Diese ehemalige HO Gaststätte hat den Neuanfang nach der Wende nicht überstanden.
Jetzt übernimmt langsam die Natur die Regie in diesem Haus. Zu retten ist es nicht mehr.
Die Zimmer im oberen Stockwerk sind mit sensationellem Verfall und Bewuchs ausgestattet, hier möchte man sich aber nicht mehr lange aufhalten.
Der große Saal lässt erahnen wie hier früher einmal die Post abging, aber hier ist bestimmt schon 20 Jahre kein Tanzbein mehr geschwungen worden.
Dieses Klärwerk ist ein Überbleibsel eines Werkes, das hier früher einmal das Rohmaterial für die Textilindustrie herstellte.
Das Werk wurde hier einige Jahre nach dem Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. In den 1960er Jahren wurde dann auf Kunstseideprodukte umgestellt.
Eine Modernisierung um die Jahrtausendwende brachte dann eine saubere Produktion und dieses Klärwerk wurde nicht mehr gebraucht. Jetzt fristet es im Schatten des Werkes sein Dasein und wuchert langsam zu und wird zum Biotop für viele Tiere.
Ein relativ großes Anwesen, das schon viele Jahre leer steht. Mit großem Garten und Gartenhaus liegt es direkt am See. Die Ausstattung ist sehr einfach, wer hat hier gelebt? Das Grundstück ist schon stark verwildert, seit wann steht es leer? Wir wissen es nicht.
Gegründet wurde diese Fabrik hier schon Ende des 19. Jahrhunderts. Produziert wurde Zellulose, das für die Papierproduktion eingesetzt wurde. Weitere Erweiterungen folgten, unter anderem Wohnhäuser und Produktionsstätten für die benötigten Maschinen.
Die Sowjetunion demontierte das Werk dann nach dem 2. Weltkrieg. Aber es wurde wieder aufgebaut und ein paar Jahre nach dem Kriegsende als VEB für die Produktion von Zellstoff aus Holz eröffnet.
Leider wurden die Abwässer der Fabrik in den nahen Fluss geleitet, so das gleich nach der Wende aus Umweltgründen das Aus folgte.
Einige Gebäude wurden abgerissen, aber ein Teil blieb bestehen und es wurden dann hier nach der Wende noch Verpackungen produziert.
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Zellulosefabrik
Auch hier waren wir noch einmal kurz nach dem ersten Besuch.
Diesmal haben wir mehr auf Details geachtet.
Die Recherche nach der Historie dieses Hauses lieferte leider nicht viele Fakten. Bis auf ein paar alte Postkarten war nichts zu finden.
Das war ein typischer Gasthof der alten Zeit, wie viele in dieser Gegend.
Der Saal für die Feierlichkeiten war hier aber schon etwas besonderes. Stuckfiguren neben der Bühne und gegenüber ebenfalls aufwändige Verzierungen, dazu die etwas merkwürdige, bunte Deckenbemalung stechen hervor.
Jetzt hat das Gebäude schon viele Löcher in Decke und Boden und ist nur mit großer Vorsicht zu Begehen.
Wir besuchten eins der vielen DDR Ferienlager in unserer Region, dieses hatte als Träger einen großen stattlichen Betrieb.
Im Vergleich zu vielen anderen dieser Anlagen, war es relativ groß und hatte alles zu bieten was der DDR Urlauber brauchte. Einen kleinen Bungalow für sich und die Familie, die Verpflegung in der Kantine, größere Bungalows für Klassenfahrten, eine Sauna und den Waschbungalow. Für die Freizeit gab es Tischtennis, Klettergeräte, einen Volleyballplatz und eine kleine Bühne für Vorführungen oder man ging zum nahen See baden.
Nach der Wende betrieb die Kommune das Lager weiter. Einen Neunanfang mit einem Besitzerwechsel, Anfang der 2000er Jahre gelang dann aber nicht. Als Erholungszentrum für Familien- und Kinder konzipiert, sollte es Klassen, Vereine oder Familien anlocken. Aber das gelang nicht mehr, da vielen den Oststandard, der hier noch vorhanden war, nicht mehr gefiel und die Anlage wurde geschlossen und schlummert jetzt vor sich hin.
Warum hier dann am Ende aber noch ein Blauer Tankwagen W50 auf dem Gelände steht, erschließt sich uns nicht.
