Archiv der Kategorie: Verkehr

Autofriedhof

Am Rande eines kleinen Dorfes finden wir diesen Autofriedhof. Details darüber sind uns nicht bekannt. Wie es scheint hat hier jemand über lange Zeit Fahrzeuge aus der ehemaligen DDR gesammelt und abgestellt. Wir finden verschiedene Anhänger, LKW W50 und L60, den Robur, Multicar, Traktor Fortschritt, Bagger und verschiedene Greifer. Militäraufbauten mit Inventar, usw.

Viele der Fahrzeuge haben mittlerweile eine „natürliche“ Wegfahrsperre erhalten. Dadurch weiß man das diese über Jahrzehnte nicht bewegt wurden.

04-2024
Am Ende eines Erkundungstages schauten wir auch hier noch einmal vorbei, die Frühlingsblüher gaben dem Platz eine schönes Äußeres. Auch war diesmal die Halle offen, in der wir noch Trabbis fanden. Hier ist aber eine große Unordnung vorhanden. Auch die Militärgeräte fehlen, waren es Diebe oder guckt hier jemand vorbei und benutzt noch Teile der Fahrzeuge? Aber es hat den Anschein das hier nicht wirklich jemand nach dem Rechten schaut, da alles immer weiter zuwächst.

Bahnbetriebswerk Lauterbach

Der Bahnhof und die dazu gehörige Betriebsstätte wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts erfolgten dann Erweiterung, es wurde der Ringlokschuppen und eine Tankstelle gebaut. Als die DR das Gelände übernahm erfolgte die Umbenennung in das Bahnbetriebswerk.In den 1960er Jahren endete der Einsatz von Dampfloks und die Strecke wurde elektrifiziert. Jetzt konnten hier auch die Elektroschienenfahrziege gewartet werden. Bis 1993 war der Betrieb hier selbstständig wurde dann aber in einen Betriebshof ein gegliedert und 2004 gab die Niederlassung diesen Lokschuppen auf.

Bahnwerkstatt

Am Rande eines Bahnbetriebswerkes finden wir dieses Werkstattgebäude das nicht mehr genutzt wird. Das Dach ist schon undicht und die Natur hat im oberen Geschoss Einzug gehalten. Der Pausentisch ist noch bestückt mit dem üblichen Zubehör. Unterlagen liegen herum und viele Ersatzteile, die scheinbar nicht mehr benötigt werden.

Der Rote Blitz

Der „Rote Blitz“ ist ein Nachbau, weil der Originalzug, in dem die Weltmeister von 1954 aus Bern zurück kehrten, in den 1980er Jahren verschrottet wurde.
Dieser Zug vom Typ VT08 wurde im Film „Das Wunder von Bern“ genutzt. Auch zu Werbezwecken vor der WM 2006 wurde der Nachbau eingesetzt.

1954 war es ein Triumphzug, als die Mannschaft aus Bern zurück fuhr und Millionen Menschen die Helden feiern wollte.
Heute rottet der Zug leider vor sich hin, die Scheiben weisen schon eine grünliche Schicht der Natur auf und die Farben verblassen. Jetzt wird über eine Restaurierung gerungen um das letzte Modell dieser Art zu erhalten.

Eisenbahnviadukt

Dieses Viadukt über das Pulsnitztal ist ein Teil einer über 100 Jahre alten Bahnstrecke, die 1998 geschlossen wurde.
1892 wurde diese als Schmalspurbahn erbaut, bald darauf aber auf Normalspur umgestellt.
Das Viadukt ist eine genietetes Stahlbrücke. Sie ist 212 m lang und 14 m hoch.
Zwischen 1939 und dem Abzug der russischen Truppen in diesem Ort, wurde diese Strecke vermehrt für Truppentransporte genutzt.

Die alten Dampfloks

Etwas abseits eines alten Lokschuppens stehen diese Dampfloks der Baureihe 52. Diese Typreihe wurde ab 1942 und in mehr als 7.000 Exemplaren hergestellt. Die Kriegslokomotive sollte den stark gestiegenen Bedarf abdecken. Auch nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Baureihe in vielen Teilen Europas eingesetzt.

Warum wurde diese im Vorderteil restauriert? Vielleicht sollten sie den Lokschuppen schmücken, da die gesamte Wiederherstellung einen riesigen Aufwand bedeutet. Heute wurden sie auf einem einsamen Gleis abgestellt und rosten ungeschützt, weiter vor sich hin.

