Ein Gutshof wurde vor gut 100 Jahren auf diesem Areal errichtet. Nach etlichen Jahre entstand hier eine Jugendherberge.
Nach dem 2. Weltkrieg wechselte die Bestimmung und es wurde hier ein Krankenhaus eingerichtet, welches bis zur Jahrtausendwende in Betrieb war.
Im Moment gibt es Pläne zur Nachnutzung als Jugendzentrum.
Die Räume waren leider allesamt leer und nicht sehr fotogen, so dass wir uns auf Bilder vom Heizhaus und ein paar Nebengebäuden beschränkten.
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Auto- und Bootsfriedhof
Dieses Gelände gab seine frühere Bestimmung nicht mehr preis. Vielleicht war hier mal eine Autowerkstatt zu Hause. Die Gebäude verfallen und sind kaum noch zu betreten. Die verbliebenen intakten Hallen wurden zum Lagern von diversen Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen benutzt.
Überall herrscht große Unordnung, ein Trabant rostet vor sich hin und das Boot im Hof hat schon länger kein Wasser mehr gesehen …
Ingenieurschule im Wald
Zu DDR Zeiten wurden hier Ingenieure der Elektrotechnik ausgebildet. Eine Umwandlung zum Oberstufenzentrum 1991 ließ dieses Einrichtung weiter bestehen.
Als aber ein Neubau an anderer Stelle eröffnet wurde, benötigte man das Bildungszentrum nicht mehr.
Dabei war die Lage im Wald bei den Schülern sehr beliebt. Versuche hier andere Bildungseinrichtungen zu etablieren scheiterten.
Wir konnten leider fast nur zerstörte und leere Räume besichtigen, einzig der alte Saal konnte den Charme vergangener Zeiten versprühen.
Villa Toxi
Diese Villa war einmal in Besitz eines Unternehmers der Region. Tolle Glasfenster und eine sehr schöne Treppe prägen den Haupteingang der Villa. Zuletzt war hier ein Kinderheim untergebracht. Die letzten Renovierungsversuche scheinen schon etwas zurück zu liegen und so verfällt das Haus zusehends und der ehemals schöne Garten verwildert.
Villa des Zahnarztes
Zuletzt arbeitete hier ein Zahnarzt, er verließ die Villa klinisch rein.
Gut für eventuelle Nachfolger, schlecht für uns. Es blieb nicht viel zum Ablichten.
Erbaut hatte die Villa ein Industrieller. Jetzt steht sie unter Denkmalschutz und findet keinen neuen Besitzer.
Zinkweißhütte
Als bedeutendes Unternehmen im Ort, entwickelte sich diese Zinkweißproduktion. Der Betrieb wurde hier ab Ende der 1860 Jahre aufgebaut und war untypisch für die Industrie der Region. Es gab überhaupt wenig Konkurrenz, die war im Ausland ansässig und schon marktführend. Aber die bessere Qualität des Produktes ließ einen Markt entstehen.
Das Produktionsverfahren war geheim und der Besitzer wollte sich nicht in die Karten gucken lassen. Auch im Betrieb regierte ein hartes Regime, wer nicht spurte konnte gehen. Es standen ja genug Arbeiter bereit die hier schuften wollten.
Später übernahmen die Söhne des Firmengründers die Leitung, Erweiterungen folgten, aber auch Rückschläge gab es nachdem ein Feuer teile der Hütte und auch Tonnen Zinkweiß vernichtet hatten.
Die DDR machte aus dem Betrieb einen VEB, die Wende aber bedeutete das Ende der Produktion. Geblieben sind leere Hallen und Müll das auf dem Gelände abgelagert wurde.
Raketenbrigade
Die Ursprünge dieses Militärstandorts gehen bis zum 1. Weltkrieg zurück. Hier errichtete man einen Flugplatz, der dann nach dem Krieg in Ackerland umgewandelt wurde. Wiederbelebt wurde das Areal, während der Aufrüstung der Wehrmacht, ab 1933. Es wurden Flugzeughallen mit der nötigen Infrastruktur errichtet.
Die Sowjetarmee übernahm das Gelände und stationierte hier unterschiedliche Abteilungen. Darunter war auch eine Raketenbrigade und ein Handelsunternehmen.

Da ja Teile des Geländes landwirtschaftlich genutzt werden und wir diesen Bereich damals ausgelassen hatten, besuchten wir die alte Raketenbrigade erneut an einem Sommerabend um vielleicht noch ein paar Häuser zu erkunden. Viele sind leider verschlossen oder werden noch als Abstellfläche genutzt. Deshalb ließen wir diese natürlich aus. Aber trotzdem konnten wir noch viel neues entdecken, wie das halbrunde Relief, die Wäscherei oder einige Wandbilder.
Kulturhaus der Kraftwerker
Eigentlich wollten wir in das nahe gelegene Kraftwerk. Aber das war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
Dann fiel uns dieses Haus auf und wir konnten noch einen Blick hinein werfen. Leider haben wir keine weiteren Informationen darüber, außer dass der Umbau zu Wohnungen gerade beginnt.
Werkstatt des Erfinders
Hier begann die Laufbahn eines späterer Erfinders und Konstrukteurs. Um 1900 dienten diese Gebäude als Schlosserei.
Später entwickelte der Konstrukteur eigene Motorwagen und war damit an der Entstehung der deutschen Automobilgeschichte beteiligt.
Zuletzt war hier eine Textilreinigung untergebracht.
Russische Verwaltung
Da wir beim Versuch ein anderes Objekt in der Nähe zu erforschen, beobachtet wurden, gingen wir weiter und schauten uns dieses Haus in der Straße an. Ohne große Hoffnung auf etwas Brauchbares zu stoßen, wurden wir eines Besseren belehrt. Letzte Nutzer waren die Russen, es wird wohl eine Art Verwaltung gewesen sein. Genauere Informationen gab das Gebäude leider nicht mehr preis.
Aber in der Umgebung waren noch andere Liegenschaften der GSSD zu finden.
Update: Wie wir aus Unterlagen heraus fanden war hier einmal das 34. Kfz-Instandsetzungswerk „Roter Stern“ installiert.








































































































































































































































