In den sanften Hügeln der Region verbirgt sich ein monumentales Zeugnis sowjetischer Architektur und Gemeinschaftskultur. Das Haus der Kultur in diesem kleinen Ort war einst das pulsierende Herz der Gemeinde, bevor es der Stille und dem Verfall preisgegeben wurde.
Erbaut in der Blütezeit der sowjetischen Infrastrukturprogramme, diente das Gebäude nicht nur als Kino und Theater, sondern auch als politisches und soziales Zentrum.
Die Front wird von einer massiven Loggia dominiert, die den Stolz der damaligen Ära widerspiegelt. Vor dem Gebäude befindet sich noch eine Stalinbüste. Der große Saal verfügte über eine Kapazität von mehreren hundert Sitzplätzen, eine voll ausgestattete Bühne und ein kunstvoll gestaltetes Proszenium. Trotz des fortgeschrittenen Verfalls sind die statischen Grundmerkmale und einige handwerkliche Details noch immer beeindruckend, im Inneren finden sich Reste von Wandmalereien und Stuckverzierungen, die typisch für die dekorative Kunst der 1950er bis 70er Jahre sind.
Mit dem Ende der Sowjetunion versiegten die Mittel für den Unterhalt. Was einst ein Ort für festliche Paraden und Filmvorführungen war, wurde zur Ruine.
Inmitten der sanften Hügel dieser Region steht ein Bauwerk, das wie ein Relikt aus einer anderen Zeit wirkt.
Das Theater ist kein gewöhnliches Lichtspielhaus – es ist ein Tempel der Kunst, der heute nur noch dem Wind und dem Staub als Bühne dient.
Einst als kulturelles Herzstück für die umliegenden ländlichen Gemeinden konzipiert, entstand dieser Bau in der Blütezeit der sowjetischen Architekturmoderne. Es sollte den Arbeitern und Bauern Zugang zu hochkarätiger Unterhaltung und Bildung bieten. Über Jahrzehnte hinweg war das Haus Schauplatz für Theateraufführungen, Filmvorführungen und politische Versammlungen. Mit dem gesellschaftlichen Umbruch am Ende des letzten Jahrhunderts verlor das Theater jedoch schlagartig seine Bedeutung und wurde dem schleichenden Verfall preisgegeben. Der Saal hatte Platz für ca. 200 Personen und angrenzende Räume für Proben und Veranstaltungen.
In diesem kleinen Ort war hier einmal der Jugend- und Kinderbereich mit angeschlossenem Theater. Die ehemalige Bühne und er dazugehörige Raum wurde zugemauert und ein Fitnessraum eingerichtet. Während wir hier unsere Bilder machten, trainierten Jugendliche dahinter. Der Komplex wird heute noch als Kindergarten genutzt.
Eines von mehreren historischen Gebäuden in dieser Gegend, dieses Kulturhaus hat ein interessantes brutalistisches Design und verfügt über ein Mosaik-Emblem auf einer Seite.
Diese Kartbahn ist schon einige Jahre verlassen, warum diese in dem Gewerbegebiet nicht mehr funktioniert hat ist uns nicht bekannt. Leider ist auch nicht mehr viel vorhanden, außer einer kleinen Lok die hier scheinbar als Schauobjekt stand ist kaum noch etwas vorhanden und auch schon sehr viel zerschlagen und beschmiert.
Aber trotzdem ist diese Erkundung spannend, denn solch einen Lost Place haben wir bisher noch nicht gesehen.
Dieses Kino „Freude“ ist jetzt über 20 Jahre geschlossen. Es erlebte seine Blütezeit im 20. Jahrhundert und wurde vor rund 100 Jahren erbaut und beherbergte auch eine Feuerwache. Der Kinosaal befindet sich im 1. Geschoss unten war der Eingang, die Kassen ein Restaurant, Technikräume sowie eine geräumige Halle. Früher wurden hier auch Theaterstücke aufgeführt und verschiedene Festlichkeiten durchgeführt, vor allem aber Hochzeiten. Das Gebäude war nach dem Bau der Stolz der Stadt.
Beim ersten Besuch konnten wir noch keinen Eingang finden, das Kulturhaus war komplett mit neuen Platten verschlossen worden. Aber jetzt ein paar Jahre später gab es einen Zugang und wir standen sofort im großen Saal. Ein eher seltene Bauform mit sichtbaren Trägern und kleiner Bühne. Der Verfall setzt schon ein, ansonsten ist das Haus eher schmucklos und bietet auch kaum noch etwas an Inventar.
Der Festsaal ist Baujahr 1906, vor dem Krieg wurde der Saal dann zum Kino, auch blauer Saal genannt.
Im Filmeck daneben wurde sich davor und danach getroffen.
Vor 60 Jahren zog ein Supermarkt ein und damit verschwand der prachtvolle Bau hinter einer Zwischendecke, die Treppe nach oben wurde verrammelt. Nur die noch sichtbaren Pfeiler zeugten vom ehemaligen Glanz.
Ein Unternehmer kauft vor kurzem das Gebäude wo der Supermarkt einmal eingebaut war, er wusste da muss es mehr geben. Als Die Decke entfernt wurde kam der Saal zum Vorschein.
Geplant ist einiges, die Nutzung als Konzerthaus scheitert an der Lärmbelästigung, dann sollte ein Boxsaal einziehen, der aber pleite ging. Heute versucht ein Makler das ehrwürdige Haus zu verkaufen.
Als das Landesdenkmalamt von dem Schatz erfuhr, stellte Berlin den Tanzsaal unter Denkmalschutz, aber für 2025 gibt es Aussicht auf Fördermittel. Wir werden sehen wie es hier weiter geht.
Unser Dank geht an den freundlichen Besitzer, der uns hier Einlass gewährte.
Ein kleines Kulturhaus mit Speisesaal und Küche. Es gab eine Bar wo man feiern konnte und 2 größere Säle für Veranstaltungen. Hauptsächlich wurde dieses Haus für die Werktätigen genutzt die hier Ihrer Arbeit nachgingen und wie man so weiß wurde ja auch gerne mal nach Feierabend zusammen gefeiert.