Diese neu gebaute Märchenwelt musst kurz darauf wegen der Corona Maßnahmen schließen, da die Gäste ausblieben.
Als es hier noch brummte, waren einige zehntausend Besucher zu verzeichnen. Ein Paradies für Jung und Alt, die Kleinen konnten sich vergnügen und für die Älteren gab es was kulinarisches.
Unser Besuch war auch ein echtes Erlebnis, alles war ja noch vorhanden und man konnte sich vorstellen wie die kleinen früher hier ihren Spaß hatten.
Jetzt hat die Anlage einen neuen Besitzer und dieser eröffnete 2025 mit einer Neuausrichung, als Mystery-Park.
Der heutige Fokus liegt auf einer mystischen Erlebnisreise mit Escape-Room-Elementen. Thematisch dreht sich alles um eine Legende aus der Zeit von August dem Starken, bei der Besucher in die Rolle von Forschern schlüpfen.
Das markante Gebäude blickt auf eine traditionsreiche Vergangenheit als gesellschaftlicher Dreh- und Angelpunkt zurück. Ursprünglich als Kultur- und Klubhaus für die arbeitende Bevölkerung errichtet, diente der Komplex jahrzehntelang als Stätte für Veranstaltungen, Vereinsleben und Gemeinschaftsspeisungen.
Nach tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Land wurde die Anlage teilprivatisiert und als spezialisierte Erlebnisgastronomie mit regionaler kulinarischer Ausrichtung weitergeführt. Trotz anfänglicher Beliebtheit führten mangelnde Investitionen, Sanierungsstau und wirtschaftliche Herausforderungen schließlich zur dauerhaften Schließung. Seit vielen Jahren ist das Objekt dem Verfall und Vandalismus preisgegeben.
Es gab zuletzt hier einen großer Hauptsaal mit angeschlossener Klubgaststätte und Gesellschaftsräumen für den flexiblen Eventbetrieb. Im Kellergeschoss befindet sich das technische Highlight des Ortes, eine vollautomatische 4-Bahn-Kegelanlage. Die Sportstätte war für ihre Entstehungszeit mit einer hochmodernen Aufstellautomatik versehen. Im Gegensatz zu älteren, manuell betriebenen Handaufstellanlagen in der Region bot dieses System einen teilmechanisierten Spielablauf und verfügte über eigene Rücklaufrinnen für die Kugeln.
In dieser großen Stadt gibt es mehrere Theater. Dieses hier ist eines, das keine große Rolle mehr spielt. Das Haus ist an sich noch mit Leben gefüllt, es gibt noch Vereine und Organisationen die das Haus nutzen. Der große Theatersaal aber scheint seinem Schicksal überlassen. Er ist ungepflegt und verfällt langsam.
Im Herzen eines abgelegenen Dorfes erhebt sich ein vergessenes Kulturhaus.
Einst, in ferner Vergangenheit, als das Land noch Teil der Sowjetunion war, wurde dieses Gebäude als Ort der Unterhaltung und Erholung für die Bewohner errichtet. Bunte Räume, deren Wände und Decken mit Wandmalereien geschmückt sind, breiten sich in ihrer verwitterten Pracht aus. Das Kulturhaus hat schon bessere Zeiten erlebt, heute ist es stark verfallen. Unter der Last der Zeit sind Wände eingestürzt und Teile der Decke herabgebrochen.
In den bewaldeten Hügeln einer ehemaligen Sowjetrepublik verbirgt sich ein monumentales Relikt vergangener Epochen. Ein verlassenes Kulturhaus, das einst als pulsierendes Herz einer ländlichen Gemeinschaft diente und heute den schleichenden Verfall der Post-Sowjet-Ära dokumentiert.
Das Gebäude wurde Mitte des 20. Jahrhunderts im unverkennbaren Stil des sozialistischen Klassizismus errichtet. In Zeiten der Planwirtschaft fungierte es als zentraler Knotenpunkt für Propaganda, Bildung und Freizeitgestaltung der lokalen Kolchosenarbeiter. Neben Theateraufführungen und Filmvorführungen beherbergte der Komplex eine Bibliothek und Räumlichkeiten für die politische Erziehung. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Ende der staatlichen Subventionen verlor der Palast schlagartig seine Funktion und wurde dem Verfall überlassen.
