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Hotel am See

Das ist ein Hotel am See mit Freizeitbereich.
Ein doch recht große Schwimmhalle mit Sauna gab es dort für die Gäste.
Seit wann es schon geschlossen ist konnten wir nicht heraus finden.

02-2023
Auch hier waren wir noch einmal, scheinbar hat sich hier nicht viel verändert. Es fehlt aber schon etwas an Einrichtung und auch ein Bungalow war offen. Die einsame Lampe auf dem Tisch leuchtet immer noch.

Kohlekraftwerk

Dieses Kraftwerk gehört zu einem großen Betrieb und versorgte diesen mit Wärme.
Das Kraftwerk wird seit Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr betrieben.
Der Betrieb steht auch schon still war aber nicht zu besichtigen.

11-2024
Da wir hier wieder vorbei kamen, schauten wir uns dieses Kraftwerk wieder einmal an. Nicht viel hat sich verändert.

 

 

Kulturhaus

Dieses Kulturhaus, das den Namen eines Widerstandskämpfers trägt, wurde in Zeiten der DDR erbaut.
Genaues ließ sich nicht heraus finden. Auch nicht von wem und wie lange es genutzt wurde.
Jetzt schienen hier einmal Renovierungsarbeiten begonnen zu haben, aber das ist in den Ansätzen stecken geblieben. Die Baumaterialien liegen noch hier, aber das Haus ist verrammelt. Pläne daraus eine Skaterhalle zu machen tauchten auch einmal auf. Aber jetzt ist man ratlos was mit dem Gebäude passieren soll.

Dampflokfriedhof

Hier am Hafen hat ein privater Eigentümer einige alte Dampfloks abgestellt. Sie rosten vor sich hin und die Bäume wachsen schon aus ihnen heraus.
Leider kann man das Gelände nicht betreten um Nahaufnahmen zu machen, deshalb nur Bilder von außen.

VEB Bako

BaKo ist die Abkürzung für Backwarenkombinat.
In vielen großen Städten der DDR gab es davon Betriebe, die dort natürlich Backwaren aller Art für die Bevölkerung herstellten.
Nach der Wende wurde viele privatisiert oder überlebten den Umbruch nicht.
Dieser Backbetrieb steht auch seit dieser Zeit leer.
Vandalismus und Brandschäden kennzeichnen diesen Ort. Fast alles ist beschmiert oder zerstört. Aber je weiter wir das Objekt erkunden um so mehr Motive ergeben sich.
Ob es der teilweise überschwemmte Keller ist, oder das ausgebrannte Dachgeschoss mit seinen Farben und neuem Bewuchs, konnten wir diesem Ort doch noch so einiges abgewinnen.

Der Stolz der Reichsbahn

Die Baureihe der Deutschen Reichsbahn 175, die VT18.16 waren dieselhydraulische Schnellzüge. Sie wurden auch als Stolz der Reichsbahn bezeichnet, da sie zur damaligen Zeit das Prunkstück der Flotte darstellten.

Gebaut wurden sie ab 1963 im VEB Waggonbau Görlitz. Sie hatten zwei 12 Zylinder 1.000 PS Motoren und erreichten eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h.
Die Ausstattung der Züge war besser als bei normalen auch auf die Bewirtung wurde großen Wert gelegt, das Zugpersonal hatte eigenen Uniformen. Eingesetzt wurden sie auf internationalen Linien nach Skandinavien, Österreich und in die Tschechoslowakei.

Da die Platzkapazität nicht erweitert werden konnte, wurden sie Ende der 1970er Jahre gegen normale Züge ausgetauscht. Zuletzt wurden sie nur noch für kurze Verbindungen Berlin-Leipzig oder Berlin Bautzen eingesetzt und nach und nach ausgemustert.

Anfang der 1990er Jahre existierte sogar nur noch ein fahrbereiter Zug, dieser wurde als Museumszug eingesetzt. Die Bilder stammen aus diesem Zug, der Baureihe 675 dem SVT18.16.07/10.

