Ein alter Schornstein im kleinen Städtchen erregte unsere Aufmerksamkeit. Leider mitten in der Stadt gelegen und umzingelt von Wohnhäusern schloss sich ein Besuch fast aus. Die Nachbarn mähten ihren Rasen und es gab keine Möglichkeit ungesehen hinein zu kommen.
Aber auf Nachfrage was das mal gewesen sei, erzählte man uns das hier mal zu DDR Zeiten eine Molkerei ansässig war und der neue Besitzer sich verabschiedet hat nachdem er die Anlagen verscherbelt hat.
Jetzt ist der alte Betrieb nur noch ein Ärgernis und man zeigte uns den Eingang und war verwundert was man an dem Müll dort, denn so toll fand.
Über die Geschichte des Betriebes ließ sich leider nicht mehr viel heraus finden, ein paar alte Etiketten deuteten aber auf eine Käseproduktion hin.
Fußball hatte hier schon über 100 Jahre Tradition.
Der Verein träumte in den 1980er Jahren vom großen Fußball. Das Stadion wurde her gerichtet viele kamen zu den Spielen. Es wurde sogar ein Drehkreuz installiert um den Besucherstrom zu lenken. Ein Neubau wurde errichtet, es gab Bier und einen Bratwurststand. Hier kam der Holzkohlegrill zum Einsatz und man sagte es gab hier die leckersten Bratwürste weit und breit.
Die Gegner wurden aus dem Stadion geschossen, aber dann misslang der Aufstieg um Haaresbreite und die besten Spieler gingen weg. Der Verein rutschte in eine Krise von der er sich nicht mehr erholte und der Spielbetrieb wurde sogar eingestellt.
Jetzt bleibt nur dieser Sportplatz übrig und erzählt dieses Geschichte vom SV 1881 Reetz, die vielleicht auch ganz anders war.
Ein Schickes altes Haus mit Bühne und Saal. Die genauere Art der Nutzung ließ sich bisher nicht heraus finden. Vielleicht als Treffpunkt, Speiseraum und Veranstaltungsort des umliegenden Geländes?
Beim 2. Anlauf gab es jetzt auch einen Eingang, leider gibt es aber hier auch schon Vandalismus und Graffiti.
Ein kantiger Bau, im Inneren mehrere Labore. Aber was hier genau untersucht wurde verschweigt das Haus.
Ein paar Firmen nutzten die Räumlichkeiten wohl noch nach der Wende, aber seit Mitte der 1990er Jahre sind die Labore INTRA verwaist.
Labor INTRA
Labor INTRA
Labor INTRA
Labor INTRA
Labor INTRA
Labor INTRA
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Labor INTRA
Labor INTRA
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Labor INTRA
Labor INTRA
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06-2017
Da wir wieder einmal in der Nähe waren, ein kurzer Besuch.
Labor Intra
Labor Intra
Labor Intra
Labor Intra
Labor Intra
Labor Intra
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04-2021
Ein erfolgloser Urbex Tag ließ uns dieses Labor ins Gedächtnis rufen. Da können wir die Kamera doch bestimmt noch auspacken. So war es auch, alles beim Alten. Oben beginnt jetzt schon der Verfall und die so beliebte grüne Färbung. Unten haben sich die Urbex-Dekorateure ausgetobt und einen Büroarbeitsplatz hergestellt.
Dieses Reichsbahnausbesserungswerk wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet. Es wurde hierher verlegt, da an alter Stelle ein großer Bahnhof errichtet werden sollte.
Hier gab es viele brach liegende Flächen und auch gegen eine Ausbreitung des Geländes sprach nichts. Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges bombardierten die Alliierten das Gelände und es wurde stark beschädigt.
Der Aufbau im Sozialismus wurde voran getrieben und bist 1989 reparierte man hier Loks und Waggons der Reichsbahn.
Nach und nach gingen dann aber die Lichter aus, jetzt liegt hier die große Halle brach. Teile des ehemaligen Werks werden wieder nach genutzt.
Wir fahren durch ein kleines Dorf auf dem Land. Hier hat alles eine Ordnung, es gibt einen kleinen Dorfteich, daneben die Dorffeuerwehr. Die Häuser sind alle ordentlich und die Gärten gepflegt.
Nur ein Haus fällt auf. Es ist etwas zugewuchert und die Spinnweben an den Fenstern lassen darauf schließen das hier schon lange keiner mehr aufgeräumt hat. Wir steigen aus und gucken nach.
Ja tatsächlich wohnt hier schon lange niemand mehr, nur ein paar Überbleibsel sind geblieben. Ein altes Radio, ein Fahrrad, ein paar Möbel. Die Dorfjugend hat es scheinbar auch schon als Treffpunkt entdeckt.
Wir machen ein paar Bilder und verschwinden wieder leise, die Geschichte hinter diesem Haus konnte leider nicht aufgeklärt werden.
Der Verein des Modell- und Eisenbahnclubs Selb betreut diesen ehemaligen Lokschuppen und hat sich die Sammlung von Utensilien und Fahrzeugen rund um die Eisenbahn auf die Fahnen geschrieben.
Den Schwerpunkt bilden hier Triebfahrzeuge der heimischen Industrie.
Die Ursprünge dieser Lebkuchen Produktion reichen bis in die 1860er Jahre und begannen mit der Gründung einer Konditorei. Die Einwohner der Stadt wurden mit den Lebkuchen und anderen Leckereien verwöhnt.
Der Familienbetrieb entwickelte sich immer weiter und bis in die 1980er Jahre gab es neben den Lebkuchen auch anderes Naschwerk, das dort von Hand gefertigt wurde.
Danach erfolgte die Spezialisierung auf Lebkuchen und einer modernen Fertigung.
Dieses Produktionsstätte wurde aufgegeben, weil sie zu klein war und am Rande der Stadt steht jetzt eine große, moderne Anlage.
Dieser Ort beheimatete früher einmal 3 Porzellanfabriken und bot damit vielen der Einwohner Arbeit.
Der Aufschwung begann auch hier im Aufwind des Wirtschaftswunders nach dem Krieg.
Die Marke war unter dem Namen der Stadt bekannt und brachte viele neue Designs auf dem Markt.
Von den drei Fabriken stehen jetzt nur noch 2, eine ist verfallen und diese ist auch schon teilweise abgerissen, der Teil wo das Weißporzellan hergestellt wurde ist gerade im Umbau zu Büros und der Buntbereich ist noch im Rahmen einer Fototour zugänglich.
Hier wurden die verschiedensten Produkte mit Aufdrücken oder Bemalungen bzw. Verzierungen versehen.
Die Produktion endete hier schon 2001.
Diese Klinik ist seit Jahren verlassen und es scheint sich auch niemand mehr drum zu kümmern. Sie passt nicht in das sonst so ordentliche Stadtbild.
Wir finden Räume mit krassem Verfall und wieder welche die nahezu unberührt sind. Im Keller waren viele Behandlungsräume und Bäder, sowie die Küche unter gebracht.
Vandalismus und Verfall lassen keine Nutzung im ursprünglichen Sinn mehr zu. Auch sind in der Umgebung schon viele neue Kliniken entstanden, der Bedarf ist nicht mehr vorhanden.