Bunker 301

Dieser Funkbunker 301 mit dem Tarnnamen „Tushurka“ ist einer von Dreien auf dem Gebiet der DDR und war Bestandteil des Troposphären Systems des Warschauer Pakts.

Das System diente der Aufrechterhaltung der Kommunikation im Falle eines Atomkriegs. Errichtet Mitte von 1984 bis 1987 Jahre in Schutzklasse D war die Anlage Bestandteil des NVA Nachrichtensystems.
Nach Erstinbetriebnahme erfolgte die Qualifizierung des Personals und 1990 dann die operative Nutzung. Diese hielt durch die politische Wende nicht lange an und im August 1990 wurde der Bunker außer Betrieb genommen und 1992 von der Bundeswehr versiegelt. Eine Nutzung als Asylbewerberheim, Lager und Gewerbeobjekt bis 1999, danach wurde hier durch den Leerstand einiges gestohlen und auch der Vandalismus hinterließ Spuren. 2002 wurde das Gelände und der Bunker verkauft und 2004 dann das Museum eröffnet.