Archiv der Kategorie: Freizeit

Kaufhaus zum Strauß

Dieses, im Jugendstil erbaute Kaufhaus wurde noch bis 2009 betrieben und 1913 erbaut.

Die ersten Betreiber waren eine kleine mittelständische Firma, bis 1929 die Karstadt AG das Warenhaus erwarb und nach dem Ende des 2. Weltkriegs enteignet wurde.

In den Jahren der DDR besaß die staatliche HO das Gebäude und es wurde zu einem Centrum-Warenhaus.  1984 wurden einige Renovierungsarbeiten an der historischen Fassade durchgeführt.
Nach dem Ende der DDR bekam die Karstadtgruppe das Kaufhaus zurück und es wurde in die Karstadt-Kompakt Sparte gelegt, die aber an britische Investoren verkauft wurde. 2007 wurde daraus Hertie, 2 Jahre später musste aber Insolvenz angemeldet werden und die Schließung erfolgte 2009. Auch ein zwischenzeitlicher neuer Investor hielt nur ein Jahr durch.

Das Sortiment umfasste zuletzt Bekleidung, Möbel, Süßwaren und andere Warengruppen bis auf Lebensmittel.

Jetzt ist das Warenhaus wieder in neuem Besitz und wird gerade renoviert, die Neueröffnung ist für Ende 2017 geplant. Das Sortiment soll aus hochwertigen und regionalen Produkten bestehen.

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Gaststätte zur rostigen Gabel

Rostige Gabeln und viel altes DDR Geschirr konnte man hier finden.

Die Bühne erzählt von tollen Abenden mit Klaviermusik, Tanz und Billard.

04-2019 und 06-2023
Wir haben diese Gaststätte erneut besucht, eine Öffnung ist nicht in Sicht. Wie es scheint haben Jugendliche diesen Ort auch für sich entdeckt, Mobilar wurde umgestellt und viele Wände mit sinnfreien Malereien beschmiert. Wir haben einige dieser Kunstwerke mittels Bildbearbeitung entfernt.

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Pionierlager Verteidigungsminister

Dieses Zentrale Pionierlager hat seine Ursprünge schon in den 1920er Jahren und trägt den Namen eines Verteidigungsministers.

An dieser Stelle entstand ein Zeltlager für einen Jugendbund aus Berlin. Später wurden Holzhütten im Bungalowstil errichtet. Der Krieg ließ das Gelände verwaisen, die Natur eroberte das Gebiet zurück.
Die Pionierorganisation der DDR entdeckte diesen schönen Platz für sich und eröffnete einige Jahre nach ihrer Gründung dieses „Zentrale Pionierlager“.
Nach und nach wurde erweitert, massive Häuser gebaut. Im Sommer kamen die Pioniere um sich zu erholen und in den Wintermonaten kamen die Erwachsenen und erhielten hier Schulungen und Ausbildungen.

Träger waren ein Forstbetrieb des Nachbarortes und ein großer VEB einer Bezirksstadt.

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Ein paar Jahre nach der Wiedervereinigung endete dann die Nutzung. Vor einigen Jahren wurden Teile des Lagers wiederbelebt und als Freizeitanlage betrieben.

Ballhaus Wintergarten

Das Ballhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Gesellschaftshaus mit Restaurant und Festsaal erbaut.

Recht früh hatte das Haus ein eigenes Orchester und es ging oft hoch her.
Viele Vereine hatten hier ihren Sitz, es wurden Ausstellungen, Feiern, Kongresse, Tanzabende usw. abgehalten.
Schon bald nach dem Krieg zog wieder Leben im Haus ein, das Feiern ging weiter. Zusätzlich wurden jetzt auch Sportveranstaltungen, wie Ringen und Boxen abgehalten.
Showgrößen aus der ganzen DDR gaben sich die Klinke in die Hand.

Die Wende überlebte das Haus nicht. Es steht seit 20 Jahren leer. Der Eigentümer hat es aufgegeben, da sich Pläne für eine weitere Nutzung nicht realisieren ließen.
Nachdem alle Fenster gestohlen wurden, macht die Witterung dem Haus schwer zu schaffen, ein Betreten ist höchst gefährlich geworden.

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In Glanz und Gloria

wurde dieses Filmtheater anfangs des 20. Jahrhunderts eröffnet.

Die eigentümliche Konstruktion ließ das Kino zum Wahrzeichen der Stadt werden. In den 1970er Jahren wurden hier tolle Filme gezeigt und die Leute standen Schlange, um an die Eintrittskarten zu gelangen.

Nach der Wende wurde das Gebäude vermietet und jemand versuchte hier eine Disko zu etablieren. Das war auch die letzte Nutzung des Hauses, das jetzt über 20 Jahre leer steht.

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Gasthof und Pension

Noch nicht lange steht dieser Gasthof leer, die Pension ist geschlossen.
Schimmel macht sich breit in den  nicht mehr beheizten Gebäuden.

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Altes Forsthaus

Dieses „Alte Forsthaus“ wurde in der DDR als FDGB Heim genutzt und steht jetzt schon viele Jahre leer.

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Ferienheim Plaste

Hier erholten sich zuletzt die Kinder von VEB-Mitarbeitern.
Jetzt sind die Gebäude verfallen und vom Schimmel durchzogen.
Ein Besuch ist nun eher Risiko als Erholung.

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Ferienlager Moby Dick

Zu DDR Zeiten war das Ferienlager ein beliebter Ort um Erholung zu suchen. Viele Betriebe schickten die Kinder der Werktätigen hierher, um in der Idylle am See zu entspannen.

Ein großer VEB machte hier ein Ferienschiff fest, ließ Bungalows bauen und richtete darin Unterkünfte ein.

Nach der Wende erwarb ein Privatmann das Gelände und betrieb auch ein Kinderferienlager.

Seit knapp 10 Jahren liegt das abgelegene Areal nun brach und bietet ein Bild der Verwüstung.
Die bunten, hölzernen Baracken sind zerstört, Dächer eingestürzt. Das Schiff ist ruiniert, ein Wagnis es über den maroden Steg zu betreten. Die Natur holt sich das Gelände zurück, der neue Eigentümer kümmert sich nicht darum.

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Eissporthalle

An diesem Standort in Halle/Saale wurde schon ab 1957 Eissport betrieben. Zuerst wurde eine offene Eisbahn eröffnet, 10 Jahre später dann eine Kunsteisbahn.
1968 wurde die Bahn mit einem Dach versehen, weitere Modernisierungen folgten.

Nach der Wende musste die Halle wegen einiger Mängel geschlossen werden, diese wurden dann 1997 durch Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten abgestellt und die Eissporthalle konnte 1998 wieder eröffnet werden.

Verschiedene Eishockeyvereine nutzten die Halle, bis 2013 ein Hochwasser den Keller der Eissporthalle unter Wasser setzte und dadurch ein Totalschaden entstand.

Zur Zeit laufen Planungen für einen Neubau an gleicher Stelle.

Abgerissen 08/2016

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