Archiv der Kategorie: Stahl

HFB

Dieses riesige Stahlwerk besuchten wir gegen Ende des ersten Tages der Belgientour. An diesem Abend war klar da mussten wir nochmal hin, die Ausmaße sind riesig. Wir schauten zurück und konnten das Areal im Sonnenuntergang bewundern.

Das gleiche Spiel am nächsten Tag, uns wurde klar, hier könnte man ja Tage verbringen um alles zu erkunden. Aber da weitere Ziele anstanden machten wir uns nach ein paar Stunden wieder auf den Weg…im Gepäck tolle Eindrücke und Bilder dieser eindrucksvollen Anlage zur Stahlproduktion.

2020
Da es dieses riesige Werk immer noch gibt, kamen wir wieder. Wie es scheint wurden schon einige Teile abgerissen. Am Hochofen fehlt das Dach und einige Teile am Ofen. Aber der größte Teil des Werkes ist noch vorhanden. Wir fanden den Bereich der Förderbänder, der Kohlezufuhr…“GIGANTISCH“. Dann noch die Generatorhalle mit Schaltraum, die im Vergleich zu früheren Bildern auch schon einiges an „Aufräumarbeiten“ erfahren hat. Einfach imposant dieses Stahlwerk zu besichtigen.

2023
In diesem Jahr wurde bekannt, das jetzt der vollständige Abriss des HFB erfolgt. Eine Erkundung ist deshalb nur am WE möglich. Es wurde wahrscheinlich der Abschiedsbesuch hier bei diesem gigantischen Spielplatz des Industrie-Urbex. Es gab bisher nichts gewaltigeres für uns, als dieses Stahlwerk. Viele der Außenanlagen, Förderbänder und leichteren Bauten sind schon nicht mehr vorhanden, aber die größeren Hallen sind noch alle da.

Wir verbrachten beim 3. Besuch insgesamt 6 Stunden hier und man wird es kaum glauben, konnten auch neue Teile erkunden in denen wir während der 2 Besuche vorher noch nicht waren. Diesmal ging es auch beim Hochofen bis ganz nach oben. Etwas wackelig in den Beinen, aber ein unfassbarer Ausblick über das Gelände entlohnt die Anstrengung.

Am Ende war dann doch noch der Eindruck vorhanden, noch nicht alles genau erkundet bzw. gesehen zu haben, zu riesig ist dieses Stahlwerk auch heute noch, während des Abriss.

urbexfaktor-5

Eisenwerk

Dieser Industriestandort entwickelte sich schon Mitte des 19. Jahrhunderts. Hier wurden Eisenteile gegossen und die Gießereien in den nächsten Jahren erweitert.
Wie die meisten Betriebe wurde auch dieser nach 1945 in einen VEB umgewandelt. Die Schließung nach der Wende brachte neben Abriss noch einen neuen Eisengussbetrieb hervor. Reste des ehemalig großen Werkes stehen noch heute und sind stark einsturzgefährdet.

Stahl_E_Beitrag1Die Dächer sind fast alle morsch und teilweise eingestürzt.Stahl_E_Beitrag2
Viele alte Gußformen liegen noch herum und erzählen die Geschichte ihrer früheren Nutzung.
In der Lehrwerkstatt konnte man noch Arbeiten der Lehrlinge finden, wie Aufsätze über die Bedeutung des Kombinats oder technische Zeichnungen.

 

urbexfaktor-5

Stahl- und Walzwerk Brandenburg

In diesem technischen Denkmal kann man einen Siemens-Martin Ofen besichtigen. Über 100 Jahre Stahlherstellung sind hier dokumentiert. Auf jeden Fall einen Besuch wert, meint Urbex-BB!

http://www.industriemuseum-brandenburg.de