Dieses Stadtbad war das erste in dieser Region und eröffnete 1900 nach einer 2 jährigen Bauzeit.
Die Menschen nutzten auch rege die vorhandenen Wannen- und Dampfbäder.
In den letzten Kriegsmonaten wurde hier noch Schaden durch Bombenangriffe verursacht. Diese wurden in den Folgejahren repariert und das Bad wieder in einen benutzbaren Zustand gebracht. Leider wurden bei diesen Baumaßnahmen auch verschiedene Merkmale aus der Gründerzeit entfernt oder überbaut.
Das Bad wurde noch bis 1999 eingeschränkt benutzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wartet auf einen Käufer.
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Wiegestation „Florian Geyer“
Die LPG Florian Geyer hatte einmal eine Wiegestation, wo ganze Fahrzeuge gewogen werden konnten.
Genutzt wird sie jetzt schon lange nicht mehr und bot aber noch ein paar nette Motive für uns. Der zurück gelassenen Aktenschrank ist schon stark dem Verfall ausgesetzt.
Die Waage wurde noch per Hand mechanisch austariert und abgelesen. Leider wurde hier auch verschiedenster Müll abgelagert.
Speisesaal
Wir fanden die verlassenen Reste eines ehemaligen DDR Betriebes, kein Ahnung welche Funktion dieser früher einmal hatte.
Die anderen Gebäude und das Areal werden mittlerweile als Schrottplatz genutzt, dieser Teil diente als Speisesaal und sicher auch für die eine oder andere Veranstltung. Die kleine Bühne im Raum läßt darauf schliesen. Der Rest war leer geräumt.
Erholungsheim der Bahn
Die Deutsche Reichsbahn übernahm hier in den Zeiten der DDR ein über 200 Jahre altes Haus.
Betrieben wurde dann ein Erholungsheim für Bahnangestellte.
Die Zimmer waren einfach eingerichtet, wie so oft in diesen Bauten, aber das war den Urlaubern sicher egal die hier einen Ferienplatz ergattert hatten.
Hier noch ein paar ältere Bilder, aus dem Jahr 2013.
VEB Gaskocher
Die Ursprünge an diesem Standort reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Eine Eisenhütte in der Nähe förderte das Material, das hier gemahlen wurde.
Verschiedenste Besitzerwechsel folgten und gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Hütte dann erweitert. Die Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts förderte die weitere Entwicklung, eine Gießerei und eine Maschinenfabrik entstanden.
Den 2. Weltkrieg überstand die Hütte recht gut und produzierte weiterhin Eisenprodukte.
Anfang der 1970er Jahre wurde der Standort in Volkseigentum umgewandelt und zum VEB Gaskocher. Gasgeräte und Heizungen wurden hier nun produziert.
Die Wende überstand der Betrieb aber nicht und schon bald endete hier die industrielle Produktion. Die Anlagen sind mittlerweile verkauft.
Stadtbad
Für dies kleine Stadt war der Bau eines Stadtbades 1928 eine herausragende Einrichtung. Der Bau wurde durch eine Partnerschaft der Stadt mit der Siemens-Halske AG ermöglicht. Die Abwärme eines benachbarten E-Werks wurde genutzt und die Kosten dadurch klein gehalten.
Später wurde noch ein Trakt angebaut, der als Kantine genutzt wurde. Das Bad schloss in den 1990er Jahren.
Heute nutzt die LUBA das Gelände und hofft das alte Bad als Großküche umzubauen. Pläne dafür existieren schon, es soll ein Haus im Haus gebaut werden. Dach und Keller sind schon trocken gelegt.
Zur Zeit wird noch die Sauna und der spätere Anbau genutzt. Das Bad selbst, dient als Abstellplatz.
VEB Eingemachtes
Diese Fabrik wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Lebensmittel waren bis zum letzten Nutzer der Mittelpunkt der Produktion. Zu Beginn Teigwaren aller Art, dann zu Zeiten der DDR verschiedene Konserven.
Zuletzt hatte ein Möbelgeschäft die riesigen Hallen unter Beschlag. Es wurden Teilbereiche modernisiert, eine neue Treppe eingezogen. Jetzt ist davon nichts mehr übrig geblieben, das Geschäft geschlossen, Vandalismus hat die letzten Hinterlassenschaften zerstört.
Unsere Mütter, unsere Väter
Die Schule trägt den Namen eines Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus, der 1944 im KZ ermordet wurde.
Diese ehemalige Oberschule wurde zuletzt für den ZDF Film „Unsere Mütter, unsere Väter“ als Drehort genutzt. Die obere Etage wurde vom Film dekoriert und dient als Szenerie eines Militärhospitals. Die Schriften und der Anstrich wurde so zurück gelassen, die anderen Etage sind noch im Urzustand.
Fabrikhalle
Fischfabrik
Als Schlachthof wurde diese Fabrik Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Später dann mit der Entstehung der DDR startete hier die industrielle Fischverarbeitung.
Warum hier, hunderte Kilometer weg von der Ostsee, konnten wir nicht heraus finden. Der Betrieb schloss aber kurz nach der Wende.
Jetzt wird das Gelände von Katzenfreunden genutzt die hier herrenlosen Katzen ein Zuhause geben und diese versorgen.
Vor ein paar Jahren gab es verschiedene Ideen das Gelände neu zu nutzen, aber wie es scheint scheiterte die Umsetzung des Projektes.
Die Fabrik ist in sehr schlechtem Zustand, Diebe haben scheinbar alles verwertbare heraus geholt und der Zahn der Zeit nagt an den Gebäuden.
Eine Gedenktafel an der Stirnseite der Fabrikhalle ist noch sehr gut erhalten und erinnert an die Opfer des 1. Weltkrieges aus dem Fleischergewerbe.

































































































































































































