Über diese ehemalige Möbelfabrik konnten wir keine weiteren Infos bekommen.
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Sportzentrum
Auf diesem Gelände konnten sich zu DDR Zeiten die Spitzensportler auf ihre Wettkämpfe vorbereitet. Die einsame und abgeschiedenen Lage brachte dann auch kaum andere Abwechslung. Hier galt es sich auf den Sport zu konzentrieren.
Es war alles vorhanden, was so oft in „normalen“ Sportanlagen fehlte. Es gab ein Schwimmbecken, eine moderne Saunaanlage, Massage- und Ruhebereiche. Weiter gab es Sportplatz, Sporthalle,Tennisplatz, Volleyballplatz und Bowlingbahn. Auch der nahe gelegene See konnte für die Sportler genutzt werden. Des weiteren waren hier auch die nötigen Werkstätten für die Erhaltung des Areals vorhanden.
Eine nachwendliche Nutzung scheiterte schnell an den finanziellen Mitteln. So das heute nur das Haupthaus in gutem Zustand und genutzt ist.
Vor knapp 10 Jahren brannte es hier, die Bowlingbahn und einige benachbarte Gebäude wurden zerstört.
Kraftwerk für die Schule
An diesem Standort einer großen Schule gab es auch ein Kraftwerk für die zentrale Wärmeversorgung. Heute sind die Aggregate leider ausgebaut und es ist nur noch die Halle vorhanden.
Wasserwerk für die Energie
Hier wurde einmal ein Kraftwerk mit dem nötigen Kühlwasser versorgt. Die Wasserversorgung als größte Kühloption für ein Kraftwerk war ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung und durfte unter keinen Umständen ausfallen. Das Flusswasser musste zu jeder Jahreszeit zur Verfügung stehen.
Der größte Teil der Anlagen und Maschinen ist ausgebaut. Über die Teile die hier übrig sind wissen wir zu wenig, eine Filterpresse und ein riesiges Pumpenrad auf einem Gestell ist erklärbar. Der nötige Portalkran in einem Hallenteil ist natürlich auch vorhanden. Aber das war es ja fast auch schon, das riesige grüne Ding mit 1360 PS auf dem Typenschild, aus dem VEB Maschinenfabrik Peinig lässt Fragen offen.
Kegelbahn „Sport Frei“
Diese Kegelbahn wurde in den 195oer Jahren als 1-Bahnanlage erbaut. Hier errichtete der KSV (Kegelsportverein) seine Heimstätte, der Trägerbetrieb war ein großer VEB im Ort. Kurze Zeit später wurde die Bahn um eine weitere erweitert und man konnte hier auf 2 Bohle-Bahnen den Kegelsport ausüben. Der Verein zog hier dann 20 Jahre später aus und in eine größere, modernere Spielstätte um. Ob die alte Kegelbahn weiter genutzt wurde ist nicht bekannt, eine angeschlossene Gaststätte hätte diese weiter betreiben können. Aber darüber ist nichts bekannt.
Kulturhaus Grüne Hölle
Über diese Gaststätte findet sich nichts verwertbares zur Geschichte. Es gibt einen großen Saal und mehrere Räume für Veranstaltungen. Auch scheint der Küchenbereich recht groß gewesen zu sein. Zuletzt war hier wohl ein Bistro untergebracht und es wurden auch Tanzveranstaltungen abgehalten. Wurde die Größe zum Verhängnis? Jedenfalls deutet der starke Verfall schon auf einen langen Leerstand hin. Gut für uns, da wir ja diesen Zustand mögen und uns an den Farben in der „Grünen Hölle“ erfreuen.
Das Alte Schloss
Das Schloss wurde hier im 16. Jahrhundert auf den Resten einer Burg errichtet. Damit gehört das Anwesen zu den ältesten noch erhaltenen Schlössern im Land.
Zerstörungen in folgenden Kriegen wurden durch Umbau und Erweiterungen ersetzt. Vor über 100 Jahren wurde dann auch ein Park gestaltet. Zum Schloss gehören noch einige umliegende Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Verwaltungsgebäude. Davon werden heute noch welche genutzt.
Vor einigen Jahren wurden wichtige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt um den Verfall und die Feuchtigkeit vom Schloss fern zu halten. Auch ein Verein kümmert sich darum, aber die gefundene Webseite läuft ins Leer, somit ist davon auszugehen, das dieser hier nicht mehr das große Sagen hat. Heute wird das Anwesen zur Nutzung angeboten.
Die Kegelbahn am See
Diese Kegelbahn ist Bestandteil eines Hotelkomplexes am See. Es ist eine 2-Bahnen Bohleanlage, die vom VEB Sportgerätewerk Karl-Marx-Stadt BT-Dresden installiert wurde. Die Steuerung erfolgte über ein Bedienpult des VEB Stahl Warnemünde. Diese Bedienung haben wir auch schon in anderen DDR Kegelbahnen gefunden.
Das Einkehrhaus
Erbaut wurde dieses Schulungszentrum für Studenten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da die wirtschaftliche Situation nicht besonders gut war, wurden dann hier neben den Studenten auch Privatleute aufgenommen.
Der Träger war dann auch bald die Kirche. Es fanden hier dann Freizeitveranstaltungen der Studenten und von christlichen Vereinen statt. Auch in der Zeit des dritten Reiches wurde die Arbeit hier fort geführt nur in den letzten Kriegsmonaten besetzte die Wehrmacht das Gelände.
Kurze Zeit übernahmen die Russen das Haus, aber auf Grund der Mühen eines Pastors gelang ein paar Jahre später hier die Wiederherstellung des ursprünglichen Zwecks.
In den folgenden Jahren wurden viele Renovierungen und Umbauten vorgenommen. Aber der Zahn der Zeit nagte an dem Gebäude und das Geld war knapp. Aber trotz aller widrigen Umstände, war hier war bis zum Ende ein Tagungs- und Erholungsheim der Kirche untergebracht.
Geschlossen wurde das Haus Ende der 1990er Jahre, weil die Besitzverhältnisse nicht geklärt sind und es zu einem Rechtsstreit kam, der viele Jahre andauerte. Heute ist das Haus verkauft, aber Pläne zum Umbau sind bisher noch nicht umgesetzt worden.
Schrottplatz im Wald
Mitten im Wald finden wir diesen Schrottplatz mit vielen abgestellten Baumaschinen und LKW.































































































































































































































