An diesem Lost Place sind wir deutlich zu spät. Es hat gebrannt, die Red Star Lok ist nicht mehr da, der verbliebene Rest ist beschmiert. Zudem ist es furchtbar sonnig und zugewachsen, so das fotografieren schwierig ist und keine richtige Stimmung aufkommt.
Der Zugang war nicht so einfach, da das Gelände noch genutzt wird.
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Besteckfabrik
Gegründet gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Tal einer traditionsreichen Bergbauregion, entstand die Fabrik als Antwort auf fallende Rohstoffpreise am Weltmarkt. Statt Reinsilber nur abzubauen, sollte das Edelmetall direkt vor Ort zu kunstvollem Tafelbesteck und Korpuswaren verarbeitet werden.
Nach anfänglichen Erfolgen und internationalen Auszeichnungen wuchs das Werk in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem der führenden Großbetriebe für Haushaltswaren in Osteuropa heran. Mit der Verstaatlichung folgten gewaltige Expansionen und Massenproduktion für den gesamten Ostblock. Nach dem politischen Umbruch in den 1990er Jahren brachen die Kernmärkte ein. Umstrukturierungen, Teilschließungen und Eigentümerwechsel führten schließlich zum Brachliegen großer Werksteile.
Georgien
Waggonbrücke
Das ist eine Wagenbrücke über den Fluss. Nach Angaben der Einheimischen begann der Bau in den 70er Jahren. Derzeit ist der Boden des Wagens verrostet und es ist gefährlich, die Brücke zu überqueren.
Tankwagen
Gefunden am Straßenrand.
Standseilbahn
Auf dem Mtatsminda-Plateau in Tiflis finden wir hier abgestellte Wagen der alten Standseilbahn. Diese wurde modernisiert und bringt heute die Besucher in den Park, welcher eine hervorragende Sicht auf die Hauptstadt Georgiens bietet.
Peace
Die Skulptur „Peace“ (auch als Friedensmonument bekannt) ist ein bedeutendes Werk des georgischen Bildhauers Nugzar Manjaparashvili, das in den 1970er Jahren errichtet wurde. Sie steht auf einem kleinen Plateau oberhalb der und ist von der Hauptstraße aus auf einem Hügel sichtbar.
Es handelt sich um eine monumentale Betonskulptur im Stil des sowjetischen Modernismus bzw. Brutalismus. Sie stellt eine stilisierte, horizontale weibliche Figur mit ausgestreckten Händen dar. Das Werk ist eine Allegorie des Friedens. Die Gestaltung mit geometrischen Flächen und Symbolen, die direkt in den Stein geschnitten wurden, spiegelt die kulturelle und politische Atmosphäre der Spät-Sowjetzeit wider. Die Skulptur ist heute stark verwittert und weist erhebliche Schäden auf. Einige Finger der Figur sind im Laufener Jahrzehnte abgebrochen.
GAZ 53
Zwischen wuchernden Brennnesseln und rostigen Zäunen ruht er nun: ein GAZ-53. Er ist mehr als nur Schrott; er ist ein mechanischer Zeitzeuge einer Epoche, in der Robustheit schwerer wog als Komfort.
Die Geschichte dieses Modells begann in den frühen 1960er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion. Als Nachfolger legendärer Vorkriegs- und Nachkriegsmodelle wurde er schnell zum Rückgrat der sozialistischen Wirtschaft. Über vier Millionen Exemplare liefen bis in die frühen 90er Jahre vom Band. Ob als Pritschenwagen, Kipper oder Müllfahrzeug – dieses Modell war überall zu finden. Er prägte das Straßenbild des gesamten Ostblocks und war für seine extreme Wartungsfreundlichkeit bekannt. Wo moderne Elektronik heute versagt, reichten damals oft ein Hammer und ein Draht, um den Motor wieder zum Leben zu erwecken.
Motor: Kraftvoller V8-Ottomotor (ZMZ-53)
Hubraum: 4,25 Liter
Leistung: ca. 115 PS (85 kW)
Antrieb: 4×2 (Hinterradantrieb) mit 4-Gang-Schaltgetriebe
Nutzlast: Je nach Ausführung zwischen 3,5 und 4 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: Stolze 85 km/h (unbeladen)
Heute ist von der einstigen Kraft nicht mehr viel übrig. Das charakteristische Gesicht mit dem markanten Kühlergrill blickt müde durch das Unterholz. Die Zeit hat die Lackierung fast vollständig durch eine tiefe, braune Patina ersetzt. Die Reifen versinken allmählich im weichen Boden, während die Natur sich den Raum um das Fahrerhaus Zentimeter für Zentimeter zurückholt. Es ist ein stiller Abschied von einer Ära der Massenproduktion, die heute nur noch in vergessenen Winkeln wie diesem existiert.
