Tief in den bewaldeten Tälern einer berühmten georgischen Kurregion verbirgt sich ein Relikt des sowjetischen Modernismus. Das „Haus der Komponisten“ war einst ein exklusiver Rückzugsort für die musikalische Elite der UdSSR – ein Ort, an dem zwischen Gebirgsluft und Heilquellen Meisterwerke entstanden.
In den 1970er Jahren beauftragte der Komponistenverband der UdSSR ein namhaftes Architektenkollektiv mit dem Entwurf eines Sanatoriums, das speziell auf die Bedürfnisse von Musikern zugeschnitten war. Das in den frühen 1980ern fertiggestellte Gebäude sollte die Ideale des Sozialistischen Modernismus verkörpern: Funktionalität gepaart mit einer fast schon futuristischen Ästhetik, eingebettet in die unberührte Natur.
Es war ausgelegt für etwa 80–100 Gäste in separaten Wohneinheiten. Es wurden Individuelle Arbeitsstudios, die schallisoliert waren, um ungestörtes Komponieren zu ermöglichen gebaut. Nach dem Zerfall der Sowjetunion geriet das Objekt in einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Komponistenverband und staatlichen Behörden. In den 2000er Jahren wurde es endgültig aufgegeben.
Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass das Areal für ein großangelegtes Luxus-Resort-Projekt privatisiert wurde. Die Entkernung hat teilweise begonnen, wodurch der ursprüngliche Charme des Verfalls allmählich modernen Baustrukturen weicht. Bei unserem Besuch lagen schon diverse Möbel und Einrichtungsgegenstände vor dem Haus.
Über diese ehemalige Privatschule liegen uns keine Informationen vor. Das U-förmige Gebäude ist heute leer und es gibt nur wenige Hinterlassenschaften, besonders schön war sicher einmal der Eingangsbereich mit Brunnen. Aber heute rankt der Efeu durch die Fenster hinein.
Diese abgelegene Abteilung eines VEB war, wie es scheint Schulungszentrum, Lager und Herberge.
An diesem Standort begann der Aufbau des Werkes während des 2. Weltkrieges und später dann die Umwandlung in einen VEB, nachdem die Anlagen einige Jahre brach lag. Über den Inhalt der Produktion können wir nichts berichten, sonst wäre das Werk schnell zu finden. Kurz vor der politischen Wende erfolgten noch große Modernisierungsarbeiten. Danach schrumpfte die Belegschaft sehr aber irgendwann stabilisierte sich die Mitarbeiterzahl und soll künftig 3-stellig ausgebaut werden.
Diese besuchten Gebäude aber sind nicht mehr Bestandteil der aktuellen Produktionsanlagen.
Diese ehemalige Politeichnische Oberschule wurde um 1980 eröffnet. Ein Feuer zerstörte die alte Schule im Ort und dieser typische DDR Neubau ersetzte diese. Nach der Jahrtausendwende sanken die Schülerzahlen und die Schule musste geschlossen werden. Auch andere Lehrhäuser im Landkreis wurden mit einer Schulreform zusammen gefasst. Diese Änderungen lösten einige Proteste aus, wurden am Ende aber umgesetzt.
Heute ist die Schule dem Vandalismus ausgesetzt und verfällt zusehends, Pläne vor 10 Jahren hier altersgerechtes Wohnen umzusetzen wurden auch nicht umgesetzt.
Diese Schule wurde von den Kommunisten erbaut und war dann eine Parteischule. 1981 eröffnet, kamen hier viele junge Studenten her um die die Grundlagen des Marxismus zu lernen. In der Zeit des Jugoslawienkriegs wurden hier Militärs ausgebildet und untergebracht. Auch Flüchtlinge kamen hier unter. Seit 2003 stehen die Räumlichkeiten leer.
Es gab hier 145 Zimmer auf 8.500 m², ein Kino, eine Bar, eine Sporthalle, eine Küche zur Versorgung. Auch einen Luftschutzkeller finden wir. 2019 wurde das Gebäude an ein chinesisches Unternehmen verkauft und ist seitdem leergeräumt.
Zu ehren Titos wurde sie in dessen Heimatstadt errichtet, aber er kam nie hier her da er vor der Eröffnung verstarb.
Wir wollten diesen brutalistischen Bau schon immer mal besuchen, das hat jetzt endlich auch geklappt und wir waren beeindruckt von diesem Haus, trotz des wenigen Inventars, aber schönem Verfall im Inneren und auch schon einigen Spuren des Vandalismus.
Im Augenwinkel sehen wir im vorbei fahren diese eingewachsenen Gebäude und da an diesem Tag nicht so viel Zeit war kommen wir wieder im das Gelände zu erkunden. Es stellt sich als alte Kindertagesstätte heraus. Offensichtlich zu DDR Zeiten errichtet und auch noch bis in die 2000er Jahre hinein betrieben. Geschlossen scheinbar vor über 10 Jahren müssen jetzt die Kinder woanders untergebracht werden.
Schon im 15. Jahrhundert wurde eine einfache Kirche hier gebaut. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Anwesen zu einem Rückzugsort und Kloster und wurde weiter ausgebaut. Wann es verlassen wurde ist unklar aber das Gebäude ist einem denkbar schlechten Zustand, undichte Dächer und Risse in den Mauern deuten auf jahrzehntelangen Leerstand hin.
Gebaut wurde die Villa Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte eine wechselhafte Geschichte. Am Anfang war hier noch eine Missionarsschule später wurde das Anwesen von einem Mailänder Industriellen gekauft, der dort Seide produzierte. Nach dem Krieg wurde die Villa stark verändert und umgebaut und Anfang der 80er Jahre war dort eine Landwirtschaftsschule untergebracht.
Zuletzt muss es hier ein Kinderheim gegeben haben.