Geschichtliches über die Villa kennen wir nicht.
Aber erlebt haben wir hier doch einiges, ein Pfau in freier Wildbahn auf dem Weg dort hin, Geräusche aus dem oberen Stockwerk die sich dann als Urbexer aus Italien entpuppten und viel Inventar im Inneren des Palazzo.
Das Anwesen scheint mittlerweile auch recht bekannt zu sein, fast alles ist zerwühlt und Schriftstücke wurden überall im Haus verteilt. Die Bibliothek ist verwüstet, viele Dinge scheinen auch schon zu fehlen.
Zeitungen aus den 1960er Jahren haben hier die Oberhand. Auch die Geräte die hier so stehen sind älteren Datums. Es liegen Knochen herum, echt oder nicht wissen wir nicht, lebte hier einmal ein Arzt? Oder doch ein Technikliebhaber, sehr viele Autozeitungen und ein Urkunde von einer Technischen Institut in der Nähe finden wir.
Stuckverzierungen über den 4 Türen im Wohnzimmer
Das Wohnzimmer und viele andere Räume zeugen vom Reichtum der Besitzer, überall Stuck, Verzierungen und Malereien.
Warum wurde das alles aber hier zurück gelassen?
Ein Ingenieur und Künstler lebte hier zuletzt mit seiner Familie. Als die letzte Bewohnerin 2005 starb wurde das Anwesen nicht mehr genutzt.
Der Palast soll schon um die 600 Jahre alt sein. Nachdem Adlige es bekamen, bewohnten und auch erweiterten sie es über viele Generationen.
Dieses Theater wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Ein städtischer Ingenieur hatte es geplant, aber schon kurz nach der Eröffnung musste hier auch schon restauriert werden.
In den 1930er Jahren wurde auch die Innenausstattung erneuert. Das äußere mit der markanten Fassade wurde dann 20 Jahre später in Angriff genommen.
Aber in den 1980er Jahren erfolgte die Schließung und seit dem wurde es nicht mehr öffentlich genutzt.
Die Stadt hat immer wieder Pläne dieses Haus zu restaurieren, aber bis auf Sanierungen an der Fassade und Sicherungen am Dach ist noch nichts geschehen.
Geschichtliches zu diesem Anwesen konnten wir nicht ermitteln.
Etwas abgelegen von den nächsten Häusern liegt diese Villa auf dem Lande.
Das Wohnzimmer war sicher früher einmal der schönste Ort im Haus, die Decke wurde aufwendig gestaltet und mit Malereien verziert. Heute ist diese und der Boden eingestürzt und an deren Stelle prangt dann jeweils ein großes Loch.
Die Kamine im Obergeschoss hängen frei an der Wand, weil der Boden fehlt.
Auch hier wurde scheinbar gerne dem Wein gefrönt, ansonsten scheint der letzte Bewohner doch recht einfach gelebt zu haben.
Dieses 5 Sterne Luxushotel wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in einem Kurort gebaut.Die Schließung liegt nun schon 10 Jahr zurück und der Verfall, aber auch der Vandalismus ist schon stark fortgeschritten.
Am beeindruckend ist der große Ballsaal mit dem riesigen Lichthof und dem Stoffbezug. Leider sind auch hier, die stuckverzierten Wände mit Farbe verunstaltet worden.
Das Hotel hatte einst über 100 Zimmer, Wellnesseinrichtungen, Barbereiche und Suiten. Es war eins der prestigeträchtigen Hotels der Gegend. Als irgendwann der Tourismus an Bedeutung verlor, war auch der Betrieb des Paragons zu unwirtschaftlich und es wurde aufgegeben.
Wir konnten eine der Irrenanstalten Italiens besuchen, die zu einem der dunkelsten Kapitel des Landes gehörte.
Diese hier war über 100 Jahre aktiv und schloss erst zur Jahrhundertwende. Mitten in einer Stadt gelegen, wurden hier Menschen weg gesperrt die anders waren. Man kann auch über Versuche an Menschen lesen, die hier statt fanden.
Ursprünge dieses Bauwerkes gehen bis in die Jahre 700 zurück, das hier als Armenhospiz diente, später gab es dann ein Schule für das Militär. In den 1870er Jahren wurden dann die ersten Menschen, eingewiesen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Areal erweitert und weitere Häuser hinzu gefügt.
Es gab darauf hin vieles was für den autarken Betrieb benötigt wurde. Außerdem umgab die Gebäude ein Park.
In Hochzeiten waren hier 1.500 Patienten untergebracht die von 300 Angestellten betreut wurden.
Wir besuchten über mehrere Stunden nur das große Hauptgebäude, man konnte sich danach sehr bildlich vorstellen was hier mal so ablief.
Kaum zu glauben das solch ein Gebäude leer steht.
Der historische Renaissancebau aus dem 17. Jahrhundert lässt den Besucher mit offenem Mund zurück. Die Pracht vergangener Tage kann man überall erahnen, heute sieht man aber nur noch den ruinösen Zustand nach jahrelangem Leerstand. Der Hauptraum ist riesig, auch mit dem Weitwinkel bekommt man diesen nicht vollständig auf den Sensor gebannt.
Ein Italienischer Regisseur dreht hier einmal einen Horrorfilm, daher stammt der Name. Es gibt aber kaum unterirdische Gänge, nur einen dunklen Keller.
Wie es scheint kommt aber Bewegung in das Anwesen, Rodungsarbeiten und Sicherungsmaßnahmen am Gebäude sind in Anfängen zu sehen. Vielleicht waren wir die letzten Besucher hier? Man kann es der Villa nur wünschen, wieder in altem Glanz zu erstrahlen.
Viele Informationen gibt es nicht über die alte Schule. Der Zugang in die oberen Stockwerke wird erschwert, da alle Treppenstufen fehlen, nur die Schrägen sind noch vorhanden.
Im Erdgeschoss gibt es einen kleine Kapelle mit sehr schönen Farben, die teilweise schon dem Verfall geschuldet sind. Oben ist außer leeren Klassenzimmern nichts zu sehen.
Im 18. Jahrhundert wurde diese barocke Villa erbaut. Ein Adliger aus der Region ließe sie von einem berühmten Architekten errichten. Nach dem Ableben des ersten Besitzers, zogen hier immer wieder andere Adlige ein. Eines Tages gab es keinen Nachfolger mehr und der Palast stand leer.
Die letzte Nutzung war dann als Altenpflegeheim für christliche Würdenträger. Die Eingangshalle diente dann als Raum für Gottesdienste.
Leider sind auch hier schon einige Wände bekrakelt und beschmiert, aber einige Räume wurden verschont. Viele Räume wurden mit sehr schönen Deckenmalereien verschönert.
Passend zum nächsten Ort wurde das Wetter dann besser, der Regen hörte auf und die Sonne kam heraus.
Auf einem kleinen Weinberg wurde das Anwesen vor rund 100 Jahren erbaut. Dem Wein hatten sich auch die letzten Bewohner verschrieben, die damit ihren Lebensunterhalt finanzierten.
Scheinbar war dieses Geschäft sehr erträglich, da sich im ganzen Gebäude sehr viele Wand- und Deckenmalereien befinden. Damals ein Zeichen von Wohlstand, den die Bewohner damit ausdrücken konnten.
Heute steht die Villa zum Verkauf und ist bis auf wenige Gegenstände leer und ausgeräumt.
Aber die schönen Verzierungen und Bilder in den Räumen machen diese Villa zu etwas besonderem.