Bahnhof
Tief im Osten der Region Kachetien, wo die Landschaft in die endlose Steppe übergeht, liegt ein architektonisches Relikt, das einst das Tor zur Welt für eine abgelegene Grenzstadt war. Der Bahnhof von D. ist ein Paradebeispiel für den stalinistischen Klassizismus, der heute langsam von der Natur zurückerobert wird.
Errichtet in der Mitte des 20. Jahrhunderts, diente das Gebäude als stolzer Endpunkt einer wichtigen Nebenstrecke. Die Architektur sollte Macht und Beständigkeit ausstrahlen: Hohe Decken, massive Säulen und verzierte Friese prägten das Bild. In seiner Blütezeit war der Bahnhof der pulsierende Lebensnerv für den Transport von Agrargütern und Kalkstein sowie die primäre Verbindung für die Anwohner in die Hauptstadt.
Mit dem Zusammenbruch der alten Ordnung und der darauffolgenden wirtschaftlichen Instabilität verlor die Strecke an Bedeutung. Der Passagierverkehr wurde zunehmend unzuverlässiger, bis er schließlich fast vollständig zum Erliegen kam.
Heute ist der Bahnhof ein Silent Place. Während die Gleise teilweise noch für sporadische Gütertransporte (v.a. Öl und Rohstoffe) genutzt werden, ist das Empfangsgebäude dem Vandalismus und der Witterung preisgegeben. Die majestätische Wartehalle, in der einst hunderte Reisende warteten, ist heute von zerbrochenem Glas, bröckelndem Putz und der Stille der Steppe erfüllt.
Kranwagen
Der ZiL-130 wurde ab 1962 produziert und war jahrzehntelang prägend für das Straßenbild in der Sowjetunion.
Er hatte eine V8 Motor und war dadurch eine robuste Plattform für den Kranwagen. Dieser Kran wurde oft im Baugewerbe eingesetzt. Es wurden insgesamt 3,3 Millionen Fahrzeuge produziert.
Freibad
Ein Naturfreibad in den Bergen Georgiens, vielleicht wird es sogar noch genutzt. Aber es führt kein richtiger Weg dorthin.
Die Travertine von Ketrisi
Tief in einem entlegenen Hochtal, wo der Wind die Ruinen verlassener Siedlungen umschmeichelt, liegt ein geologisches und historisches Kuriosum. Die Travertine von Ketrisi sind ein monumentales Zeugnis der unbändigen Kraft mineralhaltigen Wassers, das über Jahrtausende eine surreale, gelblich-weiße Kalksteinlandschaft geformt hat.
Die Region um die Quellen war einst ein lebendiger Knotenpunkt. Historisch gesehen siedelten hier Bergbewohner in wehrhaften Turmhäusern, die das Tal kontrollierten. Die mineralischen Quellen wurden bereits vor Jahrhunderten als heilend verehrt. In der Ära der Industrialisierung und der darauffolgenden politischen Umbrüche gab es Bestrebungen, die massiven Wasservorkommen technisch zu nutzen oder touristisch zu erschließen. Kleine, heute verfallene Steinstrukturen zeugen von dem Versuch, die Natur zu domestizieren.
Politische Instabilität und die extreme geografische Isolation führten dazu, dass die Siedlungen in der Umgebung fast vollständig verlassen wurden. Heute ist der Ort ein „Lost Place“ der Natur, in dem die Zeit stillzustehen scheint, während das Wasser unaufhörlich an der Architektur der Erde baut.
Die Hauptquelle ist eine der leistungsstärksten ihrer Art weltweit. Sie fördert konstant zwischen 300 und 350 Liter pro Sekunde. Rechnerisch ergibt dies einen Ausstoß von circa 25 bis 30 Millionen Litern mineralhaltigen Wassers pro Tag.
