Diese Tuberkulose Klinik wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet um hier die Menschen einer Großstadt zu behandeln und ihnen Erholung zu gewähren. Knapp 100 Patienten konnten aufgenommen werden.
Die nötigen Liegehallen, Schlaf- und Aufenthaltsräume, ein gemeinsamen Speiseraum war vorhanden, auch die Küche war hier auch untergebracht. Weiterhin lebten hier auch die Ärzte, Schwestern und die Verwaltungsbeamten.
Bis 1990 wurde die Heilstätte hier betrieben und dann zuletzt als Seniorenpflegeheim genutzt.
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Berufsschule
Hier schauten wir auch wieder einmal vorbei, diesmal konnten wir auch eine Nebentrakt besuchen der sehr leer war aber mit krassem Verfall begeisterte. Was hier einmal installiert war wissen wir nicht, vielleicht eine Art Berufsschule? Es gab Speiseraum, Küche und Waschräume.
Das Hauptgebäude hat aber stark gelitten, es fehlt sehr viel und auch die Zerstörung hat sehr zugenommen. Die schönen Wandbilder im Kultursaal sind auch beschmiert.
Hier ist der erste Beitrag des VEB Wäsche.
Haus der Floristin
In diesem kleinen Haus lebte zuletzt ein alte Dame. Wie es scheint war sie sogar wohlhabend und kleidete sich adrett.
Auch die Ausstattung des Hauses war geschmackvoll aber auch schon in die Jahre gekommen. Im Wohnzimmer steht ein Klavier, darauf steht noch ihr Hochzeitsbild.
Wir finden auch Auszeichnungen des Sängerbundes des Ortes. Weiterhin war sie eine jahrelange Beamte und über 30 Jahre Avonberaterin. Es gab einen ganzen Raum mit Kleidung, leider schon sehr zerwühlt. Überall im Haus stehen Blumen. Wann wurde das Haus verlassen? Ein Kalender auf dem Röhrenfernseher zeigt das Jahr 2006, daneben steht ein alte Schreibmaschine. Auch im Wohnzimmer steht eine sehr alte SABA Mattscheibe die schon über 30 Jahre alt ist.. Wahrscheinlich war ihr Fernsehen nicht so wichtig und sie beschäftigte sich lieber mit ihren Hobbys oder traf sich mit Freunden. Warum sich aber niemand um den Nachlass kümmerte wissen wir nicht.
Brauerei Seelmann
Tauchen Sie ein in die faszinierende Atmosphäre einer der ältesten Brauereien, die mit ihren zahlreichen, sorgfältig erhaltenen Arbeitsräumen und Originalmaschinen einen authentischen Einblick in die Braukunst vergangener Jahrhunderte bietet. Unsere Location ist ein wahres Juwel für alle, die das Besondere suchen.
Neben der beeindruckenden Architektur und den historischen Brauereimaschinen verfügen wir über ein Kühlschiff und verschiedenste Sets, die mit Originalrequisiten aus den 50er bis 80er Jahren liebevoll gestaltet sind. Diese einzigartigen Hintergründe bieten eine perfekte Kulisse für Fotografen, Filmemacher und Kreative, die auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Motiv sind. Ob für Fotoshootings, Produktfotografie oder künstlerische Projekte – unsere 1000 qm großen Räumlichkeiten bieten unendlich viele Möglichkeiten, Ihre Vision zum Leben zu erwecken.
Quelle: https://brauereiseelmann.wordpress.com/
Das ist der Text von der Webseite der „Mietlocation Historische Brauerei 1608“.
Ob das was für einen ist muss jeder selbst entscheiden. Für uns war der noch Original erhaltenen Teil der eigentlichen Brauerei das sehenswerteste. Die anderen Räume sind nicht authentisch, sondern eher als Fotospot gedacht, so unsere Meinung. Ein Sammelsurium an Themen und Einrichtung. Jedenfalls war es ein netter Aufenthalt dort und wir hoffen das es auch bald wieder eigens Bier zu kosten gibt.
Die Familienbrauerei
Diese Brauerei wurde um 1900 gegründet. Hier im Ort war sie die zweitgrößte und lange im Familienbesitz.
Leider musste dann vor knapp 20 Jahren Insolvenz angemeldet werden und alle Liegenschaften wurden verkauft. Einige der Gebäude wurde eine Zeit lang bewirtschaftet, die Brauerei und die Lagergebäude stehen aber jetzt leer.
Spinnerei
Diese Spinnerei erlebte ihre beste Zeit in den Jahrzehnten nach dem Krieg. Viele der Maschinen hier stammen noch aus dieser Zeit. Als der Gründer vor 30 Jahren starb kam auch das Aus dieser Spinnerei.
