Archiv der Kategorie: Gaststätten

Die Mühle am Bach

Diese Mühle wurde zum ersten mal im 16. Jahrhundert erwähnt.
Die Jahreszahl an der Fassade der Mühle ist aber über 100 Jahre älter.
Jedenfalls war diese Mühle in den letzten Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Hier konnten sich die Wanderer und Ausflügler stärken bevor sie wieder ihren Rückweg antraten, denn sie liegt zwar malerisch aber schon sehr abgelegen.
Der letzte Betreiber, der hier ein Restaurant mit Hotel führte scheiterte vielleicht auch an dieser einsamen Lage. Vor über 10 Jahren war dann hier Schluss und die Einrichtung fehlt bereits und der letzte brauchbare Rest wurde gestohlen. Das große Mühlrad ist fixiert und dreht sich auch schon lange nicht mehr im kleinen Bach, der dort vorbei fließt.

Das Restaurant das nie öffnet

Schon lange warten die Einwohner des Ortes auf die Eröffnung des Restaurants. Es wurde schon viel umgebaut und alles war fast fertig. Wir kennen eine ähnliche Geschichte vom BER 🙂
Auch hier gab es Probleme mit Genehmigungen und auch ein Betreiber findet sich wohl nicht.
Jetzt beginnt langsam der Verfall und die Hoffnung auf eine Gaststätte ist in weite Ferne gerückt.

 

Carls Gasthaus

Wieder ein Gasthaus mit Festsaal aus der langen Reihe dieser Objekte, welche die Wende nicht überstanden haben.

Geschichtliches haben wir nicht recherchieren können, nur das der Besitzer einmal Carl M. war.
Aber der Zustand lässt erahnen das hier kurz nach 1990 Schluss war und dem Verfall und Vandalismus niemals Einhalt geboten wurde.
Man musste sich schon sehr vorsichtig bewegen, die Böden waren schön sehr morsch. Aber es hat sich gelohnt.

Gasthof zum Schmalztopf

Einer von vielen Gasthöfen in einem kleinen Ort auf dem Lande, die meisten haben die neue Zeit nicht überlebt.
Dieser auch nicht, schon viele Jahre steht er nun leer.

Früher traf man sich hier nach Feierabend oder feierte die anfallenden Feste im angrenzenden Saal. Sogar ein Klavier war vorhanden das jetzt aber in einem erbärmlichen Zustand ist.

Eine tolle Location die viel Verfall bot und somit sprangen einige Motive heraus.

 

Zum Goldenen Kronleuchter

Einst war das eine beliebte Gaststätte mit Biergarten und großem Saal.

Jetzt ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, Vandalismus hat Einzug gehalten. Die neuen Gäste sind Sprayer, Fotografen und die ansässige Jugend.
Sie bot nur wenige Motive, die Zimmer waren größtenteils leer und vieles schon zerstört.

Eine Musikalische Schlittenfahrt

Während eines Wanderurlaubs im Thüringer Wald viel uns diese Gaststätte sofort auf. Offene Fenster aber mitten im Ort gelegen. Also den Nachbarn gefragt, der meinte das Haus steht schon lange leer und gehört der Bank und keiner kümmert sich mehr darum, oben soll es noch einen kleinen Saal geben.

Des Urbexers Interesse war geweckt, also nächsten Tag nochmal mit der Ausrüstung vorbei geguckt und die folgenden Bilder mitgebracht. Über die Geschichte gab die alte Gaststätte leider nichts mehr Preis.

FDGB Mooskombinat

Diese ehemalige  HO Gaststätte hat den Neuanfang nach der Wende nicht überstanden.
Jetzt übernimmt langsam die Natur die Regie in diesem Haus. Zu retten ist es nicht mehr.

Die Zimmer im oberen Stockwerk sind mit sensationellem Verfall und Bewuchs ausgestattet, hier möchte man sich aber nicht mehr lange aufhalten.

Der große Saal lässt erahnen wie hier früher einmal die Post abging, aber hier ist bestimmt schon 20 Jahre kein Tanzbein mehr geschwungen worden.

Gasthaus zum bunten Saal

Die Recherche nach der Historie dieses Hauses lieferte leider nicht viele Fakten. Bis auf ein paar alte Postkarten war nichts zu finden.

Das war ein typischer Gasthof der alten Zeit, wie viele in dieser Gegend.
Der Saal für die Feierlichkeiten war hier aber schon etwas besonderes. Stuckfiguren neben der Bühne und gegenüber ebenfalls aufwändige Verzierungen, dazu die etwas merkwürdige, bunte Deckenbemalung stechen hervor.

Jetzt hat das Gebäude schon viele Löcher in Decke und Boden und ist nur mit großer Vorsicht zu Begehen.

Ballsaal zum dicken Bauch

Dieser alte Gasthof hat sicher schon bessere Zeiten erlebt, jetzt wartet er auf sein endgültiges Ende. Der ehemalige Gaststättenbereich ist schon eingestürzt und nicht mehr zu betreten, der Ballsaal hält sich aber noch tapfer. Üblicherweise ist so ein frei tragender Raum der erste, der in sich zusammen stürzt.

Früher fanden hier  einmal Konzerte und Feierlichkeiten im großen Ballsaal statt, auch eine Kegelbahn gab es. Man konnte hier übernachten und in die Speisen der laut Werbung „vorzüglichen Küche“ genießen.

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Ballsaal Orange

Hier im festlich geschmückten Ballsaal des Ortes fanden früher sicher einmal tolle Feiern statt. Es war alles vorhanden was man braucht für eine gute Party, eine Theke und Platz zum Tanzen.
Auch ein kleines Restaurant mit Kachelofen und ein Vereinszimmer gab es in diesem Gasthaus.

Die Toiletten luden sicher nicht zum Verweilen ein, wie früher auf der Datsche, Ausführung Marke Plumpsklo!
Im Keller gabe es sogar mal Ställe für Tiere, welche dann auf den Tellern der Gäste landeten, kurze Wege waren das früher!

Die orangenen Vorhänge tauchten das Prunkstück des Hauses, den Ballsaal noch in ihrem Licht, schade das so etwas ruiniert wird. Die aufwändig gestaltete Decke ein wahres Prachtstück, mit Kronleuchter und Stuck.
Wann das ganze geschlossen wurde konnten wir nicht mehr ermitteln, aber es ist sicher schon viele Jahre leer.

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