Ein Urbextraum wird wahr, das ist eine der absoluten Top Locations die wir bisher besucht haben. Natürlicher Verfall prägt die Labore und Marodes aller Art findet man hier haufenweise!
Chemiebetrieb
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01/03-2024
Eigentlich hatten wir das Gelände nicht mehr auf dem Schirm. Aber irgendwann keimte die Idee dort wieder einmal vorbei zu schauen, da der letzte Besuch 10 Jahre zurück liegt könnte der Verfall ja auch schon fortgeschritten sein.
Unsere Erwartungen wurden übertroffen, Labore über Labore, Behälter über Behälter, Flaschen über Flaschen, Verfall über Verfall. Die Natur hat hier die Kontrolle übernommen.
Eine Location ganz nach unserem Geschmack. Deshalb sind es auch ein paar mehr Bilder geworden, die Auswahl viel aber dennoch schwer.
Eine Besonderheit dieses Bahnbetriebswerks sind die 2 Lokschuppen. Darunter einer der 2 letzten in Deutschland. Ein Rundlokschuppen, der 1893 fertig gestellt wurde. Durch die immer länger werdenden Lokomotiven wurde die Anlage mit einem Ringlokschuppen erweitert. Ende der 1990er Jahre wurden hier die Arbeiten eingestellt. Die Bahn verkaufte das Gelände, die neuen Investoren haben aber noch kein schlüssiges Konzept vorgelegt.
Sehr bekannt und auffällig, liegt dieses ehemalige Einkaufszentrum in einem französischen Stadtbezirk Berlins. Es beherbergte früher einmal zusätzlich ein Kino und ein Kultur- und Gesundheitszentrum. Es sind fast keine Einbauten mehr vorhanden und es wurde viel zerstört und beschmiert. Nachdem ein Investor das Gebäude 1998 gekauft hatte, steht es leer und verwahrlost.
Update 2016: Das Gebäude wurde nun abgerissen 10/2016
1840 wurde dieser Ort gegründet. Ein Tuchmacher baute hier später einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb auf. Zuerst wurde ein Kornspeicher errichtet und danach das Herrenhaus. Dieses wurde im Stil des orientalisierenden Historismus erbaut und passt nicht wirklich in diese Landschaft. Zusätzlich wurde ein Park gestaltet. Die hohen Baukosten trugen zum Untergang der Firma bei.
Es folgten Jahre des weiteren Verkaufs, keiner der neuen Eigentümer blieb länger hier.
Mitte der 1930er Jahre wurde die Wehrmacht Eigentümer des Geländes und nutzte es als Munitionslager und Schießplatz.
Ab 1945 übernahm die Rote Armee den Ort und baute ihn aus. Unter anderem wurden Plattenbauten, Kino, 2 Kasernen, Kita und ein Heizhaus errichtet. Nach Abzug der Roten Armee steht das Gelände leer. Verschiedene großspurig angekündigte Nachnutzungen (Hotel, Ferienanlage, Ausstellungen und Veranstaltungen im Herrenhaus) wurden nie verwirklicht. Auch sind einige der Gebäude nicht mehr vorhanden.
Das Stadtbad Lichtenberg (auch Hubertusbad genannt) ist eine im Jahre 1928 eröffnete Bade- und Schwimmanstalt im Berliner Bezirk Lichtenberg, die seit 1991 wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen ist.
Stadtbad Lichtenberg
Eine ausführliche Beschreibung zur Geschichte des Bades, gibt es auf der privaten Seite von Herrn Hoffmann vom Verein Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V., deshalb sparen wir uns an dieser Stelle diese Fakten.
Dieses Lustschloss liegt sehr idyllisch an einem See. Leider ist der Zustand sehr bedenklich. Seit es ab der Jahrtausendwende leer steht, verfällt es immer mehr. Errichtet wurde es Ende des 17. Jahrhunderts. Mehrfach wechselten die Besitzer in den folgenden Jahren, auch Umbauten erfolgten in dieser Zeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit war dieses Schloss auch Anziehungspunkt der Prominenz.
Ein Schauspieler wohnte hier und es wurden sogar Filme dort gedreht.
Nach dem Krieg zog ein Kinderheim ein, ein Spielplatz mit dem dazu gehörigen Spielgeräten ist auch noch dort zu finden. Anfang der 70er Jahre sollte daraus dann eine Residenz des Außenministeriums der DDR werden, aber diese Pläne wurden nie verwirklicht.
Nach der Wende dann die letzte „bewohnte“ Ära dieses Anwesens, eine Wagenburg der linken autonomen Szene wurde eingerichtet. Sie nutzte es und betrieb zusätzlich ein Jugendzentrum.
Die Gemeinde wurde 1548 erstmals urkundlich erwähnt. Mit Ansiedlung einer Glashütte wuchs die Gemeinde und 1900 kam mit der Errichtung der Brikettfabrik eine neue Wohnsiedlung von fünf Häusern mit je acht Wohnungen dazu. In den Jahren darauf folgten Verkehrsanbindungen in die nahen Ortschaften, neue Glashüttengebäude und Wohnhäuser. 1929 entstand die gemeinsame Schule. Dem Schicksal anderer Orte, die diesem Tagebau schon geopfert wurden, konnte auch dieser Ort nicht entgehen. So erfolgte die Auflösung der Gemeinde Anfang 2006, da zu diesem Zeitpunkt sich mehr als drei Viertel der Bevölkerung umgesiedelt haben.
Jetzt warten die Reste des Ortes auf die Bagger und werden in naher Zukunft verschwunden sein.
1835 wurde diese Glashütte errichtet. Im Jahre 1835 kaufte der Glasfabrikant Land, um die Glashütte und mehrere Wohngebäude für die Arbeiter zu errichten – der Grundstein für den heute verlassenen Ort.
Mit der politischen Wende Anfang der 90er verlor der Ort seine traditionsreichen Standbeine: Nach der Wende wurden sowohl das traditionsreiche Glaswerk mit über 1.000 Beschäftigen als auch die Brikettfabrik mit 160 Beschäftigten geschlossen. Die Einwohnerzahl sank seitdem – die Arbeitslosenzahl stieg. Jetzt steht die Fabrik verlassen in einem geräumten Ort und die Braunkohlebagger kommen immer näher. Dieser Ort wird bald verschwinden. Eine gespenstische Umgebung!
Das sind die Reste eines großen Chemiewerks. Der Zugang gestaltete sich schwierig aber uns erwartete ein großartiges, leider aber auch ruinenartiges Bauwerk. Wir entdeckten aber noch etliche schöne Details. Sogar ein kleines Labor fanden wir am Ende der Besichtigung.
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
Labor
Labor
Labor
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
VEB Chemiewerk
10-2021
Auch hier schauten wir wieder einmal vorbei, nach einem vergeblichen Versuch gelang diesmal die „Eroberung“. Das Bauwerk wurde jetzt noch besser gesichert, aber mittlerweile ist ein Schlupfloch aufgetaucht. Geändert hat sich nicht viel, nur der marode Zustand ist noch etwas dramatischer geworden und man muss hier gut aufpassen wohin man tritt.