Obwohl die Natur sich das Areal sichtlich zurückholt, zeugt die Substanz von massiver, sowjetischer Ingenieurskunst. Der Haupttheatersaal bot Platz für rund 300 bis 400 Zuschauer und verfügt über eine erhöhte Bühnenkonstruktion samt Orchestergraben. wir finden eine weitestgehend erhaltene, opulente Deckenstuckaturen, massive Kronleuchter-Halterungen sowie Reste von Wandmalereien im typisch sozialistischen Realismus.
Dieses Kulturzentrum hatten wir mit wenig Aussicht auf Erfolg auf dem Zettel. Umso überraschter waren wir uns das anschauen konnten. Zugänglich war „nur“ der große Saal mit einigen hundert Plätzen. Ein toller alter Saal aus sowjetischen Zeiten, mit aufwendig gestalteter Decke und roten Sesseln.
Über dieses Kulturhaus konnten wir nichts heraus finden. Leider ist es auch weitestgehend entkernt. An der Seitenwand befindet sich ein schönes Relief.
Das Lazika-Projekt wurde 2012 vom damaligen georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili initiiert. Lazika sollte eine futuristische Großstadt und ein wirtschaftlich strategischer Tiefseehafen am Schwarzen Meer werden. Nach einem Regierungswechsel im Jahr 2012 wurden die Pläne für die Metropole gestoppt. Das Areal blieb weitgehend unvollendet. Die Skulptur steht heute als ikonisches, aber isoliertes Relikt dieser Ära an der Küste.
Das Bauwerk am Pier besteht komplett aus 8 mm dicken, geschichteten Stahlplatten, die in ovalen Elementen angeordnet sind. Die Skulptur selbst ist exakt 31 Meter hoch und steht auf einer 100 Meter langen Seebrücke aus Beton. Der Turm teilt sich optisch in sieben Ebenen, wobei einige Plattformen wie dynamische Ausläufer weit nach außen ragen. Im Inneren und Äußeren wurden dynamische LED-Lichtbänder integriert, die die Skulptur nachts pulsierend illuminieren sollten.
Dieses Gebäude beherbergte im Erdgeschoss die Abfüllanlage des Heilwassers. Das Wasser erreicht die Erdoberfläche ununterbrochen mit einer Temperatur von ca. 38-41°C. Während 1854 lediglich 1.350 Flaschen jährlich produziert wurden, stieg die Kapazität nach technischer Aufrüstung bis 1913 auf über 9 Millionen Einheiten.
Während der Sowjetära erfuhr das Werk massive Erweiterungen. Es wurde zum Statussymbol und Exportgut Nummer eins, das bis zu 15 Länder belieferte. In den 1950er-Jahren verlagerte sich die Produktion jedoch zunehmend in modernere Großkomplexe am Stadtrand, da das historische Gebäude den enormen Nachfragespitzen räumlich nicht mehr gewachsen war. Heute steht der historische Kern der Anlage als industrielles Denkmal zwischen Verfall und Konservierung. Wie es schien wird jetzt aber hier renoviert. Das Gebäude stand offen und wir nutzten die Gelegenheit es uns anzusehen. Im Obergeschoss finden wir einen Theatersaal der scheinbar auch schon Jahre nicht mehr genutzt wird. Hier werden jetzt weihnachtliche Figuren gelagert.
Dieses Kulturhaus finden wir in einem kleinen Ort mit knapp 2.000 Einwohnern, es ist eines von mehreren Kulturzentren die in der Region erreichtet wurden. Aber genaueres können wir nicht recherchieren. Vor Ort finden wir noch den großen, bestuhlten Veranstaltungssaal. Es gibt einige kleine Nebenräume die früher für Veranstaltungen genutzt wurden. Der Bau ist sachlich und einfach gehalten, man könnte sagen schmucklos.
Wir finden noch ein Bild des georgischen Schriftsteller und öffentlichen Aktivisten Ilia Tschawtschawadse.