Archiv der Kategorie: Freizeit

Eissporthalle

An diesem Standort in Halle/Saale wurde schon ab 1957 Eissport betrieben. Zuerst wurde eine offene Eisbahn eröffnet, 10 Jahre später dann eine Kunsteisbahn.
1968 wurde die Bahn mit einem Dach versehen, weitere Modernisierungen folgten.

Nach der Wende musste die Halle wegen einiger Mängel geschlossen werden, diese wurden dann 1997 durch Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten abgestellt und die Eissporthalle konnte 1998 wieder eröffnet werden.

Verschiedene Eishockeyvereine nutzten die Halle, bis 2013 ein Hochwasser den Keller der Eissporthalle unter Wasser setzte und dadurch ein Totalschaden entstand.

Zur Zeit laufen Planungen für einen Neubau an gleicher Stelle.

Abgerissen 08/2016

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Friedhof der Telefonzellen

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Im Zeitalter der Mobiltelefone hat die Bedeutung der Telefonzelle immer mehr nachgelassen. Von über 100.000 dieser gelben oder magentafarbenen Kommunikationshilfen sind nur noch gut 30.000 geblieben. Telefonzellen, die unter einem Monatsumsatz von 50 € liegen, werden abgebaut. Einige dieser Exemplare lagern hier im Wald.

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Ferienlager Ostalgie

In dieser Region gab es zu DDR Zeiten viele dieser Betriebsferienlager oder VEB eigene Urlaubsdomizile. Dieses große Lager war im Besitz eines ortsansässigen Kombinats.

Es gab Bungalows, einen großen Speisesaal, Bettenhäuser, Tennis- und Spielplätze, eine Kegelbahn, Sportgeräte und eine Sauna im Keller. Am nahen See konnte gebadet werden, die Wälder der Umgebung luden ein zu Ausflügen.

Nach der Wende wurde versucht diese Anlage als Hotel weiter zu betreiben, was leider misslang. Jetzt ist hier viel zerschlagen oder abgebrannt, aber es finden sich noch diverse Hinterlassenschaften aus DDR Zeiten.

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Hotel 4 Jahreszeiten

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Erbaut wurde dieses Hotel in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die letzte große Renovierung erfolgte dann in den 1920er Jahren. Die Fassade und die Innenräume wurden im Stil des Art Déco gestaltet. Besonders bemerkenswert ist die Eingangshalle, mit ihren Wandreliefs, dem Kamin und den Verzierungen.
Seit über 10 Jahren wird das Hotel jetzt nicht mehr genutzt.

07-2022
Im Rahmen einer Fototour konnten wir hier wieder einmal vorbei schauen, es hat sich nicht viel getan, ein paar kleinere Zerstörungen und Verfall sind hinzu gekommen. Ein paar neue Eindrücke sind entstanden, aber dieser Besuch war für mich doch etwas sehr besonderes.

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Das Fürstliche Hotel

Es kommt selten vor, doch hier muss aus dem Namen kein Geheimnis gemacht werden.
Das Objekt hat einen Verwalter und wir hatten freundlicher Weise die Gelegenheit uns umzuschauen … ganz legal 🙂

Zur Geschichte:

Ursprünglich erbaut als Sommerhaus einer Industriellenfamilie, wurde das Anwesen schnell aus- und umgebaut und diente dann als Hotel und Kurhaus. Das Gebäude überstand mehr oder weniger unbeschadet beide Weltkriege und wurde immer wieder hergerichtet.
Markant und sicherlich das Highlight ist der große Ballsaal mit seinen drei PKW großen Kronleuchtern.

Doch wie bei allen Lost Places kam irgendwann der Niedergang. Was weiter geschehen wird ist derzeit unklar. Ein Abriss wurde durch die Stadt abgelehnt, dennoch ist eine Komplettsanierung nicht zu leisten.

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Kellergeschoss einer Markthalle

Dieser Keller ist der Rest einer Markthalle die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. In dieser wurden Lebensmittel und alles was man für das tägliche Leben brauchte verkauft.
Im Krieg wurde die Halle schwer beschädigt, danach nur notdürftig kurze Zeit weiter betrieben und schließlich abgerissen. Das Kellergeschoss allerdings existiert heute noch.

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Parkbühne

Alles ist vergänglich. Auch die seit Jahren geschlossene Freilichtbühne. Als die Bürger der Stadt in den 1950er Jahren kräftig mit Hand anlegten, um einen Park anzulegen, entstand diese Freilichtbühne. Als sie öffnet wurde, war sie mit über 3.000 Plätzen und Platz für über 1.000 Mitwirkende auf der Bühne, eine der größten Europas. Zudem war sie ausgestattet mit moderner Filmprojektionstechnik.
Ab den 60er Jahren, waren besonders die Sommerfilmtage sehr beliebt. Viele Filme mit DDR Stars flimmerten über die Leinwand.

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Tanzturnier in der HOG

Hotels_TiHOG (26)Dieses traditionsreiche Haus war sicher über viele Jahre der Mittelpunkt der Feierlichkeiten im Ort. Einstmals lebten und arbeiteten hier viele Fabrikarbeiter der Textilindustrie. Man kann sich im Haus gut vorstellen wie die Post abging und der Einladung zum Tanzturnier gefolgt wurde.

Über die Funktionen Gaststätte und Dorfgericht, wurde es umgebaut zum Hotel. In DDR Zeiten dann der HOG (Handelsorganisation der DDR) angegliedert und durch einen 2. Theatersaal und ein Café erweitert.

Das Ende für dieses Haus kam Anfang der 1990er Jahre. „Stehen“ gebliebene Kalender zeugen von dieser Zeit.
Der Zustand der Räume ist sehr bedenklich, die alte Bausubstanz ist leider durch eindringende Feuchtigkeit stark in Mitleidenschaft gezogen worden und einige Decken sind bereits eingestürzt.

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Gasthof am See

Hinter einer Wand aus Bäumen versteckt sich dieses Schmuckstück vor neugierigen Blicken.

Auch wenn etwas vermüllt, findet man hier einen schönen natürlichen Verfall mit einigen Überraschungen.
Die Gästezimmer im Obergeschoss werden ergänzt durch einen großzügigen Restaurantbereich mit Küche.

Zahlen, Daten und Fakten liegen uns leider nicht vor. Scheinbar erfolgte die Aufgabe um die Wendezeit herum.
Einrichtung und wenige Unterlagen lassen eine Eröffnung in den 50er Jahren vermuten.

Auch hier sind wir wieder einmal vorbei gekommen und wollten im Gasthof mal wieder einchecken. Das war diesmal viel einfacher, viele Gäste waren jetzt wohl seit dem letzten Besuch vorbei gekommen.
Viele nicht in guter Absicht, Fernseher und Musiktruhe fehlen. Die Feuchtigkeit hat einen Raum einstürzen lassen, insgesamt ein sehr schwammiger Zustand.
Viele neue Bilder haben wir auch nicht mitgebracht.

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Kulturhaus der Kraftwerker

Eigentlich wollten wir in das nahe gelegene Kraftwerk. Aber das war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
Dann fiel uns dieses Haus auf und wir konnten noch einen Blick hinein werfen. Leider haben wir keine weiteren Informationen darüber, außer dass der Umbau zu Wohnungen  gerade beginnt.

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