Der Steinbruch wird noch genutzt und es lagern auch noch einige Berge Basalt hier.
Was mit der riesigen Siloartigen Anlage aber mal gemacht wurde wissen wir nicht. Ein Förderband geht schräg nach oben, dicke Rohrleitungen sind vorhanden. Der obere Bereich war leider nicht begehbar.
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Kraftwerk der Kunstlederfabik
Wie lange dieses Kraftwerk noch in Betrieb war, lässt sich nur erahnen.
Wir können aber sagen, das nach 1945 dieses Werk von der Sowjetunion demontiert wurde und danach mit alten Maschinen wieder aufgebaut wurde. Von den früheren Gebäuden wurden aber nur 25% genutzt. Produziert wurde hier Kunstleder und in den 1970er Jahren in einen VEB eingegliedert.
So wie die noch vorhandenen Anlagen im Kraftwerk aussehen, wurde dieses aber nach dem Krieg nicht mehr benutzt.
Halbrundlokschuppen
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dieser kleine Lokschuppen errichtet. Wie viele seiner Art hatte er eine Drehscheibe vor seinen Toren und es wurden hier Dampfloks gewartet.
Heute ist nicht mehr viel vorhanden. Das Dach teilweise eingestürzt die Fenster vernagelt. Ein Verein bemühte sich zwar noch ein paar Jahre um das Areal und hatte hier auch seinen Fuhrpark stationiert. Aber der Kostendruck und der Denkmalschutz ließen das Projekt scheitern.
Ein alter Kran steht noch vor dem Gelände, an dessen Haken ein Spielzugauto im Wind pendelt. Es ist sogar noch der Wasserkran vorhanden, wo die Dampfloks früher mit Wasser versorgt wurden.
Cibulskis Haus
Ein recht erfolgloser Urbex-Tag neigte sich dem Ende zu. Kurz vor der Autobahn nahmen wir, fast komplett zugewachsen, ein kleines Haus war. Also auf die Bremse und nachgeschaut.
Wir fanden das Haus von Cibulski, der hier aber schon sehr viele Jahre nicht mehr lebte.
Das Dach war teilweise eingestürzt und das Herbstlaub machte sich in den Zimmern breit. Nur wenige Gegenstände erinnern an den früheren Bewohner, der hier scheinbar in sehr einfachen Verhältnissen wohnte.
Mit ein paar Bildern im Gepäck verließen wir leise wieder sein Haus, das Schicksal und die Geschichte hinter Cibulski blieb verborgen.
Labor des Eisenwerkes
Hier finden wir ein großes Industriegelände vor, das unter anderem einmal der Eisenproduktion diente.
Viele der Hallen und Gebäude werden jetzt neu genutzt oder sind verlassen.
Ein munteres Durcheinander herrscht hier. Aber bis auf dieses Labor konnten wir kein Gebäude besichtigen. Was genau hier untersucht wurde lässt sich leider nicht mehr heraus finden, da keinerlei Unterlagen mehr zu finden sind.
Haus der Offiziere von Oben
Wir hatten Gelegenheit das Gelände vom Haus der Offiziere einmal mit der Drohne abzulichten.
10-2020 kamen jetzt noch Bilder der Infanterie Schießschule dazu. Das sind die letzten 6 der Gallerie.
Wasserturm Typ Klönne
Der Typ Klönne, war ein Wasserturm mit Kugelbehälter. August Klönne entwickelte diesen um 1900 und fort an wurde er sehr oft gebaut. Das Prinzip bestand darin, das der Turm höher gelegen war als seine Abnehmer.
Dieser Turm versorgte ein Werk mit Wasser und speicherte fast 500.000 Liter.
Das Stadtbad
Dieses Stadtbad wurde 1930 erbaut, zusammen mit einer Turnhalle sollte hier der Gesundheit gefrönt werden. Eine geplante Schule an dieser Stelle wurde aber nicht mehr realisiert.
Wir betreten die Schwimmhalle mit ihren klaren Strukturen, leider ist hier vor kurzem jemand tätig geworden und hat diesen Teil mit Schmierereien verschandelt.
Die große Uhr steht schon lange auf 8:00 Uhr, zum Glück nicht auf 5 vor 12, denn auch hier laufen Pläne dem Gebäude wieder neues Leben einzuhauchen. Hoffen wir das beste, denn der Zahn der Zeit nagt auch am Gebäude.
Neben dem Schwimmbecken gibt es noch einen großen Wannen- und Brausebadebereich, sowie eine Sauna. Hier lassen Oberlichter das natürliche Tageslicht herein, wir hatten leider Pech. An diesem Tag war es sehr trübe.
Dann finden wir den alten Eingangsbereich, der noch sehr gut erhalten ist. Man kann die Atmosphäre spüren und hört noch den Trubel und die früheren Badegäste in die Umkleiden gehen.
Wegen einem Neubau in der Stadt musste dieses Bad aber zur Jahrtausendwende schließen.
Die Uhren an den Türen zum Wannenbad haben noch funktioniert und geben ein schönes Ticken von sich.
Kartonagenpapierfabrik
Diese große Fabrik entdeckten wir an einem kleinen Fuß. Zur Zeit wird hier noch ein kleines Wasserkraftwerk betrieben.
Die großen alten Backsteinbauten sind nur noch die Zeugen einer riesigen Industrieanlage. Aber was wurde hier früher einmal gemacht?
Die Recherche gestaltet sich schwierig, einmal lesen wir von einer Baumwollspinnerei dann wieder von einer Papierfabrik.
Vor Ort ist außer der puren Hülle nichts mehr vorhanden was auf die frühere Funktion schließen lässt.
Dann aber lesen wir das hier einmal ein Mühlenbetrieb existierte der aber durch ein Feuer zerstört wurde, danach am selben Standort eine Kartonagenpapierfabrik errichtet.
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurden hier Pappe und Karton hergestellt, die Russen demontierten dann 1945 alle Anlagen restlos und die Ruinen wurden sich selbst überlassen.
Schloss Lausitz
Dieses kleine Schloss ist Kernstück eines bis heute erhaltenen Gutes. Vor über 600 Jahren siedelten sich hier die Menschen an und gründeten dieses Gut.
In den folgenden Jahren gab es viele wechselnde Eigentümer und weitere Umgestaltungen. Auch ein Park wurde angelegt. Die umliegenden Nebengelasse sind jetzt Wohnungen.
Die Letzte Nutzung war dann ein Kinderheim, die Handläufe und Waschbecken in geringer Höhe zeugen noch von den ganz kleinen Bewohnern.
Der Leerstand besteht jetzt schon über 20 Jahre und die neuen privaten Besitzer zeigen scheinbar kein Interesse an dem Schloss. So benutzt die Jugend jetzt das Haus zum Tischtennis spielen.





























































































































































































