Archiv der Kategorie: Krankenhäuser

Krankenhaus im Wald

Das Krankenhaus wurde zuletzt vor 10 Jahren genutzt und seit dem schlummert es im Wald vor sich hin. Pläne zum Umbau  zu Wohnraum wurden geschmiedet aber bisher noch nicht umgesetzt.
Erbaut wurde die Anlage gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Räume sind alle leer und besenrein, aber die Kapelle bot ein fotografisches Highlight mit ihren Buntglasfenstern und Holzeinbauten. In einigen Räumen beginnt langsam der Verfall.

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Krankenhaus in der Heide

Ein Gutshof wurde vor gut 100 Jahren auf diesem Areal errichtet. Nach etlichen Jahre entstand hier eine Jugendherberge.
Nach dem 2. Weltkrieg wechselte die Bestimmung und es wurde hier ein Krankenhaus eingerichtet, welches bis zur Jahrtausendwende in Betrieb war.
Im Moment gibt es Pläne zur Nachnutzung als Jugendzentrum.
Die Räume waren leider allesamt leer und nicht sehr fotogen, so dass wir uns auf Bilder vom Heizhaus und ein paar Nebengebäuden beschränkten.

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Krankenhaus im Wald

Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, diente es zur Behandlung von Tuberkuloseerkrankungen. Einfachheit und barocke Formen prägen dieses Haus in dem einmal 150 Patienten untergebracht werden konnten.

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Waldkrankenhaus Hammermühle

Ein riesiges Klinikum im Wald. Früher war es einmal eines der besten Fachkrankenhäuser für Orthopädie in der DDR. Heute ist es entkernt und der Wind bläst durch die unendlichen Gänge, die alle Gebäude verbinden. Wenn nicht das Heizhaus gewesen wäre, gäbe es keine interessanten „Urbexpunkte“.

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Elisabeth Krankenhaus

1910 nahm das Königin Elisabeth Hospital seine Arbeit auf. Kranke mittellose Männer, Frauen und Kinder sind hier aufopferungsvoll behandelt worden. 1945 wurde der Besitz dem kirchlichen Träger entzogen.
Von 1945 bis 1991 wurde das Areal durch die sowjetische Armee als Krankenhaus genutzt.
Ein Großteil der Gebäude sind inzwischen renoviert und werden wieder vom früheren Eigentümer genutzt.

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Krankenhaus der GSSD

Erbaut wurde dieses Lazarett um 1890. Nach dem Ende des Krieges übernahm die GSSD das Gelände und nutzte es für ihre Zwecke.  Vorhanden war alles, was man für den Betrieb brauchte, Küche, Kesselhaus, OP-Bereich, Labor, Verwaltung und Unterkünfte.

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Regierungskrankenhaus der DDR

In diesem Krankenhaus wurden vor allem Politbüromitglieder und ihre Angehörigen versorgt. Die Patienten, Ärzte und das Personal hatten spezielle Ausweise. Es gab einen Bunker und eine große Schwimmhalle. Das Krankenhaus wurde in den 60er Jahren eröffnet und erst 1990 für alle zugänglich. Seit 2008 stehen die Gebäude leer, eine weitere Nutzung ist fraglich, da in der Nähe eine moderne Klinik entstanden ist. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich noch ein weiteres Krankenhaus, das speziell Stasimitarbeitern vorbehalten war.

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Stasikrankenhaus

Dieses Krankenhaus gehört zu einem größeren medizinischen Komplex. Dieser Gebäudeteil war den Mitarbeitern des Minesteriums für Staatssicherheit vorbehalten. Des weiteren sind Bilder von den Versorgungseinrichtungen für Energie und Wärme zu sehen. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Regierungskrankenhaus daneben.

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Standortlazarett

Der Ursprung dieses  Standortlazaretts bildeten 4 Krankenhausbaracken, die 1893 errichtet wurden. 1934 – 1936 erfolgte dann ein größerer Umbau und damit eine Erweiterung der Kapazitäten, da hier auch die Zivilbevölkerung von den Militärärzten behandelt wurde. Beim Neubau wurden die Terrassen und Balkone so ausgerichtet, dass die frische Waldluft und das Sonnenlicht bestens genutzt wurde. Es war das modernste Militärkrankenhaus der damaligen Zeit.

Die russischen Truppen nutzen das Krankenhaus bis zu ihrem Abzug 1992 und errichteten noch weitere Gebäude.

Hier noch eine Auswahl von Wandbildern, denen ich mich bei einem Wiederholungsbesuch widmen konnte.

11-2018
Das Gelände des Standortlazaretts umfasst ja noch einige andere Gebäude. Diese waren das Ziel der Erkundung, aber auch dem Lazarett wurde ein Besuch abgestattet. Das warme Herbstlicht bot uns doch ein schönes warmes Licht im Gebäude. Im hinteren Teil des Geländes fanden wir noch ein weiteres Krankenhaus, erbaut in den letzten Jahren der Besatzerzeit.
Hier wurde 1980 eine Geburtsklinik auf dem Gelände errichtet. Die russsiche Bauart lässt sich auch heute noch gut erkennen. Wie immer wurde der Putz weggelassen. In der Klinik erblickten bis 1993 viele Kinder das Licht der Welt.

Das neuere Heizhaus dort, hatte auch das Baujahr 1980 an der Wand verewigt.

Und Drohnenbilder

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Kinder- und Frauenklinik

Diese Klinik hatte eine lange Tradition, 1917 in Betrieb genommen wurden hier zahlreiche Berliner geboren. Die Klinik besteht aus historischen Gebäuden die unter Denkmalschutz stehen sowie einigen Neubauten. Nach dem Verkauf Anfang des 21. Jahrhunderts sollten hier Wohnungen entstehen. Aber außer Obdachlosen, illegalen Partys, Kabeldieben und Schrottsammlern kam niemand.

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