Archiv der Kategorie: Freizeit

Ferienlager Weihnachtsbaum

Hotels_FW_BeitragHier sind schon lange keine Gäste mehr gewesen um schöne Ferien zu machen. Wann das Aus kam, lässt sich nur erahnen. War die letzte große Feier Weihnachten? Oder warum steht der Baum noch halb geschmückt in der Küche? Oder war es nur Faulheit ihn anders zu lagern.
„Schwebende“ Tische und Stühle im großen Saal deuten auf eine tolle Feier hin, oder waren es am Ende nur Randalierer die das Chaos verbreiteten?

In den Unterkünften regiert ebenfalls das Chaos, die Möbel stehen durcheinander neben den Betten. Auch als Schulungszentrum wurde das Gelände scheinbar noch genutzt, Räume mit Schultafeln deuten darauf hin.
Ein Investor erwarb das Lager vor einigen Jahren und wollte hier wieder ein Feriendomizil errichten, als er den Zustand der Gebäude sah, war er schockiert. Vielleicht hat ihn bald darauf auch der Mut verlassen, denn passiert ist bisher nichts.

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Das Franzosenbad

Diese Schwimmhalle wurde von den Alliierten Anfang der 1970er Jahre gebaut. Ein 25m Becken mit Sprungturm war vorhanden und ein Nichtschwimmerbecken. Genutzt wurde es vorwiegend von den französichen Militärangehörigen.

Nach ihrem Abzug 1994 wurde das Bad für Schulen, Kitas und Vereine zur Verfügung gestellt.  Das Wasser wurde Anfang des 21. Jahrhunderts aus den Becken gelassen.

Ein Investor wollte kurz darauf alles wieder groß aufziehen, aber die endgültige Schließung ließ nicht lange auf sich warten. Auch großartige Pläne für einen Neubau gab es.

Wie so oft passierte aber nichts und er jetzige Zustand des Bades war schon erschreckend. Vandalismus und Beschmierungen so weit das Auge reicht. Aber seht selbst.

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Der bunte Ballsaal

In einem kleinen Dorf gibt es ein Schloss und ein Haus mit einem, wohl früher einmal, sehr schönem Saal.
Der Glanz ist längst verflogen und der Zahn der Zeit nagt aber sehr gewaltig an ihm und den Balken. Eine Frage der Zeit wann das alles in sich zusammen stürzt.
Wir bewegten uns sehr vorsichtig um noch ein paar Bilder von dort einzufangen.
Was genau dort einmal los war kann man nur noch erahnen, die anderen Räume waren allesamt leer, wie auf einem Bild der folgenden Galerie zu sehen ist.

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Erholungszentrum Kristallsee

wurde dieses Objekt in einem Forum benannt und das möchten wir hier übernehmen um nicht zu viel darüber zu verraten.
Das Haus ist nämlich frei von Vandalismus und Schmierereien. Der Verfall des Gebäudes beginnt aber langsam.
Auch sind wohl schon ein paar Einrichtungsgegenstände verschwunden. Die Lage wird aber dafür sorgen, das es noch eine Weile so bleibt.

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Da wir Bilder von Löchern in den Decken gesehen haben, sollte auch hier mal wieder ein Besuch abgestattet werden. Wie schon vor 3 Jahren vorher gesagt ist der Verfall rasch weiter gegangen. Ein Baum ist in den Wintergarten gekracht und hat ein Loch hinterlassen. Auch der große Saal hat jetzt einen neue Frischluftzufuhr, aber trotzdem war es an diesem trüben Tag sehr dunkel dort. Da hatten wir besseres Fotolicht erwartet.
Auch den Billardtisch haben wir diesmal gefunden.
Jetzt zum Negativen, verschwunden sind der Projektor und einige Lampen in den Garderobenräumen. Auch viele kleinere Dinge fehlen.

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Kurklinik am Himmel

Als Kurklinik in blendender Höhenlage errichtet, war sie und die Gäste fast im Himmel.
Später dann wurde hier eine „normale“ Klinik daraus. Alles war vorhanden, reichlich Betten, ein Schwimmbad mit Bäderbereich, Sporthalle und sogar eine Wirtschaft gehörten dazu. Wahrscheinlich war es auch die Größe und der Einschnitt im Gesundheitswesen, die dann gegen Ende des 20. Jahrhunderts  das Aus brachte.
Seitdem steht die Anlage leer und hat jetzt einen neuen Besitzer, der daraus Wohnungen machen will. Vielleicht aber kommt alles ganz anders.

