Diese Sendestelle ist die älteste der Welt, welche heute noch besteht. Das Haupthaus dient heute als Ausstellungshalle.
Wir finden dieses Nebengbäude, welches aufgegeben wurde. Leider ist es ausgeschlachtet und leergeräumt. Ein weiteres in der Nähe ist in einem noch schlechteren Zustand.
Archiv der Kategorie: Institute
Filmarchiv
An diesem Standort entstand in den 1960er Jahren ein Archiv der DDR Filme. Aber auch schon früher wurde das Gelände dafür genutzt. Die meisten der unterirdischen Lager sind verschlossen, eines war offen aber unter der Erde kam kein gutes Gefühl auf und wir erkundeten lieber das Laborgebäude, welches noch einige Hinterlassenschaften bot. Auch einen Luftschutz- und Vorführraum gab es hier.
Schulungszentrum
Diese abgelegene Abteilung eines VEB war, wie es scheint Schulungszentrum, Lager und Herberge.
An diesem Standort begann der Aufbau des Werkes während des 2. Weltkrieges und später dann die Umwandlung in einen VEB, nachdem die Anlagen einige Jahre brach lag. Über den Inhalt der Produktion können wir nichts berichten, sonst wäre das Werk schnell zu finden. Kurz vor der politischen Wende erfolgten noch große Modernisierungsarbeiten. Danach schrumpfte die Belegschaft sehr aber irgendwann stabilisierte sich die Mitarbeiterzahl und soll künftig 3-stellig ausgebaut werden.
Diese besuchten Gebäude aber sind nicht mehr Bestandteil der aktuellen Produktionsanlagen.
Biomedizinisches Institut
Das sind die Überreste eines biomedizinischen Instituts. Erbaut Mitte des 20. Jahrhunderts zählte der Baustil es zur Epoche des Brutalismus. Hier wurde 20 Jahre lang in den Laboratorien geforscht und entwickelt. Ab 1990 wurde es dann aber nach und nach aufgegeben. Heute sehen wir noch die Reste der Anlage, komplexe Geflechte aus Metalltreppen und scharfen Geometrien, sowie die runden Oberlichten prägen die Gebäude. Vor 25 Jahren war im Gespräch hier die Stadtverwaltung unterzubringen, aber daraus wurde nichts, auch ein großer Rave fand hier statt.
Heute ist alles zerstört und beschmiert. Und nur die eindrucksvolle Architektur lässt hier etwas Stimmung aufkommen.
Die Bankzentrale
Dieses riesige Bankgebäude wurde hier im Zentrum der Stadt Ende der 1980er Jahre gebaut. Das war dann der Hauptsitz zweier Banken.
Vor einigen Jahren ist das Projekt gescheitert und das Gelände wurde sich selbst überlassen. Es war vom Projekt schon überdimensioniert und auch bald ein Dorn im Auge der Stadtväter, die das am Ende aber genehmigt hatten. Auch 15 Jahre nach Auszug der letzten Nutzer ist hier kein Konzept vorhanden für eine weiteren Nutzung. Pläne hier die Stadtverwaltung unterzubringen scheiterten an den hohen Kosten für die Instandhaltung und Betriebskosten.
Das Gebäude war mit einem Art Wassergraben gesichert, hatte eine riesige Kelleretage für die Versorgungseinrichtungen, eine Tiefgarage, im Inneren finden wir mehrere Treppen und Rolltreppen wie in einem Einkaufszentrum. Der etwas versteckte Konferenzsaal war schon beeindruckend, genau wie der Rundsaal ganz weit oben, leider schon vandaliert und der gesamte Rest der ehemaligen Bankzentrale. Der Zugang war schwer zu finden aber dann doch ganz leicht und einleuchtend. Wir wollten schon aufgeben als wir auf dem Dach andere Leute sahen und es weiter probierten.
Mäusebunker
„Der Mäusebunker“, so wird die Forschungsreinrichtung für experimentelle Medizin im Volksmund genannt.
Er wurde von 1971 bis 1981 errichtet. Betreiber waren die Charité Berlin, das Klinikum Steglitz und Institut für Hygiene und Umweltmedizin. Die Einrichtung war von Anfang an umstritten, zum einen wegen der Tierversuche und zum anderen wegen der hohen Kosten.
