Archiv der Kategorie: Wohnen

Trödelladen

Dieser kleine Trödelladen ist direkt am Wohnhaus angeschlossen. Über die Geschichte können wir nichts heraus finden. Es gab hier scheinbar nur diesen einen Raum, der als Laden diente. Heute breitet sich hier der Verfall aus und die Feuchtigkeit treibt hier ihr Farbspiel. Im Wohnhaus finden sich viele alte Sachen die den Schluss zu lassen, das die letzten Bewohner auch schon betagt waren. Auch die vorhandene Technik, wie der Röhrenfernseher sind schon mindestens 30 Jahre alt.

Schloss auf dem Berg

Die Ursprünge der Anlage reichen bis in das tiefe Mittelalter zurück, als hier ein klassischer Herrensitz auf einem Berg entstand. Die Grundmauern der heutigen Struktur wurden um die Jahrhundertwende zur Neuzeit errichtet. Nach einer barocken Umgestaltungsphase im darauffolgenden Jahrhundert prägten spätere Modernisierungen das Erscheinungsbild maßgeblich mit neogotischen Elementen sowie Einflüssen des Jugendstils.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Enteignung der bürgerlichen Besitzer erlebte das Gebäude eine wechselhafte funktionale Transformation. Zunächst als Schulheim genutzt, diente es später als Kurheim für Tuberkulosepatienten und über mehrere Jahrzehnte hinweg bis zur Jahrtausendwende als Altenpflegeheim. Seit dem Auszug der Pflegeeinrichtung Anfang des Jahrhunderts steht das Anwesen vollständig leer und verfällt zunehmend.

Das Schloss ist leider leer, es sind historische Holzparkettböden, bemalte Holzkassettendecken sowie ein markanter Meißner Kachelofen erhalten. Auch das Turmzimmer ist noch in gutem Zustand.

Villa Aurora

Diese einsame, inzwischen eingewachsene Villa liegt in einem kleinen Ort. Seit wann diese verlassen ist wissen wir leider nicht und konnten auch nichts geschichtliches heraus finden. Im Inneren finden wir auch wenig was auf die letzten Bewohner schließen lässt. Oben ist der Boden schon sehr marode, so das das schöne Glasdach nur mit Vorsicht zu genießen ist.

Die Datcha

Die Gebäude wurden in den 1930er Jahren von Grundbesitzern erbaut. Später, in der Sowjetzeit, wurden alle Gebäude hier an die Stadtverwaltung übertragen.
Das blaue Holzgebäude, war damals ein Urlaubsdomizil für das Innenministerium und den Sicherheitsrat. Der Zugang war nur mit einem speziellen Pass möglich.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurde hier ein Kinderlager eröffnet. Im Jahr 2005 wurde das Gebiet aufgegeben und die Gebäude fast zerstört. Im Hof finden wir noch viele Kinderspielzeuge aus Stein.
Heute hängt an dem maroden Geäude ein Verkaufschild und der Garten wird als Weideplatz genutzt.

Haus Trikolore

Das Haus in einem kleinem Ort auf dem Lande ist scheinbar seit 2007 verlassen, jedenfalls ist der Kalender noch aus diesem Jahr. Leider wurde hier schon viel vandaliert und alles umher geworfen. Mehrere Autos stehen im Innenhof die auch schon beschädigt wurden. Aber viel mehr wissen wir nicht über die letzten Bewohner.

Manoir Deutsch

Hier lebte zuletzt ein Deutscher, Zeitungen und Bücher sind hier alle in dieser Sprache vorhanden. Im kleinen Häuschen hatte er es sich gemütlich eingerichtet und war belesen. Sein Hobby war scheinbar das Restaurieren von alten Autos. Wie lange diese hier aber schon auf eine Rettung warten wissen wir nicht. Im Außenbereich steht ein Opel Record und die silberne Karosse eines Porsche 356.

Bar der Patrioten

Tief im ländlichen Frankreich, versteckt hinter einer Fassade aus wucherndem Efeu und bröckelndem Putz, liegt ein Ort, der wie eine Zeitkapsel wirkt. Die „Bar der Patrioten“ ist kein gewöhnlicher Lost Place – sie ist ein intimes Stillleben vergangener Jahrzehnte. Einst war dieses Etablissement das soziale Herzstück der umliegenden Gemeinde. Gegründet in der Mitte des 20. Jahrhunderts, diente es Generationen von Arbeitern und Anwohnern als Treffpunkt. Der Name rührt von der tiefen Verwurzelung der Besitzer in der lokalen Tradition und der Rolle der Bar als inoffizielles Wohnzimmer während politisch bewegter Zeiten her. Nach dem Tod des letzten Betreibers vor einigen Jahren wurde die Tür einfach verschlossen. Seitdem wurde kaum etwas bewegt; Gläser stehen noch auf dem Tresen, und die Vorräte lagern im Keller, als würde der Wirt jeden Moment zurückkehren, um die Zapfanlage zu reinigen.
Nebenan gab es eine kleinen Laden für das nötigste der Anwohner, hier liegen noch Produkte welche es so Jahrzehnte nicht mehr gibt. Im Obergeschoss die Wohnung des Betreibers mit vielen alten Hinterlassenschaften.

Maison British

Diese Maison auf dem Land konnten wir besuchen, bis auf die Geschichte die uns das Haus erzählt wissen wir aber wenig darüber.
Die Einrichtung ist alt aber geschmackvoll und viele persönliche Dinge wurden zurück gelassen.

Maison Casper

Die Villa Casper ist seit langer Zeit verlassen, viel Nippes und die alten Möbel erinnern an eine vergangene Zeit, deren Erinnerung noch immer lebendig ist.
Ansonsten wissen wir nichts über die letzten Bewohner oder die Geschichte der kleinen Villa.

Feierschloss

Hier wurde schon im 12. Jahrhundert eine Burg errichtet. Nach einer Zerstörung im 14. Jahrhundert entstand dann das Schloss welches dann in den folgenden Jahren mehrfach um- und sogar neugebaut wurde.
Nach 1945 erfolgte die Enteignung und später dann eine DDR typische Nutzung als Kinder- und Mütterheim.
Nach der Wende dann die Privatisierung und Nutzung als Hotel. Zuletzt wurde es für Feierlichkeiten genutzt. Auch eine entsprechende gastronomische Versorgung wurde mit angeboten. Der umliegende Park entstand im 19. Jahrhundert und ist heute offiziell nutzbar, das Schloss ist durch einen umgebenen Wassergraben geschützt.