Schloss auf dem Berg

Die Ursprünge der Anlage reichen bis in das tiefe Mittelalter zurück, als hier ein klassischer Herrensitz auf einem Berg entstand. Die Grundmauern der heutigen Struktur wurden um die Jahrhundertwende zur Neuzeit errichtet. Nach einer barocken Umgestaltungsphase im darauffolgenden Jahrhundert prägten spätere Modernisierungen das Erscheinungsbild maßgeblich mit neogotischen Elementen sowie Einflüssen des Jugendstils.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Enteignung der bürgerlichen Besitzer erlebte das Gebäude eine wechselhafte funktionale Transformation. Zunächst als Schulheim genutzt, diente es später als Kurheim für Tuberkulosepatienten und über mehrere Jahrzehnte hinweg bis zur Jahrtausendwende als Altenpflegeheim. Seit dem Auszug der Pflegeeinrichtung Anfang des Jahrhunderts steht das Anwesen vollständig leer und verfällt zunehmend.

Das Schloss ist leider leer, es sind historische Holzparkettböden, bemalte Holzkassettendecken sowie ein markanter Meißner Kachelofen erhalten. Auch das Turmzimmer ist noch in gutem Zustand.