Das Wasser ist hochgradig mit Kalziumkarbonat gesättigt. Beim Austritt entweicht CO2, wodurch der Kalk ausfällt und die charakteristischen Sinterterrassen (Travertine) bildet. Eine Mischung aus post-apokalyptischer Stille und der Geräuschkulisse des tosenden Wassers. Die Ruinen der nahegelegenen Siedlung (Dorfruinen) verstärken das Gefühl, am Ende der Welt zu sein.
Pionierpalast
Das Gebäude des Pionierpalastes von Tschiatura wurde in der ersten Hälfte der 1960er Jahre von dem berühmten georgischen Architekten Chkheidze erbaut. In ganz Georgien gibt es nur drei ähnliche Gebäude, in Tschiatura, Tkibuli und Tkvarcheli. Im Pionierpalast wurden wissenschaftliche und künstlerische Kurse organisiert. In dem Gebäude befanden sich auch eine Versammlungshalle und ein Museum.
Der Pionierpalast existierte bis 2007, als er vollständig verlassen wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude geplündert und begann zu verfallen, da es lange Zeit nicht repariert wurde. Im Jahr 2014 begannen die Behörden mit dem Abbau der Strukturen, aber zivile Aktivisten verhafteten sie. Heute ist nur noch ein kleiner Teil des Gebäudes zu besichtigen. Ein Teil der Säulen, die Eingangshalle und ein Teil der Versammlungshalle sind erhalten geblieben.
Kettenbagger
Dieser riesige Kettenbagger wurde hier im Mangan Bergbau benutzt. Heute wurde er hier als Attraktion positioniert und rostet vor sich hin und bildet damit ein Industriedenkmal. Als Vorbild diente dem Bagger ein amerikanisches Modell, das wurde von sowjetischen Ingenieuren zerlegt und analysiert. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wurde dann 1947 eine eigene Produktion hochgefahren. Dieses Modell wurde ab 1965 von Uralmasch produziert und war wahrscheinlich ein EKG-4/6.
Citroen
Ein verlassenens Auto in einem Hinterhof. Laut Bilder suche handelt es sich umeinen Citroën DS.
Bushaltestelle
Eine Bushaltestelle in der Sanatoriumstadt.
Schwimmhalle
Eine leere, entkernte Schwimmhalle mit einem schönen Mosaik an der Außenwand.
Rehazentrum
Ein verlassenes Rehazentrum, viel war nicht mehr zu sehen.
Kulturhaus Ingiri
Das Kulturhaus diente zur Sowjetzeit als zentraler gesellschaftlicher Treffpunkt einer florierenden landwirtschaftlichen Region. Seine Geschichte ist eng mit dem sowjetischen Kolchosen-System und dem anschließenden wirtschaftlichen Wandel Georgiens verknüpft. Hier hat es vor kurzem gebrannt und das Dach ist eingestürzt.
SU 85
Dieses Denkmal zeigt einen sowjetischen Jagdpanzer SU 85 auf einem Sockel.
Feuerwache
Eine abgebrannte Feuerwache, ein einsames Feuerwehrfahrzeug steht noch auf dem Hof.
Cable Car Station
Die Talstation der Seilbahn in Tiflis ist eine historische, derzeit stillgelegte Verkehrsanlage. Die 1986 errichtete Anlage befindet liegt unweit der dortigen Metrostation in diesem Viertel und alter Lagerhallen – und stellte einst die Verbindung zum höher gelegenen Wohnviertel her. Die ursprüngliche, noch aus Sowjetzeiten stammende Seilbahn war bis 2002 in Betrieb und ist seither außer Dienst. Die Stadtverwaltung plant eine umfassende Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Strecke als Teil eines modernen, integrierten öffentlichen Verkehrsnetzes. Die rote Gondel schwankt aber derzeit noch im Wind und trotzt der Witterung.
Mosaike und Reliefs
Auf unserer Reise durch Georgien fanden wir viele Mosaike und Reliefs aus der sowjetischen Zeit.
Ein Mosaik an einem Sanatorium
Eine Reliefwand in Zugdidi
Eine Bushaltestelle mit vielen schönen Mosaiks. Die Dorfjugend renovierte diese gerade.
EIn Mosaik an einem verlassenen Shopping Center, es beherbergt eine kleine Inschrift mit folgender Übersetzung:
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig und notwendig, von dem großen Ereignis Kenntnis zu nehmen, das sich jetzt vollzieht.
