1912 konnte der Postbahnhof in Betrieb genommen werden. Das Hauptgebäude des Postbahnhofs ist 200 m lang und hat eine überdachte Fläche von 16.000 m².
Die achtbogige Halle des als Kopfbahnhof ausgestalteten Objekts überspannte 26 Gleise und 16 Bahnsteige. In ihr fanden bis zu 90 Bahnpostwagen Platz, was sie zur größten Bahnpostanlage ihrer Zeit machte. Für die Anlegung des kammförmig aufgefächerten Gleisnetzes mussten umfangreiche Geländeaufschüttungen erfolgen. Das Gleisfeld war wie beim Hauptbahnhof in eine preußische und eine sächsische Hälfte aufgeteilt. Der Postbahnhof hatte eine eigene Wasser- und Stromversorgung, für die ein mit zwei 120 PS und einem 250 PS Dieselmotor ausgestattetes Motorenkraftwerk errichtet wurde.
Im Jahre 1913 wurden im Postbahnhof 10,4 Millionen Stück abgehende und 4,8 Millionen Stück ankommende Pakete umgeschlagen. Hinzu kamen noch 36 Millionen Stück im Durchgangsverkehr.
Im Laufe der Zeit wurde der Postbahnhof ständig baulich erweitert und technisch verbessert. So wurde 1936 an der Rohrteichstraße ein großer Erweiterungsbau errichtet, der den betrieblichen Anforderungen bis zur Schließung 1994 genügen konnte. Mit der Umwandlung der Deutschen Bundespost in die Deutsche Post AG stellte diese die Bahnpost im gesamten Bundesgebiet ein und verlagerte die Posttransporte auf die Straße und in die Luft. Das denkmalgeschützte Bauensemble des Postbahnhofs steht seitdem leer.
Der Flughafen Berlin-Tempelhof wurde 1923 als einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands eröffnet. 2008 wurde er geschlossen. Berühmt wurde er, als die Amerikaner hier von 1948 bis 1949 die Luftbrücke organisierten und damit die Versorgung Berlins aus der Luft sicherten. Hier kann man alles wichtige nachlesen.
Dieser Checkpoint war die amerikanische Bezeichnung des Grenzübergangs Dreilinden. Der alte Übergang existierte bis 1969 im Bereich der Ortslage Albrechts Teerofen. Da die Strecke teilweise durch DDR Gebiet führte, baute die DDR eine andere Trasse und legte die alte Strecke still. Zu finden sind noch eine Eisenbahnbrücke ohne Gleise, die Brücke über den Teltowkanal und die ehemalige Raststätte Dreilinden, diese aber in zerstörtem Zustand.
Brücke Teltowkanal
Raststätte
Raststätte
Raststätte
Raststätte
Raststätte
Raststätte
Checkpoint Bravo
Checkpoint Bravo
alte Eisenbahnbrücke
alte Eisenbahnbrücke
alte Eisenbahnbrücke
Das ist der neu errichtete Teil, viele Westberliner werden diese Grenzübergangsstelle noch kennen, da das der Weg durch die DDR in Richtung BRD war und ihnen die Nutzung der Transitstrecke oft eine lange Wartezeit bescherte. Die neue Raststätte wird in dieser Form seit 1993 nicht mehr genutzt und ist im Moment an Privat verkauft worden, eine weitere Nutzung ist wegen der Denkmalauflagen schwierig. Nur ein Zollhof ist dort noch ansässig. Der Teil des Übergangs der in der DDR stand, ist bis auf einen Wachturm abgerissen worden und wich einem Gewerbegebiet.
Dieses Bahnbetriebswerk wurde von der Deutschen Bahn aufgegeben. Das Jahr ist leider nicht mehr bekannt, auch vor Ort finden sich nur noch wenige Zeichen des ehemaligen Betriebs. Wie kam wohl der orange-farbene VW-Bus in den Ringlokschuppen? Hier findet man noch eine Drehscheibe für Loks, einen Wasserturm, ein Verwaltungsgebäude und ein paar kleinere Nebengebäude.