Eine der wenigen noch komplett erhaltenen Tuchfabriken in dieser Stadt. Während des 2. Weltkrieges wurden viele Textilfabriken zerstört und später nur notdürftig wieder aufgebaut.
Im Moment wird das Gelände von einer Likör- und Sprirituosenfabrik genutzt. Große Teile der Fabrik stehen aber weiterhin leer. Ein Highlight war das noch sehr gut erhaltene Heizhaus.
Erbaut wurde die Tuchfabrik 1924. Bis 1991 wurden hier diverse Stoffe und Tücher gewebt und gefärbt.
Bis zum Jahr 2010 dienten in Cottbus 13 Stellwerke dazu, den Bahnbetrieb zu regeln. Einige waren über 100 Jahre alt. Nun investierte die Bahn 50 Millionen Euro und steuert jetzt alles aus Berlin, die alten Stellwerke wurden nicht mehr gebraucht. Für das 1903 erbaute B23 wird eine sinnvolle Nachnutzung gesucht. Die anderen sollen abgerissen werden.
Wir betraten ein Firmengelände ohne weitere Informationen darüber. Aber auch die Suche dort konnte keinen Aufschluss über die frühere Bestimmung geben. Der Müll stammt von einer Nachnutzung oder den Nachbarn.
Wie es scheint wurde die Produktion nach der Wende aufgegeben. Der Zustand des Geländes ist ruinös. Aber es war alles vorhanden, was ein Betrieb benötigte: Garagen, ein Heizhaus, Lagerräume und Verwaltung. Die gefliesten Becken und die Holzkonstruktionen daneben, ließen uns spekulieren, was hier einmal produziert wurde.
Zu einem schlüssigen Ergebnis kamen wir nicht.
So dienen diese Bilder nur noch der Dokumentation des Zustands.
Nachtrag:
Ein niederländisches Unternehmen gründete hier um 1870 eine Stärke- und Sirupfabrik. Zuletzt war dann hier der VEB Stärkefabrik ansässig. Das Gelände ist seit ein paar Jahren verkauft und die Stadtentwickler stimmten den Plänen für neue Einkaufsmärkte und einer Wohnbebauung bisher nicht zu, so das dieses Areal immer noch brach liegt. Danke an Frank für die Informationen
Begonnen hat dieser Sammler 1976 in Jüterbog auf einem ehemaligen Militärareal. Er rettet eine alte DDR Dampflok vor der Verschrottung, damit begann seine Sammelleidenschaft. Nach der Wende kamen schnell einige Loks dazu, da auf einmal viele verschrottet werden sollten.
Jetzt sind am neuen Standort in Falkenberg/Elster, über 100 Fahrzeuge zu bestaunen. Viele in erschreckendem Zustand, eine Aufarbeitung kaum noch möglich. Aber diese „faszinierenden Maschinen“ sollen der Nachwelt erhalten bleiben.
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
Loksammlung Falz
05-2021
Es juckte uns, diese schöne Sammlung wieder einmal zu besuchen, also Kontakt aufgenommen und wir wurden freundlich empfangen und konnten uns dort ungehindert umsehen.
Bitte dies Anlage nicht illegal betreten, es ist nicht teuer!
Im Lokschuppen sammelt sich schon eine beachtliche Zahl an restaurierten Fahrzeugen, Hut ab was diese kleine Hobbygruppe hier geschaffen hat. Natürlich kann man nicht alle der abgestellten Dampfloks retten, der Zahn der Zeit arbeitet ja auch und schläft nicht. So dienen viele der Fahrzeuge auch als Ersatzteilspender. Der Rost und das tolle Wetter ließ jetzt die folgenden Bilder entstehen.
Die Bierbrauerei wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und ab 1948 zu einem VEB Brauhaus. Nach der Wende wurde der Betrieb ein paar Jahre weiter geführt, dann aber eingestellt. Pläne aus dem Gebäuden Wohnungen zu machen scheiterten schließlich an einem Großbrand.
Dieser Keller ist der Rest einer Markthalle die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. In dieser wurden Lebensmittel und alles was man für das tägliche Leben brauchte verkauft.
Im Krieg wurde die Halle schwer beschädigt, danach nur notdürftig kurze Zeit weiter betrieben und schließlich abgerissen. Das Kellergeschoss allerdings existiert heute noch.
Dieser Kirchenneubau wurde im Jahre 1867 im neogotischen Stil durch Constantin Lipsius ausgeführt und entstand an einer Stelle, wo früher eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert stand.
Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg verfiel es in den Folgejahren zur Ruine. Erst 1995 konnte mit Sicherungsmaßnahmen und der Wiederherstellung des Turmes begonnen werden.
Seit 1997 finden nun auch wieder Konzerte und Gottesdienste statt.
Wir betreten den Ort des geplatzten Traums vom eigenen kleinen Baubetrieb!
Hier wurde scheinbar alles zurück gelassen was einmal dazu diente diesen kleinen Betrieb aufzubauen.
Nach der Wende war überall viel zu tun, also dachte man sich mit einer kleinen Baufirma eine eigene Existenz aufzubauen, um einen kleinen Teil vom großen Kuchen abzubekommen.
Man schaffte sich diverse Geräte an, 2 kleine Transporter, einen Anhänger, auch einen Bauwagen gab es.
Das Büro wurde eingerichtet und eine kleine Küche diente der Verköstigung, während die Büroarbeit erledigt wurde. Viele kleine Aufträge gab es und diese wurden abgearbeitet. Aber warum funktionierte es nicht? Vielleicht zahlte ein großer Bauträger nicht? Das konnten wir nicht erfahren … vielleicht war es aber auch ganz anders.
Begonnen hat hier alles 1879 mit der Entwicklung und Herstellung von Drahtheftmaschinen, später Faden-Buchheftmaschinen. Diese Entwicklung revolutionierte die Buchherstellung.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Privatbetrieb enteignet und verstaatlicht, später Teil des VEB Kombinat Polygraph, welcher 1970 gegründet wurde. Er umfasste insgesamt 8 volkseigene Betriebe der Papier verarbeitenden Maschinenbauindustrie. Insgesamt waren in diesen 16.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Dieser dokumentierte Betriebsteil war für die Produktion von Buchbindereimaschinen verantwortlich.
Nach der Wende wurde der Zusammenschluss aufgelöst und die einzelnen Betriebe privatisiert.