Ich denke, dass auch jene, die nicht einmal von meiner Existenz wissen, erfahren sollten, welche Gefühle und Gedanken ihre außergewöhnliche Tätigkeit in mir hervorgerufen hat.
Wenn Sie es für angebracht halten, teilen Sie ihnen bitte mit, dass nicht nur ich, sondern auch viele andere Menschen sie bewundern und bereit sind, jede mögliche und notwendige Hilfe zu leisten.
L. N. Tolstoi, 1905
Kindergarten
Wo einst das strukturierte Chaos eines sowjetischen Kindergartens herrschte, regiert heute die Natur. Unweit der Schwarzmeerküste, steht ein zweigeschossiges Relikt einer vergangenen Epoche. Das Gebäude wurde in der Blütezeit der lokalen Kolchosen-Wirtschaft errichtet, um den Kindern der Plantagenarbeiter eine Zuflucht zu bieten. Architektur und Struktur folgen den typischen Mustern der damaligen Zeit, geprägt von Zweckmäßigkeit, gepaart mit einem Hauch von Gemeinschaftsstolz. Es ist ein massiver Bau mit den typischen, großzügigen Fensterfronten für maximales Tageslicht in den Gruppenräumen. Das Erdgeschoss beherbergte die Wirtschaftsräume, eine Großküche und die sanitären Anlagen. Im Obergeschoss befanden sich die Schlafsäle und Spielzimmer.
Es gibt einen Raum hier, das absolute Kronjuwel des Objekts. Es handelt sich um die hauseigene Planschwelt bzw. das Lehrschwimmbecken des Kindergartens.
In der sowjetischen Epoche – besonders ab den 1970er Jahren – legte man bei Vorzeige-Kindergärten enormen Wert auf die gesundheitliche und sportliche Förderung der Kinder. Solche „Mini-Thermen“ oder kunstvollen Planschbecken waren der Stolz der jeweiligen Kolchose.
Es war ein Lehr- und Planschbecken, in dem die Kinder spielerisch an das Wasser herangeführt wurden und erste Schwimmübungen machten. Die sowjetische Architektur nutzte Mosaike intensiv als „Kunst am Bau“. Das maritime Thema mit dem Schiff, Wellen und Meeresmotiven sollte eine fantasievolle, anregende Atmosphäre für die Kinder schaffen. Dass das Schiff plastisch von der Decke ragt, macht diesen Raum architektonisch zu einer Besonderheit. Es diente als dekoratives Element, das die Illusion einer echten Küsten- oder Unterwasserwelt verstärkte.
Das Archäologische Museum
In den späten 1980er-Jahren, kurz vor dem Ende einer Ära, entstand auf einem markanten Hügel im Norden der georgischen Hauptstadt ein Bauwerk von monumentaler Wucht. Entworfen von führenden Architekten der Region, sollte es als zentrales Gedächtnis für Fundstücke dienen, die bis zu 6.000 Jahre zurückreichen. Doch die politische Zeitenwende traf das Projekt hart: Nach der Fertigstellung im Jahr 1988 geriet der reguläre Museumsbetrieb ins Stocken. Während das Gebäude offiziell nie in den vollen öffentlichen Dienst ging, diente es über Jahrzehnte hinweg eher als Hochsicherheits-Depot für tausende Artefakte.
Das Objekt ist ein Paradebeispiel für den sowjetischen Brutalismus und besticht durch seine hermetische, fast festungsartige Form. Das Design basiert auf der Umnutzung eines massiven, langgestreckten Zylinders, der ursprünglich als Wasserreservoir konzipiert war. Verkleidet mit gelbem Bolnisi-Tuff, einem regionalen Naturstein, der dem Bauwerk trotz seiner rohen Form eine warme, zeitlose Aura verleiht. Symmetrische Stützpfeiler schützen die Wände gegen äußere Einwirkungen und verstärken den Eindruck eines antiken Tempels oder einer modernen Zitadelle.
Heute steht das Museum als stummes Monument am Rande der Stadt. Es ist ein Ort der Kontraste: Während die Architektur von außen weiterhin durch ihre geometrische Perfektion besticht, ist der Zugang zum Inneren streng reglementiert. Das Gebäude wird weiterhin bewacht, da es im Inneren noch immer bedeutende Sammlungen beherbergt. Deshalb blieb uns der Zugang leider verwehrt. Pläne für eine umfassende Sanierung oder eine neue Nutzung tauchen regelmäßig auf, doch bisher bleibt die „schlafende Festung“ ein Relikt zwischen glorreicher archäologischer Vergangenheit und ungewisser Zukunft.
