Wir laufen durch den Wald auf der Suche nach dem Ferienlager und sehen plötzlich ein paar Häuser zwischen den Bäumen auftauchen. Hier lag es also einmal, inmitten eines militärischen genutzten Gebiets. Das Ferienlager der Grenztruppen der NVA.
Laut einem Augenzeugen wurde es, Ende der 1980er Jahre, wohl auch als Gästeunterkunft benutzt.
Die Nutzung ist schon einige Jahre eingestellt und der Vandalismus hat Einzug gehalten. Die Gebäude sind undicht und die Natur holt sich langsam ihr Areal wieder zurück.
Ich fand den Verfall schon wieder „genial“.
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
Ferienlager an der Mühle
02-2019
Vor 4 Jahren waren wir hier schon einmal, ein Wiederbesuch sollte zeigen was sich hier so getan hat. Außer das jetzt die Natur weiter ihre Arbeit verrichtet, hat sich nicht sonderlich viel verändert. Und das obwohl dieser Ort schon sehr bekannt ist und durch Tauschgruppen geistert. Die Lage im Wald, das Lager ist nur durch einen längeren Marsch zu erreichen, schreckt dann doch die Zerstörungswütigen ab. Oder liegt es daran, das es kaum was zu zerkloppen gibt? Jedenfalls sind hier auch fast keine Graffito zu sehen und was damals schon kaputt war ist es heute auch noch. Der Verfall begeistert immer noch.
Dieses, im Jugendstil erbaute Kaufhaus wurde noch bis 2009 betrieben und 1913 erbaut.
Die ersten Betreiber waren eine kleine mittelständische Firma, bis 1929 die Karstadt AG das Warenhaus erwarb und nach dem Ende des 2. Weltkriegs enteignet wurde.
In den Jahren der DDR besaß die staatliche HO das Gebäude und es wurde zu einem Centrum-Warenhaus. 1984 wurden einige Renovierungsarbeiten an der historischen Fassade durchgeführt.
Nach dem Ende der DDR bekam die Karstadtgruppe das Kaufhaus zurück und es wurde in die Karstadt-Kompakt Sparte gelegt, die aber an britische Investoren verkauft wurde. 2007 wurde daraus Hertie, 2 Jahre später musste aber Insolvenz angemeldet werden und die Schließung erfolgte 2009. Auch ein zwischenzeitlicher neuer Investor hielt nur ein Jahr durch.
Das Sortiment umfasste zuletzt Bekleidung, Möbel, Süßwaren und andere Warengruppen bis auf Lebensmittel.
Jetzt ist das Warenhaus wieder in neuem Besitz und wird gerade renoviert, die Neueröffnung ist für Ende 2017 geplant. Das Sortiment soll aus hochwertigen und regionalen Produkten bestehen.
Rostige Gabeln und viel altes DDR Geschirr konnte man hier finden.
Die Bühne erzählt von tollen Abenden mit Klaviermusik, Tanz und Billard.
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen GabelGaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
Gaststätte zur rostigen Gabel
04-2019 und 06-2023
Wir haben diese Gaststätte erneut besucht, eine Öffnung ist nicht in Sicht. Wie es scheint haben Jugendliche diesen Ort auch für sich entdeckt, Mobilar wurde umgestellt und viele Wände mit sinnfreien Malereien beschmiert. Wir haben einige dieser Kunstwerke mittels Bildbearbeitung entfernt.
Dieses Zentrale Pionierlager hat seine Ursprünge schon in den 1920er Jahren und trägt den Namen eines Verteidigungsministers.
An dieser Stelle entstand ein Zeltlager für einen Jugendbund aus Berlin. Später wurden Holzhütten im Bungalowstil errichtet. Der Krieg ließ das Gelände verwaisen, die Natur eroberte das Gebiet zurück.
Die Pionierorganisation der DDR entdeckte diesen schönen Platz für sich und eröffnete einige Jahre nach ihrer Gründung dieses „Zentrale Pionierlager“.
Nach und nach wurde erweitert, massive Häuser gebaut. Im Sommer kamen die Pioniere um sich zu erholen und in den Wintermonaten kamen die Erwachsenen und erhielten hier Schulungen und Ausbildungen.
Träger waren ein Forstbetrieb des Nachbarortes und ein großer VEB einer Bezirksstadt.
Ein paar Jahre nach der Wiedervereinigung endete dann die Nutzung. Vor einigen Jahren wurden Teile des Lagers wiederbelebt und als Freizeitanlage betrieben.
Das Ballhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Gesellschaftshaus mit Restaurant und Festsaal erbaut.
Recht früh hatte das Haus ein eigenes Orchester und es ging oft hoch her.
Viele Vereine hatten hier ihren Sitz, es wurden Ausstellungen, Feiern, Kongresse, Tanzabende usw. abgehalten.
Schon bald nach dem Krieg zog wieder Leben im Haus ein, das Feiern ging weiter. Zusätzlich wurden jetzt auch Sportveranstaltungen, wie Ringen und Boxen abgehalten.
Showgrößen aus der ganzen DDR gaben sich die Klinke in die Hand.
Die Wende überlebte das Haus nicht. Es steht seit 20 Jahren leer. Der Eigentümer hat es aufgegeben, da sich Pläne für eine weitere Nutzung nicht realisieren ließen.
Nachdem alle Fenster gestohlen wurden, macht die Witterung dem Haus schwer zu schaffen, ein Betreten ist höchst gefährlich geworden.
wurde dieses Filmtheater anfangs des 20. Jahrhunderts eröffnet.
Die eigentümliche Konstruktion ließ das Kino zum Wahrzeichen der Stadt werden. In den 1970er Jahren wurden hier tolle Filme gezeigt und die Leute standen Schlange, um an die Eintrittskarten zu gelangen.
Nach der Wende wurde das Gebäude vermietet und jemand versuchte hier eine Disko zu etablieren. Das war auch die letzte Nutzung des Hauses, das jetzt über 20 Jahre leer steht.
Hier erholten sich zuletzt die Kinder von VEB-Mitarbeitern.
Jetzt sind die Gebäude verfallen und vom Schimmel durchzogen.
Ein Besuch ist nun eher Risiko als Erholung.
Zu DDR Zeiten war das Ferienlager ein beliebter Ort um Erholung zu suchen. Viele Betriebe schickten die Kinder der Werktätigen hierher, um in der Idylle am See zu entspannen.
Ein großer VEB machte hier ein Ferienschiff fest, ließ Bungalows bauen und richtete darin Unterkünfte ein.
Nach der Wende erwarb ein Privatmann das Gelände und betrieb auch ein Kinderferienlager.
Seit knapp 10 Jahren liegt das abgelegene Areal nun brach und bietet ein Bild der Verwüstung.
Die bunten, hölzernen Baracken sind zerstört, Dächer eingestürzt. Das Schiff ist ruiniert, ein Wagnis es über den maroden Steg zu betreten. Die Natur holt sich das Gelände zurück, der neue Eigentümer kümmert sich nicht darum.