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Hunters Hotel

Ein ehemaliges Kurhaus im Schwarzwald, geschlossen vor 25 Jahren.
Der alte Teil des Hotels, beherbergt schon 40 Jahre lang keine Gäste mehr, erzählte uns der liebe Josef (er wurde auch schon anders beschrieben).
Sein Handy geht zwar nicht immer aber mit ein paar Anstrengungen fanden wir ihn doch und er ließ uns ein und wir konnten das Haus erkunden.

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Hotel Waldlust

Anfang des 19. Jahrhunderts vom Architekten Wilhelm Vittali erbaut, mauserte sich das Hotel schnell zur Top Adresse für Hochadel, Industrielle, Filmstars und der vornehmen Welt.
Anfang der 1920er Jahre wurde der Festsaal angebaut und das Hotel erweitert. Somit standen 140 Zimmer und 60 Privatbäder zur Verfügung.

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Jetzt ist das Nobelhotel schon viele Jahre geschlossen und ein Verein kümmert sich darum und versucht notdürftig die Löcher zu stopfen. Einige Investoren kamen und verschwanden aber so schnell wieder, wie sie auftauchten.
Auch als Filmkulisse oder als Schauplatz des Sommertheaters wird es genutzt.

Ab und an wird es für Fotografen geöffnet die den schleichenden Verfall dokumentieren oder auch nur die schönen Seiten zeigen. Wir wollen beides tun. Einige Zimmer waren verschlossen, man hört das es die besonders herunter gekommenen waren.

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Hotel Fakir

Der Besitzer ist vor einigen Jahren verstorben, Erben sind nicht in Sicht. So schlummert dieses Hotel vor sich hin und man kann feinste Retro Einrichtung bestaunen.

Am Eingang wacht ein alter Staubsauger der Marke „Fakir“.
Das Hotel ist gänzlich ohne Vandalismus oder Beschmierungen, ach könnte es nicht immer so sein…

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Hotel Myst

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde an diesem Standort ein Hotel eröffnet. Die Kriegszeit überstand es aber nicht, einige Jahre später entstand hier dann eine Kurklinik.
Wie viele Kliniken in der Region kam das Aus mit der Kurkrise. Nach ein paar Jahren Leerstand kam wieder Hoffnung auf, als ein Investor nach der Jahrtausendwende daraus ein Hotel machen wollte. Renovierungsarbeiten begannen aber zogen sich hin.
Ein Brand, der das gesamte Dach zerstörte setzte dem Projekt ein Ende. Aus den eingerichteten Zimmern wurde binnen kurzer Zeit eine Moos und Schimmelhölle.
Vandalismus ließ auch nicht lange auf sich warten, da die Feuerwehr viele Scheiben und Türen zerstörte um den Brand zu löschen.
Die eindringende Feuchtigkeit setzt dem Haus mächtig zu, Verfall vom Feinsten fanden wir!

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Kaufhaus Erholungsheim

Hier erholten sich in idyllischer Lage einmal die Angestellten eine großen Kaufhauses.
Wann die Schließung des Heimes erfolgte, ist nicht bekannt. Sie liegt aber sicher schon einige Jahre zurück, da der Zustand teilweise schon sehr schlecht ist.
Viele Graffiti zieren die Wände, das ist ja eher nicht so mein Fall, aber das „schwarze Zimmer“ fand ich schon genial.

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Auch hier sind noch viele Einrichtungsgegenstände vorhanden, wie die Küche oder die Wäscherei. Der Sportbereich mit seinen Fitnessgeräten sieht aber auch aus wie aus den 90ern. Das scheint auch der Zeitraum der Schließung zu sein.

Jetzt gibt es einen neuen Eigentümer der wie immer große Pläne hat, wie z.B. Wohnungen dort zu bauen. Aber wie es den Anschein hatte, tut sich dort nicht viel.

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