Dieses Bahnbetriebswerk entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, als an der Eisenbahnstrecke eine Maschinenstation in Betrieb genommen wurde.
Später wurde diese dann in die Staatsbahn eingegliedert. Als dann zu Beginn der 1900er Jahre hier Erweiterungen folgten, konnte der Status Bahnbetriebswerk verliehen werden. In dieser Zeit entstand auch der hier gezeigte Ringlokschuppen. Den Höhepunkt des Schaffens erreichte das Werk dann zu DDR Zeiten, als hier dann einige hunderte Beschäftigte und fast 50 Triebfahrzeuge stationiert waren. Die letzte Dampflok fuhr hier sogar noch Ende der 1980 Jahre planmäßig. Die Wende brachte dann das Aus der Dienststelle und die Auflösung.
Der Ringlokschuppen wird heute schon wieder von der Natur zurück erobert, die weiteren Gebäude hier sind in einem bedauerlichen Zustand, Verfall und Vandalismus ließen Ruinen zurück.
Diese Kraftwerk war die Energiezentrale der umliegenden Industrie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, diente es der Strom-, Druckluft- und Wasserversorgung.
Das Kohlekraftwerk hatte eine Leistung von 8 MW. In den 1950er Jahren gab es die erste Modernisierung der Turbinen. Der letzte Umbau erfolgte vor 30 Jahren als die Turbinen durch eine leistungsstarke ersetzt wurde. Der moderne Teil ist auch heute noch in Betrieb, die alten Anlagen sind demontiert.
Wir hatten nicht allzu große Erwartungen an das Gelände, auch weil ein Feuer die Schaltzentrale zerstörte, aber es war am Ende eine spannende Erkundung die doch viele interessante Details und noch vorhandene Anlagenteile offenbarte.
Dieser interkonfessionelle Friedhof wurde 1906 mit einer Begräbniskapelle angelegt. Er bestand damit neben einem evangelischen, der sich auch in dem Ort befand. Die Sterbejahre auf den Grabsteinen zeugen davon, das hier nicht lange Beerdigungen statt fanden. Warum der Friedhof dann schnell aufgegeben wurde, ist uns nicht bekannt. Heute ist das Areal verwildert und macht einen traurigen und ungepflegten Eindruck.
Wir konnten diese Halle einer großen Papierfabrik besuchen. Die Fabrik wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und dann in den folgenden Jahren immer weiter modernisiert und erweitert. Nach der Wende geriet die Papierfabrik in Schwierigkeiten und musste geschlossen werden. Als wir in der großen Halle standen staunten wir nicht schlecht, solch eine riesige Maschine zur Papierherstellung haben wir noch nicht gesehen.
Auf einem Werksgelände fanden wir diese Schlosserhalle, hier gab es viele Maschinen zur Metallbearbeitung, wie Drehbänke, Bohrmaschinen, Pressen, Schleifböcke u.v.m.
Früher wurden hier einige Ersatzteile angefertigt und größere Reparaturen durchgeführt. Heute wird das hier alles nicht mehr benötigt und gammelt schon viele Jahre vor sich hin.
Wir konnten keine relevanten historischen Daten für dieses kleine Kino recherchieren. Das Dach des Kinosaals ist vor rund 10 Jahren eingestürzt, was historische SAT-Bilder zeigen. Heute ist der Projektorraum geblieben der in den schönsten Farben schimmert und die alten Filmabspielgeräte dort in eine Szenerie taucht, die den Verfall dieses Objektes wunderbar darstellt. Auch der ehemalige Eingangsbereich und Kassenbereich passt sich der Szenerie an.
An einem verlassenen Bahnhof sind hier ein alter Personenwaggon abgestellt worden. Dieser ist weitestgehend zerstört und beschmiert. Dann finden wir noch eine eher seltene Rückmaschine aus dem Tagebau. Damit wurden die Gleise verschoben auf denen die anderen Tagebaugeräte dann fahren. Ein spannendes Großgerät, welches man so nicht so oft sieht.
Dies ist ein ehemals ehrwürdiges Kaufhaus in dieser Stadt, das schon weit über 100 Jahre alt ist und vom Konsum erbaut wurde. Es war lange Zeit auch das größte im Ort.
Auch die Verwaltung war hier untergebracht, man findet noch einige Unterlagen in den sonst leeren Büroräumen.
Aber die letzten Verkaufsräume sind heute leer geräumt. Nur noch die Schilder zeugen davon, was hier einmal in den 2 Etagen angeboten wurde.
Im Lebensmittelladen sind auch noch einige Regale mit den Beschriftungen vorhanden. Wann genau die Schließung war, konnten wir nicht heraus finden, aber das Kaufhaus muss schon mehr als 20 Jahre leer stehen, da Bilder aus dieser Zeit schon den maroden Zustand zeigen. Vermutlich schloss der kleine Laden als letztes, da eine Inventur für das Jahr 2011 angekündigt war.
Heute konnten wir ein altes Universitätsgebäude besuchen.
Es gab viel zu sehen, darunter 2 Hörsäle und einige Labore sowie mehrere Bibliotheken.
Alles wurde nach der Nutzung leer geräumt, aber man konnte immer noch den Charme des Gebäudes spüren, sowie das Leben welches hier früher einmal geherrscht hatte.