1890 in einem Berliner Stadtbezirk errichtet. Es galt bis in die Dreißiger Jahre als renommierte Adresse für Musiker.
Auch in der DDR war es ein beliebtes Ausflugsziel mit Räumen, die entweder als Hotelzimmer oder für Übernachtungen von Angehörigen staatlicher Organisationen benutzt wurden. Nach der Wende wurde es geschlossen, später treuhänderisch verwaltet und steht seitdem leer. Eine ganze Reihe von Investoren hat sich seit der Jahrtausendwende für die Gebäude interessiert und Pläne für den Umbau zum Kongresshotel oder neuen Veranstaltungsmöglichkeiten vorgelegt, sprangen dann aber Aufgrund von hohen Denkmalschutzauflagen wieder ab.
Die Gebäude sind mittlerweile in einem sehr desolaten Zustand, eine Renovierung/Restaurierung wäre für einen Erhalt zwar wünschenswert, ist aber wohl leider aufgrund sehr hoher notwendiger Investitionskosten nicht mehr zu erwarten.
Die Errichtung des ehemaliges Nobelrestaurants in der Landeshauptstadt wurde 1971 begonnen, dann aber wegen des Baus des Palasts der Republik in Berlin auf Eis gelegt. Die neue Städtepartnerschaft mit Minsk ließ das Projekt wieder aufleben, da das gebührend gefeiert werden sollte, wurde das Café auserkoren eine belorussische Folklorestätte zu werden. Der Architekt konnte auf einmal aus dem vollen schöpfen und baute das Café nach seinen Wünschen fertig. 1977 war dann Einweihung.
Nach der Wende wurde das Café Minsk geschlossen und bietet jetzt, in exponierter Lage mit sehr guter Sicht vom Brauhausberg auf die Stadt, einen traurigen Anblick.
Wieder einer der vielen Zufallsfunde die im Harz möglich sind. Mitten im Wald an einer einsamen Straße, liegt dieses verlassenen Gasthaus. Der Zustand ist sehr schlecht, einige Teile sind schon eingestürzt. Niemand scheint sich um das früher sicher beliebte Gasthaus zu kümmern. Mehr konnten wir darüber nicht in Erfahrung bringen.