Das Freibad wurde ursprünglich in den 1950er Jahren auf der Fläche eines früheren Teiches errichtet. Es entstand im Zuge der Siedlungserweiterung durch den Braunkohletagebau.
Damals waren zwei 50-Meter-Becken, einen Sprungturm und ein Kinderbecken vorhanden. Als Umkleide diente eine Holzbaracke. In den 1970er Jahren kam es zu weiteren Aus- und Umbauten, bis ein letzter Umbau erfolgte. Anfang der 1990er Jahre wurde ein 25-Meter-Beckens mit Edelstahlauskleidung und einer breiten Rutsche installiert. Zu beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Bad aus Kostengründen geschlossen. Die Gebäude, Becken und Rutsche sind heute noch erhalten, genauso wie der Eingangsbereich aus den 1970er Jahren, aber inzwischen ist das Gelände überwuchert.
In einem Gebiet eines ehemaligen Instituts, finden wir diesen wunderschönen Kinderpool. Dieser ist liebevoll gestaltet worden. Heute ist er leider ungenutzt und verfällt langsam. Besonders schön sind der Tintenfisch, das Krokodil und die Schildkröte. An den Wänden sind weitere Motive verewigt.
Dieses Hallenbad mutet heute an wie ein Freibad. Der 40-jährige Leerstand hat seine Spuren hinterlassen. Kaum eine Scheibe des Daches ist noch intakt, so kann sich die Natur diesen menschlichen Bau zurück holen. So wird es also einmal aussehen wenn die Menschen von diesem Planeten verschwinden. Nach wenigen 100 Jahren werden wir nichts mehr von den vom Menschen geschaffenen sehen. Schön das hier schon jetzt dieses Beispiel gibt wie es dann mal aussehen wird.
Der starke Wind an diesem Tag und hier in den Bergen ließe uns hier nicht so lange verweilen, immer mit Respekt vor herunter stürzenden Teilen.
Einst war die Freizeitanlage viel besucht und ein Anziehungspunkt der Region. Viele Kinder lernten hier schwimmen. Aber irgendwann gab es nicht mehr genug Besucher um das Bad rentabel zu betreiben. Ein Bauunternehmer wollte dann hier alles platt machen und Villen errichten, aber diese Pläne wurden gestoppt und das Biotop erhalten.
Dieses Freibad im Wald wurde 2013 bei einem Hochwasser zerstört, der Wiederaufbau scheiterte an den zu hohen Kosten. Aber die Bürger sind damit nicht einverstanden, da an andern Stellen doch Geld da ist. Auch der Bau eines Naturbades an einem anderen Ort wurde erwogen. Gebaut wurde bis heute aber nicht.
Für den Hochwasserschutz wurde hier viel neu gebaut und das alte Freibad liegt jetzt sogar im Stauraum des Hochwasserschutzes.
Diese Bad ist mittlerweile schon 10 Jahre geschlossen. Es war nach der Eröffnung der „Wellness Tempel“ der Gegend. Aber es wurde irgendwann marode und größere Investitionen nötig, aber die notwendigen Kosten wurden nicht übernommen. Neue Konzepte werden jetzt überdacht, die aber hauptsächlich den Außenbereich betreffen. Das Bad selber scheint verloren zu sein.
Wir konnten uns aber auch nur den Freibadbereich ansehen, das Hallenbad war noch gut gesichert.
Im Jahr 1980 wurde dieses Freizeitzentrum errichtet und sollte den Bewohnern der Umgebung die Möglichkeit geben hier eine kleine Auszeit zu nehmen.
Ein Hochwasser vor 20 Jahren beschädigten die Gebäude und Anlagen schwer, es wurde viel Geld investiert um alles wieder aufzubauen aber einige Jahre und 2 Millionen Euro an Investition später, kam der Bankrott des Besitzers und die knapp 10 Mitarbeiter wurden hier arbeitslos. Bemühungen der Gemeinde hier wieder neues Leben einzuhauchen, mit verschiedenen Konzepten, scheiterten bisher. Die Außenanlagen wurden später wiederholt überschwemmt und sind in dieser Form nicht mehr tragbar.
Leider hatten wir hier noch andere, junge Gäste die randalieren wollten, aber die Staatsmacht kam und brachte Ruhe ins „Geschehen“. Danach durften wir mit freundlicher Genehmigung weiter fotografieren.
Dieses Schwimmbad kam auch über den Status des Rohbaus nicht hinaus. Der Investor ging leider vorher pleite. Einzig die Umkleiden wurden schon installiert und in diesem Bereich liegen noch ein paar Papiere herum.
Die Becken wurden auch schon gefliest.
Aber im Bereich der späteren Gastronomie/Hotel ist alles noch weit im Rohbaustadium, man hat von dort einen fantastischen Ausblick über die Insel.
Die Anlage ist noch relativ gut gesichert, scheinbar hat man die Hoffnung nicht aufgegeben, das Projekt zu vollenden. Auch sind die Google Maps Bilder verpixelt, so das man den Status „verlassen“ nicht sofort bemerkt.
Dieses Bad wurde als Teil einer Heilanstalt im Jahr 1897 gegründet. Hier wurden viele verschiedene Bäder angeboten, wie Dampf-, Wannen-, Sole-, Kräuter- und Moorbäder. Auch eine Schwimmbecken stand den Besucher zur Verfügung. Als der Betrieb unwirtschaftlich wurde, gab Walter Freise das Bad 1905 in Vereinshände. Aber auch dieser fuhr Verluste ein, so das die Stadt das Bad dann übernahm.
Auch nach dem 2. Weltkrieg konnten sich hier die Badegäste erholen, bis das Haus 1996 schloss. Bis heute konnte kein Konzept der Weiternutzung gefunden werden, bis auf Dreharbeiten, Tage des Denkmals oder wie für uns für eine Fototour, bleibt das Bad weiterhin geschlossen.
Als die Therme zu Beginn des 21. Jahrhunderts eröffnet wurde, war sie einmalig in Deutschland. Sie bot eine Heilwasser Außenbecken an, das im ganzen Jahr zu benutzen war. Auch im Inneren war angenehm warmes Sole Heilwasser vorhanden. Dazu gab es einen Wellnessbereich und eine Saunalandschaft.
Schon wenige Jahre nach der Eröffnung kam es zu einem Großbrand, vermutet wird wohl eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe die einen Großteil der Therme vernichtete. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Der Wiederaufbau scheiterte auch weil es eine rechtliche Schlammschlacht gab. Jetzt kursieren Pläne für eine anderweitige Nutzung. Bei unserem Besuch war aber noch nichts davon zu sehen.
Diese Badeanstalt musste um die Jahrtausendwende schließen.
Die Stadt konnte sich den Unterhalt nicht mehr leisten, seit dem liegt das Freibad verlassen da. Einweiht wurde es in den 1960er Jahren und wurde mit viel Einsatz der Bevölkerung und auch mit Hilfe von Soldaten erschaffen. Es gab ein wettkampftaugliches 50 Meter Becken, das Kinderbecken kam später hinzu.
Der alte Bademeister erzählt von seiner Arbeit, er war hier von Beginn an tätig und er ist besonders stolz darauf, das es in seiner Zeit keine nennenswerten Unfälle gab. Auch wurden hier viele Veranstaltungen organisiert.
Heute hat ein Verein aus einer anderen Branche das Gelände übernommen und will es schrittweise umgestalten. Die Becken werden also sehr wahrscheinlich kein Wasser mehr sehen.