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Ehrenmal

In Müllrose steht seit 1979 dieses Ehrenmal für gefallene Sowjetsoldaten.
„Ewiger Ruhm den sowjetischen Helden und den Kämpfern gegen Faschismus und Krieg“,
ist darauf auf Russisch und auf Deutsch zu lesen.
Jährlich wird dort der getöteten Soldaten der Roten Armee gedacht.
Die Kaserne an dieser Stelle ist schon seit Jahren zurück gebaut worden.

Das einsame Schloss

Dieses Schloss hat jetzt schon eine über 300-jähirge Geschichte. Wurde aber in der Zeit des Bestehens kaum dauerhaft bewohnt und das war kurz nach dem Entstehen im 18. Jahrhundert. Die nächsten Besitzer nutzte das große Schloss nur als Nebensitz, Sommerresidenz und zuletzt als Hauptsitz eines Landwirtschaftsbetriebs. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte hier, wie so oft, eine Enteignung und eine wechselhafte Nutzung. Es sollte sogar abgerissen werden, da es sehr baufällig war. Aber in den 1960er Jahren wurde das Schloss doch gerettet und wieder renoviert und eine DDR Institution zog hier ein. Nach der Wende wurde hier der Betrieb noch bis nach der Jahrtausendwende fort geführt. Ein späterer Verkauf an eine Gesellschaft und ein Weiterverkauf an privat folgten. Eine Nutzung des Gebäudes scheint aber nicht in Sicht, zu groß ist der Investitionsbedarf. Das Zimmer für Hochzeiten wurde scheinbar auch schon lange nicht mehr genutzt.

Raststätte Dreilinden

Diese Raststätte war Bestandteil des Grenzübergangs von West-Berlin in die DDR mit dem Alliierten-Namen Checkpoint Bravo.

Der markante Bau hat 4 Stockwerke, auf dessen höchsten Punkt sich früher das „R“ drehte, für Raststätte.
Eröffnet wurde sie 1973 und den Namen bekam sie aus einer Erzählung von Theodor Fontane, der berichtete das hier vor dem Forsthaus 3 Linden stehen. Seit 2002 steht die Autobahnraststätte nun schon leer.
Nun wartet die Raststätte auf neuen Investoren, davon gab es einige die aber nie ihre Pläne umsetzen konnten. 2010 sollten hier Billighotels, eine Disko und Schnellrestaurants entstehen.
2016 dann die Aussage hier entsteht irgendwas mit Autos, nun ja die fahren täglich hier vorbei, mehr nicht.
Wieder kommen Ideen von Museum, Restaurant und Ausstellungen auf, Spekulationen über eine Oldtimeraustellung gab es auch.
Heute hat der Vandalismus das Raststättengebäude erfasst, auch Sprayer sind hier zu Gange. Viel zur zerstören gibt es eigentlich nicht, da hier alles besenrein zurück gelassen wurde.

Hier ein älterer Beitrag über das Gelände.

Schänke am See

Die Schänke wurde in den 1920er Jahren, nach einem Brand, wieder neu aufgebaut. Aber der Betreiber hatte sich damit übernommen und musste das Haus verkaufen. Eine Brauerei übernahm das Geschäft.
Hier fanden Versammlungen, Skatrunden und Tanzveranstaltungen statt. Bisher wurden hier nur Getränke ausgeschenkt.
Als ein Pächterehepaar die Schänke übernahm wurden dann auch Speisen angeboten die bei den Gästen sehr beliebt waren und das Haus war damit auch über die Grenzen des Ortes beliebt.
Es folgten einige weitere Pächter aber nach der Wende gab es dann keinen Betreiber mehr und das Gebäude verfällt mittlerweile immer weiter.

Früher vs. Heute

Das Schützenhaus

Vor ein paar Jahren zerstörte ein Feuer dieses Haus. Bis dahin war es der zentrale Ort für Feiern und Veranstaltungen des Ortes.
Wann es erbaut wurde ist nicht bekannt.
Zuletzt wurde hier eine Gaststätte betrieben und im Saal fanden Veranstaltungen statt. Auch eine kleine Wohnung war hier untergebracht.

Gaststätte zum Klavier

Über diese alte Gaststätte konnten wir nichts weiter heraus finden. Es gab einen kleinen Saal mit einem schönen alten Klavier. Unten finden wir die alte Gaststube und alles was hier so zum Betrieb dazu gehört hat.

 

 

 

Autofriedhof im Garten

in einem kleinen Dorf finden wir in einer Scheune und im angrenzenden Garten einige DDR Fahrzeuge. Diese rotten hier schon viele Jahre vor sich hin, wie es scheint.
Darunter sind der Trabant 601, ein Robur Klein-LKW und 3 Moskwitsch.

 

Haus der Oma

Ein kleines Haus am Wegesrand. Hier lebte zuletzt eine alte Frau in bescheidenen Verhältnissen. Heute ist alles zerwühlt und traurig anzusehen.

Schokoladenfabrik

Die Geschichte an diesem Standort ist etwas unklar. Ziemlich sicher ist, dass hier Ende der 1980er Jahre Süßwaren produziert wurden. Der moderne Bau aus DDR Zeiten ist in dieser Epoche hier errichtet worden.
Eine bekannte Marke übernahm dann nach der Wende den Standort, aber wann genau die Schließung erfolgte ist nicht bekannt. Das Haus wurde fast besenrein zurück gelassen. Ein Blickfang bilden die Bunten Glasfenster an den beiden Treppenhäusern.
Update:
Wie schon vermutet wurde das Gebäude Ende der 1970er Jahre errichtet. Auffallend war die blaue Fassade aus Stahlblech und Plaste. Der Volksmund hatte auch schnell einen Namen dafür – „Blaues Wunder“. Es war ein Betriebsteil des VEB für Metallwaren, hier war der Druckgussbereich untergebracht.
Herzlichen Dank an Peter für diese Informationen.

Antikhandel

Dieser schöne alte Klinkerbau wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hier wurden Webstühle hergestellt. Wie lange diese Produktion andauerte konnten wir nicht heraus finden. Am Ende war hier ein Antikhandel eingezogen, viele Hinterlassenschaften finden wir im EG. Die Obergeschosse sind sehr baufällig und kaum mehr sicher zu betreten. Das lässt auf einen sehr langen Leerstand schließen. In einem Nebengebäude lagern noch viele Fenster und Türen, hier war zuletzt auch eine entsprechende Firma tätig, die diese fertigte und einbaute.