Diese Burg wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. Sie wurde auf einem über 200m hohem Felsen errichtet und war zuerst eine kleine Festung. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als hier zum letzten Mal umgebaut wurde. Ab 1960 befand sich hier dann ein Altersheim und seit über 40 Jahren steht sie nun leer. Sie ist ein beliebtes Touristenziel, ihr Erscheinungsbild ist recht imposant und wir waren erstaunt das man hier so einfach sich alles angucken konnte. Erstaunlich wie gut die Burg noch erhalten ist, das wäre in unserem „schönen Land“ sicherlich nicht so, sondern Vandalismus und Beschmierungen hätten hier Einzug gehalten. Hier sieht man auch einmal ein positives Beispiel wie mit Kulturgütern des eigenen Landes umgegangen wird.
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Haus Imelda
Dieses kleine Haus passt so gar nicht mehr in diese Gegend, hier wohnen mittlerweile gut betuchte Bürger der Stadt mit ihren schicken Häusern. Aber damals gehörte Imelda sicherlich auch dazu, der Flügel im Wohnzimmer spricht auch von einigem Wohlstand. Aber heute ist schon das Dach undicht und wie es schien, lebt hier schon viele Jahre niemand mehr.
Nachdem Imelda verschwand, kümmert sich scheinbar niemand mehr um das Anwesen.
Haus des Ingenieurs
Wie der Name zu Stande kam können wir uns vorstellen, wir finden einiges an Technik und Literatur. Ansonsten ist es aber hier schon sehr zerwühlt und es herrscht große Unordnung. Das Haus hatte einen großen Garten der aber mittlerweile sehr zugewachsen ist. Wann aber hat der Ingenieur das heim verlassen? Genaues wissen wir nicht aber es scheint das dies schon viele Jahre her ist. Die Fernseher im Haus sind schon ziemlich alt, vielleicht hat er diese aber auch gesammelt.
Haus der Floristin
In diesem kleinen Haus lebte zuletzt ein alte Dame. Wie es scheint war sie sogar wohlhabend und kleidete sich adrett.
Auch die Ausstattung des Hauses war geschmackvoll aber auch schon in die Jahre gekommen. Im Wohnzimmer steht ein Klavier, darauf steht noch ihr Hochzeitsbild.
Wir finden auch Auszeichnungen des Sängerbundes des Ortes. Weiterhin war sie eine jahrelange Beamte und über 30 Jahre Avonberaterin. Es gab einen ganzen Raum mit Kleidung, leider schon sehr zerwühlt. Überall im Haus stehen Blumen. Wann wurde das Haus verlassen? Ein Kalender auf dem Röhrenfernseher zeigt das Jahr 2006, daneben steht ein alte Schreibmaschine. Auch im Wohnzimmer steht eine sehr alte SABA Mattscheibe die schon über 30 Jahre alt ist.. Wahrscheinlich war ihr Fernsehen nicht so wichtig und sie beschäftigte sich lieber mit ihren Hobbys oder traf sich mit Freunden. Warum sich aber niemand um den Nachlass kümmerte wissen wir nicht.
Haus des Gläubigen
Dieser kleine Bauernhof auf dem Lande scheint uns schon sehr lange verlassen. Die Einrichtung und Möbel sind schon sehr alt, eine Schmuck-80 steht noch im Wohnzimmerschrank, eine Erinnerung an den letzten großen Geburtstag der hier gefeiert wurde? Auch ein uraltes Röhrenradio finden wir im Küchenbereich, sowie den „Einkochapparat“. Der Bewohner war sehr gläubig, viele christliche Bilder und Kreuze schmücken die Wände, die schon von Spinnweben überzogen sind. Einige Wände weisen schon große Risse auf und sind teilweise eingestürzt, ein insgesamt schon sehr bedrohlicher Zustand des Hauses.
Haus des Tierarztes
Maison Spuki
Das ist ein kleines Haus auf dem Land. Das Untergeschoss ist es noch komplett eingerichtet, es ist sehr verspielt. Ein Spinnrad incl. Spruch an der Wand, Plüschtiere, ein Totenkopf, Geschirr, alte Möbel, Kleider…irgendwie wirkt alles sehr zusammengewürfelt. Andere würden sagen das war der Stil der letzten Bewohner(in) wir gehen mal von einer Frau aus.
