat ein gutes Zuhause gefunden.

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Zum Fernschreiber

Ein Industriekomplex der größtenteils wieder genutzt wird. In einem kleinen Gebäude rostet dieser alte Fernschreiber vor sich hin.

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Ofenfabrik

Hier wurden, nach Aussage der Nachbarn, früher Öfen hergestellt.
Das denkmalgeschützte Objekt ist verfallen und wartet auf einen neuen Eigentümer.

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Kompostieranlage

An einem Waldrand befinden sich die Reste eines Unternehmertraums. Das Unterfangen aus Bioabfällen Pellets zum Düngen herzustellen scheiterte.

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Schießplatz Katharinenholz

Inmitten eines Buchenwalds finden sich die Reste eines preußischen Schießplatzes. Die Anlage bestand einmal aus 8 Schießbahnen. Sechs davon wurden durch das Erste Garderegiment zu Fuß benutzt, zwei durch das Lehr-Infanteriebataillon. Die Geschossfänge bestanden aus Mauern mit Erdaufwurf. Zuletzt wurden die Schießbahnen von der Roten Armee genutzt wurden. 1950 endete die militärische Nutzung.

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Haus am Ende des Weges

Verlassen, am Ende eines Weges, liegt dieser kleine Bauernhof.

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Kalkschachtöfen

Um 1850 wurde zunächst nur ein Ofen dieser Bauart errichtet. Der zweite Ofen wurde etwa 30 Jahre später in unmittelbarer Nähe zum ersten errichtet.
Als Feuerung wurde Braunkohle mit einer geringen Beimischung von Steinkohle verwendet. Der Kalk wurde auf dem Nottekanal per Kahn angeliefert und mittels Loren über einen Aufzug zur Haube gebracht. Der zweite Ofen konnte über eine Beschickungsbrücke beliefert werden. Insgesamt waren 15 Arbeiter angestellt, sie erhielten neben einem Tagelohn von 2,50 Mark auch Naturalien für ihren Lebensunterhalt.
In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Kalkbrennerei eingestellt.

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Kaserne am Flugplatz

Eine zuletzt von der GSSD genutzte Kaserne, die schon sehr stark vom Vandalismus gezeichnet ist.

linie-800Glaswerk

Über dieses Glaswerk konnten wir keine weiteren Informationen finden. Die Besichtigung vor Ort ergab aber einen ruinenartigen Zustand, die Gebäude werden wie so oft als Müllplatz benutzt. Deshalb ist die Bebilderung auch sehr türlastig.

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Konsum Bäckerei

Die Konsumgenossenschaft betrieb hier eine Bäckerei. Sie war eine große Handelskette in der DDR, die Wurzeln gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Nach der Wende geriet aber der KONSUM in Schwierigkeiten und musste diese Bäckerei schließen.
Für die Mitarbeiter gab es sogar einen Luftschutzraum.

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Tankstelle

Auf einer Tour durch Brandenburg entdeckten wir diese verlassene Tankstelle im Niemandsland.

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Hochbunker KW

Auf der ehemaligen Trasse des Fernkabelringes befindet sich ein Hochbunker aus der Zeit des 2. Weltkrieges. Es handelt sich bei dem Bauwerk um das Schutzbauwerk für den Reichspostminister und seinem Stab.
Nach 1945 sind die Verbindungen entfernt worden. Zu DDR Zeiten nutzte die Kreiseinsatzleitung der ehemaligen Kreisstadt den Bunker als Ausweichführungsstelle. Dabei fanden auch umfangreiche Umbaumaßnahmen statt. Heute ist das Bauwerk durch Brandstiftung stark beschädigt.

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Gasversorger

Zuletzt war hier ein Gasversorger ansässig. Interessant der große Rundbehälter, der mit Wasser gefüllt war. Der genaue Zweck ist uns nicht bekannt, vielleicht ein alter Gasspeicher?

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Wohnhaus

Ein Wohnhaus in der Landeshauptstadt, entdeckt auf einem Spaziergang. Hier wohnte sogar eine Familie B.Setzer!

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Pumpenhaus

Dieses kleine Pumpenhaus hat keine Funktion mehr, früher war es für die Rieselfelder in der Nähe zuständig.
Diese gibt es ja schon länger nicht mehr und der Einsatz der Pumpen wird nicht mehr benötigt.

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Mühle – Landwirtschaft

Was diese Gebäude früher beinhalteten lässt sich kaum mehr erahnen. Der Holzbottich im Dachgeschoss lässt auf Landwirtschaft schließen, auch ein stallähnlicher Anbau daneben. Dazu noch eine DDR Verwaltungsbaracke die fast zerstört ist, eigentlich nur noch eine Ruine im Wald.