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Die abgebrannte Therme

Als die Therme zu Beginn des 21. Jahrhunderts eröffnet wurde, war sie einmalig in Deutschland. Sie bot eine Heilwasser Außenbecken an, das im ganzen Jahr zu benutzen war. Auch im Inneren war angenehm warmes Sole Heilwasser vorhanden. Dazu gab es einen Wellnessbereich und eine Saunalandschaft.
Schon wenige Jahre nach der Eröffnung kam es zu einem Großbrand, vermutet wird wohl eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe die einen Großteil der Therme vernichtete. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Der Wiederaufbau scheiterte auch weil es eine rechtliche Schlammschlacht gab. Jetzt kursieren Pläne für eine anderweitige Nutzung. Bei unserem Besuch war aber noch nichts davon zu sehen.

Freibad zum Pfeil

Diese Badeanstalt musste um die Jahrtausendwende schließen.

Die Stadt konnte sich den Unterhalt nicht mehr leisten, seit dem liegt das Freibad verlassen da. Einweiht wurde es in den 1960er Jahren und wurde mit viel Einsatz der Bevölkerung und auch mit Hilfe von Soldaten erschaffen. Es gab ein wettkampftaugliches 50 Meter Becken, das Kinderbecken kam später hinzu.

Der alte Bademeister erzählt von seiner Arbeit, er war hier von Beginn an tätig und er ist besonders stolz darauf, das es in seiner Zeit keine nennenswerten Unfälle gab. Auch wurden hier viele Veranstaltungen organisiert.
Heute hat ein Verein aus einer anderen Branche das Gelände übernommen und will es schrittweise umgestalten. Die Becken werden also sehr wahrscheinlich kein Wasser mehr sehen.

Das GSSD Schwimmbad

Mitten im Wald finden wir dieses kleine Schwimmbad. In der Nähe gab es einmal eine GSSD Kaserne. Erbaut wurde es 1974 und war fortan sehr beliebt bei den Militärangehörigen. Heute sind keinerlei Zufahrten mehr zu erkennen. Das Becken hat die Abmaße von 25m x 10m und es ist noch komplett mit Wasser gefüllt. Der Sprungturm ist auch noch recht gut erhalten.  Sogar ein kleiner Kescher, nach russischer Bauart, liegt am Beckenrand.

Das Freibad am Felsen

Dieser Ort hat touristisch einiges zu bieten und auch das Freibad, welche in den 1960er Jahren eröffnet wurde, gehörte dazu. Ein ganzes Naherholungsgebiet entstand hier.

Das Bad hatte ein großes Schwimmerbecken mit Startblöcken und auch ein kleines für die Kinder. Beliebt war die Rutsche im Nichtschwimmerbecken.
Auch für die Versorgung der Badegäste war gesorgt.

Kurz nach der Jahrtausendwende wurde das Bad aber geschlossen, der Verein der es zu diesem Zeitpunkt noch betreute gab auf. Seit dem steht es leer und wächst immer weiter zu, Vandalismus tut sein übriges. 2-3 Versuche seitens der Gemeinde es wieder zu eröffnen schlugen aber fehl.

Das alte Freibad

Pläne der Stadt das alte Freibad zu verkaufen scheiterten an einem weiteren Objekt in der Nähe das sich nicht so leicht umwandeln lässt.
Historisches über das Freibad ist kaum zu lesen, wir fanden Postkarten des Ortes wo es als neu umworben wurde und diese stammen aus dem Jahr 1941. Das überraschte dann doch, da es wie ein Bau aus Zeiten der DDR aus sah.
Dem Anschein nach wurde noch ein Umbruch nach der Wende versucht, aber da die Preise noch in DM aushängen ist hier auch schon fast 20 Jahre nicht mehr gebadet worden.