Später wurde der Bau Gegenstand von Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Sein einzigartiges Aussehen, mit den kleinen Fenstern und herausstehenden Lüftungsrohren zogen Interessierte an.
Hier fanden während der Nutzungsphase Tierversuche, sowie die Aufzucht der Tiere für die Experimente statt.
Im Inneren konnte alles flexibel gestaltet werden, da es kaum tragende Wände gibt. Mitte 2020 wurden hier alle Versuche eingestellt.
Seitdem es Abrisspläne für den Mäusebunker gibt, regt sich Widerstand und es entstand eine Diskussion um das Bauwerk, die bis heute anhält.
Die Parteischule
Wir finden wenig geschichtliches über dieses Herrenhaus. Ab Gründung der DDR war hier dann eine Parteischule untergebracht. Diese wurde dann mit der Wende hier nicht weiter betrieben. Die Lage im Wald machte hier sicher ein entspanntes Lernen möglich. Die Bilder entstanden bei mehreren Besuchen, einer davon im Schnee was ja hier in er Gegend nicht so oft vor kommt, das war dann ein besonderes Erlebnis, auch weil es keine menschlichen Spuren vor uns gab.
Institut für Agrarforschung
Das National Agricultural Research & Extension Institute (NAREI) ist eine Organisation, die für die Agrarforschung und der Produktivitätssteigerung nicht traditioneller Kulturen zuständig ist, Sektor (Obst und Gemüse).
Die Vision von NAREI ist es, „Ernährungssicherheit, Wohlstand und Lebensgrundlagen aller zu gewährleisten und dabei technologische Innovationen in der Landwirtschaft zu nutzen“.
Warum dieser Standort aufgegeben wurde wissen wir leider nicht.
Schule für Veterinäre
Diese Veterinärschule wurde Ende der 1960er Jahre errichtet und wurde damit Teil einer alten Schlossanlage, die heute als Hotel genutzt wird.
Das Berufsbild es Veterinäringenieurs gab es nur in der DDR und deshalb schloss die Schule auch mit der Wende nach 21 Jahren Betrieb. In dieser Zeit wurden hier über 2.200 Ingenieure ausgebildet.
Die Schule war bei ihrer Eröffnung modern ausgestattet, es gab mehrere Hörsäle und Labore, einige Behandlungsräume, eine Mensa und Sporthalle auch die benötigten Wohnheime waren vorhanden.
Heute wird die Location für Events oder Filmprojekte angeboten und ist nur offiziell zu besichtigen.
Mäusebunker
„Der Mäusebunker“, so wird die Forschungsreinrichtung für experimentelle Medizin im Volksmund genannt.
Er wurde von 1971 bis 1981 errichtet. Betreiber waren die Charité Berlin, das Klinikum Steglitz und Institut für Hygiene und Umweltmedizin. Die Einrichtung war von Anfang an umstritten, zum einen wegen der Tierversuche und zum anderen wegen der hohen Kosten.
Später wurde der Bau Gegenstand von Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Sein einzigartiges Aussehen, mit den kleinen Fenstern und herausstehenden Lüftungsrohren zogen Interessierte an.
Hier fanden während der Nutzungsphase Tierversuche, sowie die Aufzucht der Tiere für die Experimente statt.
Das Innere konnten wir leider nicht sehen, aber es soll hier Labore, Büros und Ställe geben. Alles konnte flexibel gestaltet werden, da es im Inneren kaum tragende Wände gibt.
Mitte 2020 wurden hier alle Versuche eingestellt.
Seitdem es Abrisspläne für den Mäusebunker gibt, regt sich Widerstand und es entstand eine Diskussion um das Bauwerk, die bis heute anhält.











































































































































































































































































