Seltsam das viele Räume scheinbar renoviert wurden, aber die Gipskartonplatten nicht weiter verschönert wurden.
Im Obergeschoss ist deutlich zerwühlter, aber auch hier eine große Ansammlung von unterschiedlichen Utensilien.
Pension des Technikers
Dieses Haus erlebte einen wahren Urbex Ansturm. Viele Jahre war es weitesgehend unbekannt und konnte vor sich hin „reifen“. Die alte Gaststube war schnell nach Verlassen feucht geworden, die Deckenlampe stürzte herab und auch der Putz viel von der Decke, auch ein paar Räume in diesem Bereich sind schon stark von der Feuchtigkeit gezeichnet. Beim Verlassen wurden alle Heizkörper mit Folie eingewickelt, warum das? Auch der Grund warum hier alles zurück gelassen wurde ist uns nicht bekannt.
Jedenfalls war der Hausherr ein Freund der Technik, im Dachgeschoss finden wir eine kleine RFT-Werkstatt und viele dazu passende Geräte, die hier scheinbar auch nicht nur repariert sondern auch gesammelt wurden.
Wir sehen hier alles was das Sammlerherz begehrt, Messinstrumente, Monitore, Plattenspieler, HiFi Geräte aller Art, Telefone, Anzeigeinstrumente, Kabel, Taschenrechner, Fernmeldetechnik und und und. In den Nebenräumen afrikanisch eingerichtete Zimmer zum Verweilen. Ein Fernrohr zum Beobachten des Nachthimmels oder der Nachbarn?
In der ehemaligen Gaststätte dann eine Sammlung von Fotoapparaten und einigen anderen alten Dinge.
Dann befindet sich im Obergeschoss noch ein Tonstudio mit allem was man dazu braucht, nicht professionell aber trotzdem gut bestückt. Leider ist hier schon die Decke auf die Technik gefallen.
Ein wirklich spannendes Haus das wir hier erkunden konnten.
Haus des Bergmanns
In diesem kleinen Dorf gibt es ein mittlerweile schon sehr zugewachsenes Haus, auch von außen sieht das Anwesen schon sehr verfallen aus. Der Weg hinein ist schnell gefunden und wir finden noch sehr viel an Einrichtung im Inneren.
Zuletzt lebte hier scheinbar jemand in einfachen Verhältnissen. Der Fernseher ist noch ein s/w Modell so dass man von jahrzehntelangem Leerstand ausgehen muss. Auch das Radio, die Kleidung, die Möbel, die Küchenausstattung usw. sind Uralt. An der Wand eine Erinnerung an die Arbeitsstelle des Mannes im Tagebau die er scheinbar 1968 beendete.
Haus des Soldaten
Dieses kleine Haus in einer ehemaligen Kreisstadt ist uns schon lange aufgefallen. Aber links und rechts davon gibt es Nachbarn. Aber an einem Wochenende scheint es ruhig um das Haus zu sein und wir können hinein schlüpfen. Hier lebte in einfachen Verhältnissen zuletzt ein Mann. Wir finden eine Untersuchungsurkunde des Soldaten, als er entlassen wurde. Heute ist das Häuschen sehr baufällig und wie es aussieht schon viele Jahre verlassen. Der alte schwarz/weiß Fernseher wurde wohl zuletzt vor über 30 Jahren benutzt. Das Grundstück ist zugewuchert, aber irgend jemand hat dort eine Schneise geschlagen so das man gut zum Gebäude kommt.



























































































































































































