Freibad am Flugplatz

Hier war zuletzt einmal ein großer Standort der GSSD in der DDR. Der Flugplatz wurde bis 1993 genutzt, erbaut aber schon viel früher und Nutzung im 2. Weltkrieg durch die Wehrmacht.
Es gab alles was man für solch einen Betrieb brauchte unter anderem auch was für die Freizeitbeschäftigung.

Das Schwimmbad und ein kleiner Sportplatz fristen jetzt im brandenburgischen Wald ihr Dasein, vergessen von allen.

Ein großer Sprungturm war früher sicher einmal beliebt bei den Badegästen mit seinen 2 Etagen. Das Becken ist schräg aufgebaut, so dass auf einer Seite auch nicht so gute Schwimmer gefahrlos üben konnten. Seltsamerweise ist die Schräge aber nicht in Längs- sondern in Querrichtung konstruiert worden. Obwohl das ja schon wieder viel mehr Sinn macht, die Seite vom Sprungturm ist tief, die andere auf 50 Metern Länge flach. Das ist auf dem ersten Bild der Galerie gut zu erkennen.

Das nächste Waldbad

Diese Tour bescherte uns das nächste Waldbad, das hier sieht aber moderner aus und scheint noch nicht so lange aufgegeben worden zu sein. Aber auch hier ist die abgelegene Lage sicher nicht von Vorteil gewesen.
Leider sind die Gbeäude hier schon sehr stark vom Vandalismus gezeichnet.

Ausgestattet mit Schwimmer und Nichtschwimmerbecken, Spielplatz, Gastronomie, Sportbereich mit Kegelbahn, Volleyballfeld und Tischtennisplatte war eigentlich alles vorhanden was der anspruchsvolle Badegast so braucht.
Wann und Warum dieses Waldbad schließen musste konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Das Alte Waldbad

Ohne genaue Angaben der Position, hätten wir dieses Waldbad nicht entdeckt. Versteckt liegt es hinter Bäumen, ist verlassen seit vielen Jahren und wird nicht mehr beachtet. Früher war es sicher einmal sehr beliebt, der Bahnhof in der Nähe brachte die Badegäste schnell hierher. Ein Nichtschwimmerbereich mit Rutsche war vorhanden, auf den großen Liegewiesen konnte man die Seele baumeln lassen.

Heute ist der Gastronomiebereich und die Umkleidekabinen stark einsturzgefährdet. Der Holzbau hat die Jahre nicht unbeschadet überstanden. Das Dach ist undicht und das Haus ist nicht mehr zu retten.
Am Schwimmbecken bröckelt der Beton, alte Duschen und die Rutschen sind verrostet. Der Sprungturm nicht mehr zu betreten und das Sprungbrett ist nur noch morsches Holz.

Das Waldbad

Hier im Wald wurde einmal dieses Freibad erbaut.

Wann? …wir wissen es nicht
Wie lange? …der Zustand lässt erahnen das es kurz nach der Wende geschlossen wurde

Jetzt hat sich die Natur schon den größten Teil zurück erobert, es ist kaum noch zu sehen. Kein Weg führt mehr dort hin. Nur Eingeweihte wissen noch wo es ist.

 

Das aufgegebene Schwimmbad

Dieses Schwimmbad wurde vor vielen Jahren von der Stadt aufgegeben.  Wann es gebaut wurde ist nicht bekannt. Jetzt hat sich hier die Natur schon wieder fast alles zurück geholt. Ein kleiner Wald ist in dem Schwimmbecken entstanden und man muss schon wissen das es hier einmal dieses Freibad gab, alles ist zugewachsen.

Was ist übrig geblieben? Das Schild am Baum das auf den Parkplatz hin weist, daneben das Gestell des alten Eingangsschildes.
Es gab ein Kinderbecken und ein Schwimmerbecken mit Startblöcken. Auf der Liegewiese kann man noch Reste von Sportgeräten und Bänken aus machen. Die ehemaligen Gebäude für Umkleide und Versorgung sind weg.