Archiv der Kategorie: Gaststätten

Gasthaus Weintraube

Wir finden erste Erwähnung der Gaststätte um 1900.
Im zweiten Weltkrieg wurden hier im Saal Kriegsgefangene einquartiert die dann in der Landwirtschaft aushelfen mussten. Später wurde dann die eine Konsum Gaststätte aus dem Haus. Wann diese dann schließen musste ist nicht bekannt, aber dem Anschein nach gab es hier auch keine großen Renovierungsmaßnahmen. Also wird hier auch bald nach der Wende Ruhe eingekehrt sein. Der Verfall deutet auch auf einen langjährigen Leerstand hin.

Saal Zur Linde

Dieser Saal ist der einzige Lichtblick im alten Gasthaus. Das Anwesen ist ansonsten ziemlich vermüllt und im Obergeschoss entkernt. Unten sind die Hinterlassenschaften der letzten Bewohner zu finden, die aber nicht zeigenswert sind.
Das Haus wurde um 1800 als Försterei errichtet und fungierte dann später als Gasthof.

Kantine in den Bergen

Dieses seltsame Gebäude fanden wir in den Bergen. Der Rundbau sah schon besonders aus, aber was hatte es damit auf sich? Viel bekommt man nicht heraus, aber es soll sich um eine ehemalige Kantine handeln. Angeblich konnten hier Touristen, Patienten und Schüler speisen. Warum es diesen runden Innenhof gibt, erschließt sich uns auch nicht mehr. Erbaut wurde es 1982, es war beliebt für Tanzveranstaltungen und man hatte eine sehr schöne Aussicht von den Tischen. Heute ist das Gelände in privater Hand und verfällt zusehends.

Saal Knallerbse

Ein Saal mit sehr schönen Lampen und Verfall. Genau nach unserem Geschmack. Leider hatten wir wenig Zeit da der Zugang nicht unbemerkt blieb und so mussten diesmal ein paar wenige Bilder im Saal reichen. Die Gaststätte haben wir aus Zeitgründen nicht besucht.

Hotel zur grünen Bar

Über die scheinbar über 100-jährige Geschichte des Hauses ist wenig heraus zu finden. Hier mitten im Ortskern gelegen, kamen sicherlich die Feierlichkeiten nicht zu kurz.
Ein großer Saal mit Bühne lud zu Veranstaltungen ein. Angeschlossen war ein Hotelbetrieb, ein Restaurant und eine Bar mit grünen Hockern. Um die Jahrtausendwende war aber hier das Aus und seitdem steht das Gebäude leer.

Brauner Hirsch

Der Braune Hirsch war einmal einer der vornehmsten und größten Gasthäuser in der Stadt. Im 18. Jahrhundert erhielt das Haus seine heutiges Aussehen. Weitere Umbauten, wie der Bau des Saales folgten in den Folgejahren. In DDR Zeiten gab es hier auch ein Internat einer Hochschule. Diese nutze und renovierte das Gebäude dann auch. Heute steht das Haus leer und wurde in den letzten Jahren oft als Filmkulisse genutzt, viele Räume im Obergeschoss zeigen heute noch den Zustand als Drehort.

Gasthaus Schwarzer Saal

Dieses Gasthaus wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und wurde damit das Zentrum der dörflichen Feierlichkeiten.

Weiter Infos über den Gasthof sind spärlich, scheinbar wurde hier nach der Wende versucht eine Disko zu betreiben, der schwarze Anstrich im Saal deutet darauf hin. Aber die restlichen Zimmer und das Restaurant wurden nicht besonders aufwendig renoviert, so dass der Betreiber sicherlich bald aufgegeben hat. Heute ist hier der Vandalismus und der Verfall gleichermaßen fortgeschritten.

Cafe Kohlhase

Zu diesem ehemaligen Cafe finden wir keine relevanten Informationen. So muss die Erfahrung vor Ort ausreichen um das Objekt zu beschreiben.

Die Lage direkt an der Hauptstraße macht den Zugang nicht einfach, aber wir können an einem regnerischen Tag hinein schlüpfen. Ein erster Schreck als sich der jetzige Bewohner an uns vorbei schlich, wir und die Katze hatten jeweils einen kurzen Herzaussetzer bekommen.

Da wir keine Einträge im Internet finden, gehen wir schon von längerem Leerstand aus. Die angefangene Renovierung deutet auf einen Nachtnutzungsversuch als Wohnhaus hin. Heute ist aber schon einiges undicht hier und verfällt schon.

Es gab einen kleinen Biergarten, aber die Lage an der Straße machte das Verweilen sicher nicht so angenehm wie gewünscht. Der benachbarte größere Ort boomt heute und lockt viele Touristen an, aber hier etwas abseits der Touriströme ließ sich dann kaum jemand nieder und die Einheimischen bleiben dann irgend wann auch fern, so das sich der Betrieb nicht mehr rechnete.

 

 

Gasthaus zum Clown

Wir fahren in ein kleines Dorf im Harz.
Hier bietet sich ein typisches Bild, viele Häuser stehen leer. Eigentlich wunderschön gelegen mit vielen Wanderwegen in der Umgebung, aber die Jungen hält es hier nicht nur die Alten bleiben. Dabei bleiben auch einige Becherbergungsstätten auf der Strecke. So wie das Gasthaus hier mit angeschlossenem Hotelbetrieb.

Wir hatten dieses Haus schon länger auf dem Zettel und kennen schöne Bilder mit viel Einrichtung davon. Aber was wir vorfinden hat damit nichts mehr zu tun. Geplündert und zerstört, vom Verfall gezeichnet passt der trübe Tag ohne Licht sehr gut zum Szenario, so das wir nur mit wenig Material wieder den Heimweg antreten.

Das Hotel und Gasthaus ist eines der ältesten Gebäude hier und war zuerst eine Schenke und die erste Erwähnung als Hotelbetrieb findet sich um 1894. Das Gasthaus etablierte sich als Dorfkneipe und hier fanden einige Feiern statt. Auch fanden sich nach Feierabend einige der Bergarbeiter der Region ein und hauten ihre Lohntüte auf den Kopf. Zum Ende hin wechselten hier einige Pächter und der letzte konnte die nötigen Investitionen nicht tätigen um zu überleben, die Wende ließ die Gäste weiter weg bleiben und der Betrieb wurde um 1995 aufgegeben.

Braustübl

Das Braustübl war an einem alten Hotel angeschlossen und diente als Speise- und Veranstaltungshaus. Das Haus wurde wohl vor über 10 Jahren geschlossen.
Das Hotel ist mittlerweile renoviert und heute wieder in Betrieb. Der Durchgang von früher ist zugemauert.
Das hier gezeigte Gebäude soll wahrscheinlich abgerissen werden. Der Schmuck der letzten Party ist auch noch zu erkennen. Es gab auch einen kleinen Saal mit Bühne.