Eine Wasserwerk der besonderen Art, konnten wir hier erkunden.
Es stellte sich die Frage für was war diese riesige Anlage da? Weit und breit war dafür kein Abnehmer zu erkennen. Aber dieses Rätsel löste sich auch auf. Es gab hier früher einmal ein Kraftwerk das natürlich auch einen gewissen Wasserverbrauch hatte. Das Kraftwerk existiert schon lange nicht mehr, aber das Wasserwerk wurde stehen gelassen.
Überdimensionale Pumpen, dicke Motoren die diese antrieben und Rohre meterdick sind hier zu bestaunen. Eine tolle Anlage für technikbegeisterte. Taucht ein in die Welt des Wassers.
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Gebrauchswasserwerk
Besuch 2 und 3 folgten 2018
Am Ende einer Tour in dieser Gegend, schauten wir aus Ermangelung von Alternativen auch hier wieder mal vorbei. Schön zu sehen das sich hier nicht viel verändert hat. Mal ein löbliches Beispiel von einem verlassenen Ort, irgendwann wird es auch hier los gehen und die Sprayer werden kommen. Oder waren sie nicht auch hier schon?
Kurz darauf hatten wir Besuch aus einem fernen Bundesland und wieder eine Tour mit Steffen, die wir hier begannen. Eigentlich sollte auch die Drohne fliegen, aber einsetzender Regen verhinderte dies.
Da wir jetzt hier schon viele Totalen gezeigt haben, konzentrierten wir uns diesmal auf die Details.
Laut einer alten Karte war hier das 69. Mot. Schützen Regiment stationiert. Viel mehr lässt sich darüber jetzt leider nicht mehr heraus finden.
Truppenfahne
Als wir es besuchten, fanden schon Rodungsarbeiten auf dem Gelände statt. Es scheint das auch hier die Gebäude renoviert werden und neuer Wohnraum geschaffen wird. Am Ende fanden wir noch ein Relief, das am Rande der Anlage stand und vorher sicher sehr zugewachsen war, aber jetzt zum Vorschein kam.
Dieses Kulturhaus wurde in den 1950er Jahren auf Geheiß der sowjetischen Offiziere erbaut. Es diente der Unterhaltung der 20.000 Beschäftigten der Chemischen Werke im Ort.
Hauptbestandteil war der große Theatersaal mit 750 Plätzen und ein kleinerer Saal für 250 Gäste. In den folgenden Jahren erfolgte der weitere Ausbau, eine Gaststätte und kleinere Räume kamen hinzu. Hier wurde Kunst und Kultur durch die Arbeiter gelebt. Auch einige internationale Gäste konnte das Haus begrüßen.
Nach der Wende hatten die neuen Eigentümer der Werke kein großes Interesse mehr an dem Haus und 1998 viel der letzte Vorhang. Es folgten einige Jahre des Leerstands.
Ein einheimischer Investor kaufte das Gebäude kurz nach der Jahrtausendwende und wollte es umgestalten und groß investieren. Der Ausbau zur Großraumdisko und Eventlocation hatte begonnen, wurde aber nie fertig gestellt. Unterschlagungen von Fördermitteln stehen im Raum. Ein Millionenkredit wartet auf Ablösung.
Deutschlands größte Schleuse, in Bezug auf die Kammergröße und Fallhöhe) wurde nie fertig gestellt. Hier sollte der Höhenunterschied von 22m überwunden und die Saale mit dem Saale-Elster-Kanal verbunden werden.
1937 wurde mit dem Bau begonnen, aber kriegsbedingt dann im Februar 1943 eingestellt und nie wieder aufgenommen. Mit einer Länge von 85m und einer Breite von 12m war die Kammer für das 1000-Tonnen Schiff bemessen.
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
Schleuse im Nichts
05-2023
Am Ende eines Urbextages kamen wir an dieser Schleusenruine vorbei und da wir die Drohnen im Gepäck hatten, sollten hier auch noch einige Bilder von oben entstehen. Ein alkoholisierter Feiermensch dachte, das wir ihn in über 100m Entfernung auf dem daneben liegenden Feld filmen wollten und kam wutentbrannt über den Hügel. Aber irgendwie konnten wir ihn davon überzeugen das nicht er, sondern der markante Betonklotz das Objekt der Begierde war.