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Raststätte Dreilinden

Diese Raststätte war Bestandteil des Grenzübergangs von West-Berlin in die DDR mit dem Alliierten-Namen Checkpoint Bravo.

Der markante Bau hat 4 Stockwerke, auf dessen höchsten Punkt sich früher das „R“ drehte, für Raststätte.
Eröffnet wurde sie 1973 und den Namen bekam sie aus einer Erzählung von Theodor Fontane, der berichtete das hier vor dem Forsthaus 3 Linden stehen. Seit 2002 steht die Autobahnraststätte nun schon leer.
Nun wartet die Raststätte auf neuen Investoren, davon gab es einige die aber nie ihre Pläne umsetzen konnten. 2010 sollten hier Billighotels, eine Disko und Schnellrestaurants entstehen.
2016 dann die Aussage hier entsteht irgendwas mit Autos, nun ja die fahren täglich hier vorbei, mehr nicht.
Wieder kommen Ideen von Museum, Restaurant und Ausstellungen auf, Spekulationen über eine Oldtimeraustellung gab es auch.
Heute hat der Vandalismus das Raststättengebäude erfasst, auch Sprayer sind hier zu Gange. Viel zur zerstören gibt es eigentlich nicht, da hier alles besenrein zurück gelassen wurde.

Hier ein älterer Beitrag über das Gelände.

Das Schützenhaus

Vor ein paar Jahren zerstörte ein Feuer dieses Haus. Bis dahin war es der zentrale Ort für Feiern und Veranstaltungen des Ortes.
Wann es erbaut wurde ist nicht bekannt.
Zuletzt wurde hier eine Gaststätte betrieben und im Saal fanden Veranstaltungen statt. Auch eine kleine Wohnung war hier untergebracht.

Gaststätte zum Klavier

Über diese alte Gaststätte konnten wir nichts weiter heraus finden. Es gab einen kleinen Saal mit einem schönen alten Klavier. Unten finden wir die alte Gaststube und alles was hier so zum Betrieb dazu gehört hat.

 

 

 

Gasthaus zum Paten

Dieser historische Gasthof wurde um 1900 erbaut.

Die letzten Jahre wurde hier versucht ein Konzept umzusetzen, dem Haus neues Leben einzuhauchen und hier wieder Konzerte, Kunstausstellungen, Theater und andere kulturellen Veranstaltungen aufzuführen.
Leider ging der Plan nicht auf und ein Feuer vernichtete das Anwesen vor ein paar Jahren. Man geht von Brandstiftung aus.

Oberligastadion

Dieses Stadion wurde erst zu DDR Zeiten errichtet. Viele Jahre wurde hier Oberliga Fußball gespielt. Als hier der Aufstieg gelang, wurde die Tribüne in ihrer jetzigen Form errichtet.
Auch einige Leichtathletikveranstaltungen fanden hier statt.
Der hier ansässige Verein wurde aber nach der Jahrtausendwende aufgelöst und den Hauptnutzer dieser Spielstätte gab es damit nicht mehr.
Seit dieser Zeit verfällt das Stadion und eine Renovierung würde mittlerweile Millionen verschlingen. Pläne der Stadt hier alles abzureißen und Wohnraum zu schaffen sind aber bis heute noch nicht umgesetzt.

Gasthaus Wagenrad

Dieser Gasthof ist jetzt schon über 100 Jahre alt, auch eine kleine Wohnung ist hier nebenan angeschlossen. Warum hier der alte Dacia steht und viele persönliche Sachen zurück gelassen wurden, ist nicht bekannt.

Gasthaus Weintraube

Wir finden erste Erwähnung der Gaststätte um 1900.
Im zweiten Weltkrieg wurden hier im Saal Kriegsgefangene einquartiert die dann in der Landwirtschaft aushelfen mussten. Später wurde dann die eine Konsum Gaststätte aus dem Haus. Wann diese dann schließen musste ist nicht bekannt, aber dem Anschein nach gab es hier auch keine großen Renovierungsmaßnahmen. Also wird hier auch bald nach der Wende Ruhe eingekehrt sein. Der Verfall deutet auch auf einen langjährigen Leerstand hin.

Saal Zur Linde

Dieser Saal ist der einzige Lichtblick im alten Gasthaus. Das Anwesen ist ansonsten ziemlich vermüllt und im Obergeschoss entkernt. Unten sind die Hinterlassenschaften der letzten Bewohner zu finden, die aber nicht zeigenswert sind.
Das Haus wurde um 1800 als Försterei errichtet und fungierte dann später als Gasthof.

Haus des Volkes

Ende des 19. Jahrhunderts ließ eine Gräfin das Theater und Hotel errichten. Als diese starb ging das Haus laut Testament in den Besitz der Stadt über. Hier fanden in den folgenden Jahre viel wichtigen Veranstaltungen der jeweiligen politischen Epochen statt. Der große Saal fasste über 1.000 Plätze.
Ab 1949, mit Gründung der DDR, zog dann die SED ein. Leider wurde die schöne Decke durch eine einfache Putzdecke ersetzt. Wir fanden jedoch noch die Bemalung der Decke, aber diese war sehr schwer zu fotografieren. In der DDR Zeit wurden hier Theaterstücke, Konzerte sowie Kinostücke aufgeführt. Die Nutzung endete dann ein paar Jahre nach der Wende, da der bauliche Verfall nicht mehr aufzuhalten war. Die Pläne dieses Haus wieder als Attraktion der Stadt zu beleben, liegen seit 15 Jahren auf Eis. Es erfolgten Entkernungen und das Dach wurde instand gesetzt.

Kulturhaus

Dieses Kulturhaus hat seine Ursprünge schon im 19. Jahrhundert als hier die erste Gaststätte errichtet wurde. Es folgten viele Erweiterungen und Umbauten. Die umfassenden dann in DDR Zeiten, das ist aber auch schon über 50 Jahre her. Die letzte große Sanierung erfolgte dann gegen Ende des 20. Jahrhunderts und gab dem Haus das jetzige Aussehen. Die nachwendliche Betreiber versuchten Anfang der 2000er Jahre eine vielfältige Nutzung, die aber dann vor rund 10 Jahren in einer Insolvenz mündete. Seitdem versucht die Stadt das Haus ohne Erfolg zu beleben. Viele Einwohner haben hier ihre Festlichkeiten abgehalten, Familienfeiern in der Gaststätte, Karneval und im Saal dann die unterschiedlichsten Veranstaltungen, wie Jugendweihe, Konzerte oder Disko.
Im Moment verfällt das Gebäude aber immer weiter und die Sanierung wird immer teurer.