Zum Alten Wrack

Quelle: www.geocaching.com

Vor vielen Jahrzehnten durchkreuzten zahlreiche Fahrgastschiffe und Schlepper die Spree und den vor etwa einem Jahrhundert erbauten Oder-Spree-Kanal. Eines dieser historischen Schiffe entging der Verschrottung und wurde auf die Wiesen bei Streitberg geschleppt, die später von der Spree abgetrennt wurden und zunehmend verlandeten. Die „Hedwig“ fand ihre ewige Ruhe in einem der idyllischen Tümpel, der heute inmitten einer Viehweide liegt. Selbst im Sommer trocknet dieser Tümpel nicht vollständig aus und im Winter dient er den Kindern als Schlittschuhbahn. Man munkelt, dass die alte Messingschraube immer noch am Wrack hängt. Sie konnte leider noch nicht geborgen werden…

Zur Geschichte:

1903 wurde die Hedwig in der Werft „Gebr. Wiemann“ in Brandenburg/Havel gebaut. Sie ist 22,5m lang und 4,3m breit und wurde von einer zweizylindrigen Dampfmaschine mit 140 PS angetrieben.

1916 erfolgte der Einsatz als Kriegsschlepper im 1. Weltkrieg und im gleichen Jahr die Versenkung durch rumänische Truppen. Bald darauf die Bergung und ein Einsatz als Kriegsschlepper und Trossschiff auf der Donau. Die Verwendung bis 1945 ist nicht bekannt, danach begann eine zivile Nutzung bis 1962. Diese endete mit dem Tod des Eigners und die Hedwig wurde hier abgestellt. Als dann eine Wassersperre gebaut wurde, war das Schiff eingeschlossen und das herrenlose Schiff (1984) wurde seinem Schicksal überlassen.

3 Jahreszeiten

08-2021
Im Sommer besuchten wir das Wrack noch einmal, diesmal kam Man nicht mehr so nach ran, also nur Bilder vom Ufer. Diese sind am Ende der Gallerie.

02-2023
Wieder ein Besuch bei der Hedwig im Winter und bei sehr starkem Wind.

09-2023
Jetzt fehlte nur noch eine Begehung, im Sommer kamen wir mit dem Kanu hierher. Ein toller Nachmittag auf der alten Hedwig.

Video der Hedwig im Winter

Video der Hedwig im Sommer

Der kleine Schrottplatz

Bei der Erkundung eines alten Militärgeländes, tauchte plötzlich dieser Autofriedhof auf. Die Autos sehen alle sehr zerknautscht aus, als ob diese mal anderweitig „verwendet“ wurden. Auch ein paar alte Schaltschränke wurden hier abgestellt.

MS Deutschland

Das Schiff wurde 1942 als Dampfschiff gebaut. Die Planung sah einen Dieselmotor vor, der aber in diesen Zeiten nicht realisiert werden konnte. Da eine Dampfmaschine eines anderen Schiffes vorhanden war, baute man diese ein.

Nach dem Krieg gelangte das Schiff in den sowjetischen Sektor und wurde dort überholt und 1950 als Fahrgastschiff wieder in Betrieb genommen. 3 Jahre später siedelten die Besitzer nach Berlin/West über und das Schiff fuhr fortan in diesen Gewässern. In den laufenden Jahren erfolgten auch einige Umbauten an den Aufbauten und am Antrieb. 1962 kam der zuerst geplante Dieselmotor zum Einsatz und der Schornstein wurde entfernt. Beim letzter Umbau 1997, kam sogar wieder eine Schornsteintrappe auf das Schiff um der früheren Silhouette nahe zu kommen. Seit 2004 lag das Schiff fest am Tegeler See und wurde als Restaurant genutzt. Warum das Schiff jetzt hier seit über 10 Jahren liegt und immer weiter verfällt ist unbekannt.

Davor ist noch das Wrack der „Freibeuter“ fest gemacht, die auch hier abgestellt wurde und wegen ihrem schlechten Zustand 2018 sank. Das Landesamt hob das Wrack und entfernte die Verunreinigungen, das Schiff soll zeitnah geborgen werden. Dazu ist aber schweres Gerät notwendig und bis heute liegt es noch hier. Dieses Schiff wurde 1930 gebaut und wurde zuletzt wohl auch als Restaurantschiff genutzt.

04-2021
Ein paar Monate später waren wir wieder hier, als eine andere Location ausgefallen ist. Bei der Deutschland hat sich nicht viel verändert, aber die davor liegende „Freibeuter“ hat den Winter nicht gut überstanden und ist voll Wasser gelaufen. Sie liegt etwas schief scheinbar auf Grund. Das Wasser steht bis zur Treppe und man kommt nicht mehr trockenen Fußes hinein.

Die Lokhalle

Ein Abstellplatz für alte Bahngeräte.