Seine Historie im Detail:

– bis 1983 im Planeinsatz der Deutschen Reichsbahn
– 1983-1989 fuhr er für ein Reisebüro die Strecke Westberlin – Leipziger Messe
– Pläne als Flughafenpendel in Berlin, die aber nie umgesetzt wurden
– ab Mai 1991 Sonderfahrten für Firmen, Reisebüros und die DR
– Charterfahrten gingen z.B. in die Schweiz, Belgien, Frankreich und Polen. Fester Programmpunkt zur Weihnachtszeit, waren Fahrten in das Erzgebirge.
– 2003 endete der Einsatz mit Ablauf der letzten Hauptuntersuchung
– Nach Abschiedsfahrten wurde der Zug abgestellt

Es gibt Neuigkeiten vom Zug. Scheinbar steht er jetzt in Dresden und wartet auf seine Restauration.
Es gab einen Artikel in der MAZ vom Mai 2020
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Carls Gasthaus

Wieder ein Gasthaus mit Festsaal aus der langen Reihe dieser Objekte, welche die Wende nicht überstanden haben.

Geschichtliches haben wir nicht recherchieren können, nur das der Besitzer einmal Carl M. war.
Aber der Zustand lässt erahnen das hier kurz nach 1990 Schluss war und dem Verfall und Vandalismus niemals Einhalt geboten wurde.
Man musste sich schon sehr vorsichtig bewegen, die Böden waren schön sehr morsch. Aber es hat sich gelohnt.

Schlachtbetrieb

Dieser große Schlachthof wurde hier über 100 Jahre betrieben und überstand Kaiserreich, die Weltkriege und die DDR. Aber die Wende schaffte der Betrieb nicht. Kurz nach der Wiedervereinigung wurde hier die Arbeit eingestellt und der Schlachhof abgewickelt. Seit dem steht das Areal leer, das mal aus Kühlhaus, Schlachthaus, Ställen und Heizhaus, sowie Wohn- und Bürohäusern bestanden hat.

Hier wurden viele Jahre lang Rinder und Schweine zerlegt und verarbeitet. Als in der DDR der Betrieb verstaatlicht wurde und als Filiale eines großen VEB fungierte, wurden nur noch Schweine verarbeitet. Dazu wurde hier noch einmal modernisiert und umgebaut.

Gasthof zum Schmalztopf

Auf der Tour mit Steffen kamen wir auch am Schmalztopf vorbei und guckten uns die Gaststätte erneut an. Alles beim Alten hier! Im Keller fanden wir noch Pfandgut aus DDR Zeiten. Auch an den anderen Details versuchten wir uns.Einer von vielen Gasthöfen in einem kleinen Ort auf dem Lande, die meisten haben die neue Zeit nicht überlebt.
Dieser auch nicht, schon viele Jahre steht er nun leer.

Früher traf man sich hier nach Feierabend oder feierte die anfallenden Feste im angrenzenden Saal. Sogar ein Klavier war vorhanden das jetzt aber in einem erbärmlichen Zustand ist.

Eine tolle Location die viel Verfall bot und somit sprangen einige Motive heraus.

Auf der Tour mit Steffen (06-2018) kamen wir auch am Schmalztopf vorbei und guckten uns die Gaststätte erneut an.
Alles beim Alten hier! Im Keller fanden wir noch Pfandgut aus DDR Zeiten. Auch an den anderen Details versuchten wir uns.

 

Villa Spukhaus

1892 wurde diese Villa errichtet. Sie war der Firmensitz und Wohnhaus eines Fabrikanten und Pferdezüchters. Der Namensgeber war sein Pferd „Nordstern“.

Bis in die 1990er Jahre wurde das Haus dann als Kinderheim genutzt.
Als sie 2004 verkauft wurde, keimte die Hoffnung auf eine baldige Sanierung. Aber der neue Besitzer war nicht zu erreichen und es begannen auch keine Arbeiten. Das ist bis heute so.

Bei Jugendlichen und Geisterjägern wird die Villa als Spukhaus angesehen.