wurde dieses Filmtheater anfangs des 20. Jahrhunderts eröffnet.
Die eigentümliche Konstruktion ließ das Kino zum Wahrzeichen der Stadt werden. In den 1970er Jahren wurden hier tolle Filme gezeigt und die Leute standen Schlange, um an die Eintrittskarten zu gelangen.
Nach der Wende wurde das Gebäude vermietet und jemand versuchte hier eine Disko zu etablieren. Das war auch die letzte Nutzung des Hauses, das jetzt über 20 Jahre leer steht.
Hier erholten sich zuletzt die Kinder von VEB-Mitarbeitern.
Jetzt sind die Gebäude verfallen und vom Schimmel durchzogen.
Ein Besuch ist nun eher Risiko als Erholung.
Zu DDR Zeiten war das Ferienlager ein beliebter Ort um Erholung zu suchen. Viele Betriebe schickten die Kinder der Werktätigen hierher, um in der Idylle am See zu entspannen.
Ein großer VEB machte hier ein Ferienschiff fest, ließ Bungalows bauen und richtete darin Unterkünfte ein.
Nach der Wende erwarb ein Privatmann das Gelände und betrieb auch ein Kinderferienlager.
Seit knapp 10 Jahren liegt das abgelegene Areal nun brach und bietet ein Bild der Verwüstung.
Die bunten, hölzernen Baracken sind zerstört, Dächer eingestürzt. Das Schiff ist ruiniert, ein Wagnis es über den maroden Steg zu betreten. Die Natur holt sich das Gelände zurück, der neue Eigentümer kümmert sich nicht darum.
An diesem Standort in Halle/Saale wurde schon ab 1957 Eissport betrieben. Zuerst wurde eine offene Eisbahn eröffnet, 10 Jahre später dann eine Kunsteisbahn.
1968 wurde die Bahn mit einem Dach versehen, weitere Modernisierungen folgten.
Nach der Wende musste die Halle wegen einiger Mängel geschlossen werden, diese wurden dann 1997 durch Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten abgestellt und die Eissporthalle konnte 1998 wieder eröffnet werden.
Verschiedene Eishockeyvereine nutzten die Halle, bis 2013 ein Hochwasser den Keller der Eissporthalle unter Wasser setzte und dadurch ein Totalschaden entstand.
Zur Zeit laufen Planungen für einen Neubau an gleicher Stelle.
Im Zeitalter der Mobiltelefone hat die Bedeutung der Telefonzelle immer mehr nachgelassen. Von über 100.000 dieser gelben oder magentafarbenen Kommunikationshilfen sind nur noch gut 30.000 geblieben. Telefonzellen, die unter einem Monatsumsatz von 50 € liegen, werden abgebaut. Einige dieser Exemplare lagern hier im Wald.
In dieser Region gab es zu DDR Zeiten viele dieser Betriebsferienlager oder VEB eigene Urlaubsdomizile. Dieses große Lager war im Besitz eines ortsansässigen Kombinats.
Es gab Bungalows, einen großen Speisesaal, Bettenhäuser, Tennis- und Spielplätze, eine Kegelbahn, Sportgeräte und eine Sauna im Keller. Am nahen See konnte gebadet werden, die Wälder der Umgebung luden ein zu Ausflügen.
Nach der Wende wurde versucht diese Anlage als Hotel weiter zu betreiben, was leider misslang. Jetzt ist hier viel zerschlagen oder abgebrannt, aber es finden sich noch diverse Hinterlassenschaften aus DDR Zeiten.
Erbaut wurde dieses Hotel in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die letzte große Renovierung erfolgte dann in den 1920er Jahren. Die Fassade und die Innenräume wurden im Stil des Art Déco gestaltet. Besonders bemerkenswert ist die Eingangshalle, mit ihren Wandreliefs, dem Kamin und den Verzierungen.
Seit über 10 Jahren wird das Hotel jetzt nicht mehr genutzt.
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
Hotel 4 Jahreszeiten
07-2022
Im Rahmen einer Fototour konnten wir hier wieder einmal vorbei schauen, es hat sich nicht viel getan, ein paar kleinere Zerstörungen und Verfall sind hinzu gekommen. Ein paar neue Eindrücke sind entstanden, aber dieser Besuch war für mich doch etwas sehr besonderes.
Es kommt selten vor, doch hier muss aus dem Namen kein Geheimnis gemacht werden.
Das Objekt hat einen Verwalter und wir hatten freundlicher Weise die Gelegenheit uns umzuschauen … ganz legal 🙂
Zur Geschichte:
Ursprünglich erbaut als Sommerhaus einer Industriellenfamilie, wurde das Anwesen schnell aus- und umgebaut und diente dann als Hotel und Kurhaus. Das Gebäude überstand mehr oder weniger unbeschadet beide Weltkriege und wurde immer wieder hergerichtet.
Markant und sicherlich das Highlight ist der große Ballsaal mit seinen drei PKW großen Kronleuchtern.
Doch wie bei allen Lost Places kam irgendwann der Niedergang. Was weiter geschehen wird ist derzeit unklar. Ein Abriss wurde durch die Stadt abgelehnt, dennoch ist eine Komplettsanierung nicht zu leisten.