Freizeitzentrum
Über dieses Freizeitzentrum können wir nichts heraus finden.
Aber es muss vor über 30 Jahren geschlossen worden sein, das zeigen die Haltbarkeitsstempel auf dem Getränken. Der Verfall ist größtenteils natürlich und alles ist hier feucht. Man kann sich gut vorstellen wie früher hier Leben geherrscht hat und sich die Leute in der Kegelbahn, beim Billard, im Schwimmbad, auf den Tennisplätzen oder einfach nur im Restaurant die Zeit vertrieben.
Bunker Ladeburg
Der zweietagige Bunker mit 1.600 m² Nutzfläche und über 60 Räumen wurde von 1982 bis 1986 für den automatisierten Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade „Hermann Duncker“ gebaut. Von hier konnten im Ernstfall bis zu 14 Flugabwehrraketenabteilungen geführt werden.
Im Jahr 1990 von der Bundeswehr übernommen, wurde der Bunker 1992 außer Dienst gestellt, anschließend die Einrichtung zurückgebaut und das Bauwerk verschlossen. Nachdem der Tierschutzverein Niederbarnim e.V. das Gelände kaufte, wurde der Bunkereingang wieder freigelegt. Seit Mai 2002 werden Führungen durch das Bauwerk angeboten, Stück für Stück die Einrichtung rekonstruiert und eine Ausstellung wurde aufgebaut.
Quelle: https://bunker-ladeburg.de/
Hier mehr Details über den Bunker.
Bunker 301
Dieser Funkbunker 301 mit dem Tarnnamen „Tushurka“ ist einer von Dreien auf dem Gebiet der DDR und war Bestandteil des Troposphären Systems des Warschauer Pakts.
Das System diente der Aufrechterhaltung der Kommunikation im Falle eines Atomkriegs. Errichtet Mitte von 1984 bis 1987 Jahre in Schutzklasse D war die Anlage Bestandteil des NVA Nachrichtensystems.
Nach Erstinbetriebnahme erfolgte die Qualifizierung des Personals und 1990 dann die operative Nutzung. Diese hielt durch die politische Wende nicht lange an und im August 1990 wurde der Bunker außer Betrieb genommen und 1992 von der Bundeswehr versiegelt. Eine Nutzung als Asylbewerberheim, Lager und Gewerbeobjekt bis 1999, danach wurde hier durch den Leerstand einiges gestohlen und auch der Vandalismus hinterließ Spuren. 2002 wurde das Gelände und der Bunker verkauft und 2004 dann das Museum eröffnet.
RAW Helmut Scholz
Das Dampflokwerk Meinigen, war früher eines unter vielen der deutschen Ausbesserungswerken ist das Dampflokwerk Meiningen, früher RAW „Helmut Scholz“.
Heute das einzige Werk in Deutschland, in Dampflokomotiven ausgebessert, in Einzelfällen sogar neu gebaut werden. Doch nicht nur Dampfloks, auch moderne Schneeräumtechnik, Reisezugwagen und auch museale Dieselloks- und Triebwagen werden hier betreut.
Wir konnten hier an einer 2 stündigen und fachkundigen Führung teilnehmen.















































































































































































































































































































































































































