Diese Zeitkapsel blieb bis heute hier erhalten und lässt auch heute noch Einblicke in die damalige Produktion zu. Alles ist noch an seinem Platz, sogar ein paar Spindeln sind noch eingespannt. Ein beeindruckender Ort den wir hier besuchen konnten.
Zugfriedhof
Papierfabrik Scheufelen
Die Fabrik wurde schon 1855 gegründet und stellte hier bis 2018 Format- und Rollenpapier in hoher Qualität her.
Zu Beginn wurde in Handarbeit mit ein paar Leuten Papier produziert, die Automation begann nach und nach. Hier entwickelte sich dann gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine innovative Papierherstellung. Es war die erste deutsche Kunstdruckfabrik mit maschineller Produktion.
Die Söhne des Gründers führten dann die Firma weiter und erweiterten immer weiter. 1928 waren hier mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Den 2. Weltkrieg überstanden die Produktionsanlagen unbeschädigt, aber wegen Rohstoffmangel standen die Maschinen still.
Der Familienbetrieb wurde dann 1984 in der 3. Generation geführt, aber der Niedergang begann langsam. Auch auf Grund von steigenden Energiekosten mussten Arbeitsplätze abgebaut werden. Der erste Insolvenzantrag kam dann 2008, der über einen Kredit abgewendet wurde und ein finnischer Papierhersteller übernahm die Fabrik. 2011 dann der Weiterverkauf an einen niederländisch-kanadischen Konzern, zu diesem Zeitpunkt arbeiteten hier noch 590 Leute. Es folgten Kapazitätsreduzierungen und die Konzentration auf Premiumpapier. Eine Papiermaschine wurde stillgelegt.
2018 dann aber die 2. Insolvenz und Neugründung einer GmbH, die ein Jahr später wiederum Insolvenz anmelden musste, immer weniger Mitarbeiter welche in einer Folgegesellschaft übernommen wurden, stellten dann am Ende bis zum August 2021 Papier her.
Jetzt wurde das Tafelsilber ins Ausland verkauft und heute finden wir die großen Hallen alle leer vor, die Fundamente der großen Maschinen sind noch sichtbar. Geblieben ist das Heizhaus und viele benötigte Aggregate sowie der Verwaltungstrakt.
Hier noch ein Video über die Papierfabrik.
Santorium Gammel
Vor ein paar Jahren zerstörte ein Großbrand diese Klinik komplett und ließ dadurch die Natur komplett in das Gebäude. Von oben nach unten breitet sich jetzt der Schimmel aus. Im ehemaligen Dachgeschoss wachsen schon die Bäume. Die Klinik stand zu diesem Zeitpunkt schon 3 Jahrzente leer. Die Pläne hier etwas zu entwickeln sind damit gescheitert.
Bootsscheune
Dieser Zufallsfund entpuppte sich als kuriose Entdeckung. Diese Scheune war fast vollständig zugewachsen, aber etwas blinzelte hervor und ließ uns umkehren um nachzugucken. Oft sind diese Aktionen aber nicht von Erfolg gekrönt, aber durch die Löcher der Holzverkleidung konnten wir seltsames sehen.
Als der Zugang gefunden war, stellte sich der der Fund als Abstellort für ein Boot mit selbst gebautem Anhänger heraus.
Die Scheune wurde an dieser Stelle sogar erweitert, weil das Gefährt nicht in voller Länge hinein passte. So wurde kurzerhand die „Garage“ um das Gespann gebaut.
Da das Boot irgendwie zu hoch oder zu lang auf dem Anhänger stand, wurde kurzerhand das Fahrerhaus eingeschnitten um das Boot teilweise aufzunehmen.
Somit war der uralte Mercedes LKW ein Unikat, aber das war er wohl schon vorher. Weiterhin fanden sich einige Werkzeuge und Ersatzteile hier. Wie es aber scheint ist das hier alles schon ein paar Jahrzehnte ungenutzt.















































































































































































































































































































