Denkmäler in Georgien

Denkmal für die Helden, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind.
Gefunden an einer Straßenkreuzung. Es bsteht aus 2 Teilen.

Der Memorial Park in Dedoplistskaro, Georgien, ist eine markante Grünfläche am Ortseingang, die vor allem für ihr eindrucksvolles Kriegerdenkmal bekannt ist. Im Zentrum des Parks befindet sich ein Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Georgier. Es gilt als eines der ungewöhnlichsten und künstlerisch wertvollsten Monumente dieser Art im Land. Das Denkmal wurde im Jahr 1985 errichtet.
Der Park wurde in der Vergangenheit, zuletzt 2019 renoviert, wobei Treppen, Beleuchtung und Sitzbänke erneuert wurden.

In den 1970er Jahren wurde hier im Dorf eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs errichtet. Die Anlage liegt auf einem Hügel und ist über einen Feldweg und eine Treppe erreichbar. Auf dem Gelände befindet sich ein Gebäude, in dem Porträts der Gefallenen an den Wänden hingen. Das Gebäude ist innen und außen mit einem sowjetischen Mosaik verziert, das die Sowjetarmee darstellt. Im Hof der Gedenkstätte steht eine 30 Meter hohe Stele mit einem eisernen Stern. Zur Anlage gehörten außerdem eine Aussichtsplattform und eine Quelle. Heute ist die Anlage verlassen, und die meisten Porträts der Gefallenen sind verloren gegangen.

Das Monument der 300 Aragvier erinnert an eine Gruppe von 300 Bergbewohnern aus dem Aragwi-Tal, die 1795 in der Schlacht von Krtsanisi bei der Verteidigung von Tiflis gegen die persische Armee bis zum letzten Mann kämpften.
Es gibt zwei bedeutende Denkmäler, die ihnen in Georgien gewidmet sind.
Dieses Denkmal befindet sich nicht direkt am Ort des Geschehens, sondern an der Georgischen Heerstraße. Ein 23 Meter hoher Turm aus Beton im sowjetischen Monumentalstil, der von Weitem sichtbar ist. Es gilt oft als „unvollendetes“ oder etwas vernachlässigtes Denkmal, bietet aber einen beeindruckenden Blick über das Tal.

Relief in Stepantsminda, was es bedeutet ist uns nicht weiter bekannt.

Das bekannteste Mosaik in Georgien ist eine riesige Aussichtsplattform an der Georgischen Heerstraße in der Nähe von Gudauri, von lokalen Guides despektierlich „Elefanten Klo“ genannt.

Das Denkmal entstand anlässlich des 200. Jahrestags des Vertrags von Georgijewsk und als „Lob an die Freundschaft von Russland un Georgien“, was bis heute für hitzige Diskussionen sorgt. Entgegen üblicher Tradition wurden die beiden Nationen als Gleichberechtigte dargestellt, mit Motiven aus der jeweils eigenen Sagenwelt und Folklore. Gleichzeitig bietet dieser Punkt eine hervorragende Sicht auf die kaukasische Bergwelt.

Treten Sie ein in das Reich der Legende und Tapferkeit am
Memorial of Georgian Warrior Heroes.
Diese von Bildhauer Giorgi Ochiauri gefertigten Bronzefiguren sind eine entschlossene Hommage an Georgiens unerschütterlichen Geist. Ursprünglich im Vake Park von Tiflis gelegen, fanden diese prächtigen Krieger ihr ewiges Zuhause an Goris Festung.

Acht mächtige Krieger, die in Bronze gegossen sind, versammeln sich in einem feierlichen Kreis auf stabilen Steinfundamenten. Jede Figur strahlt eine stoische Tapferkeit aus, die in der Zeit eingefroren ist und dennoch mit den Echos der längst vergangenen Schlachten pulsiert. In der Nähe steht ein einsamer Stein, seine Nischen sind bereit, Kerzen für diejenigen zu halten, die kommen, um zu huldigen.

Diese Bronze-Figuren, die zwischen 1981-85 geschaffen wurden, verkörpern die Essenz von Mut und Opfer. Wenn Sie auf jede Figur schauen, werden Sie das Gewicht der Geschichte und die Geschichten derer spüren, die ihre Heimat verteidigt haben.

Dieses Denkmal finden wir am Great Patriotic War Museum in Gori. Es ist den Gefallenen Georgiens gewidmet.

„Ehre sei denen mit Seelen ohne Furcht, Wer für die Sache des Volkes tapfer gestorben ist…
Ihre Namen leuchten hell wie Fackeln in der Nacht…“

Der Chiatura Memorial in der georgischen Bergbaustadt Tschiatura ist ein gigantisches, sowjetisches Weltkriegs-II-Denkmal. Es ist bekannt für seine monumentale, aber verfallene Brutalismus-Architektur und ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Wir sehen eine riesige Statue eines Soldaten in Kampfmontur neben einer zweiten Figur in wallendem Gewand. Sie thront auf einer grünen Anhöhe am Ortseingang und hat als Kulisse einen markanten, sozialistischen Wohnblock.


Ein Weltkriegsdenkmal und eine alte Bushaltestelle

Ein Denkmal am Eingang eines aktiven Kraftwerks daneben noch ein Mosaik.

Ein weiteres Weltgkriegsdenkmal. Schon etwas verblasst zeigt es Szenen des Kampfes.

Wieder ein WW2 Denkmal das auf einem Mosaik einen Soldaten im Kampf zeigt.

Monument- ,,Second homeland’’, leider wissen wir nicht mehr darüber, nur das es nicht mehr gepflegt wird und über dem Ort auf einem Hügel thront.

Poti Denkmal
Es wurde 1979 zu Ehren der Kämpfer von Poti und der im 2. WeltKrieg Gefallenen errichtet. Die Architekten sind Elguja Amashukeli und Vakhtang Davitaia. An der Vorderseite des Denkmals, am Eingang, sind die Namen der im Krieg gefallenen Poti-Krieger auf Granitplatten eingraviert. Der zentrale Teil des Denkmals ist in Form von Meereswellen gestaltet. In deren Mitte befindet sich die Statue eines jungen Mannes mit einem Lorbeerzweig in der Hand – ein Symbol für den Sieg des Guten über das Böse.

Dieses Denkmal ist ein klassisches Beispiel für ein sowjetisches Kriegsdenkmal zum Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg.

Ganz oben auf dem Obelisken prangt das zentrale Symbol der Roten Armee und des Sowjetstaates. Der trauernde Soldat steht im Zentrum des bildhauerischen Teils. Sein gesenkter Blick, der Mantel und die Art, wie er seine Waffe hält, symbolisieren tiefe Trauer über die gefallenen Kameraden, aber gleichzeitig unerschütterliche Standhaftigkeit.

Rechts daneben steht ein junger Pionier mit einem Gedenkkranz. Das symbolisiert die Kontinuität der Generationen. Die Jugend erweist den Opfern der Vorväter die Ehre und wird im sowjetischen Geist der Pflichterfüllung erzogen.

Das horizontale Betonband erzählt die narrative Geschichte des Krieges von links nach rechts im typischen Stil des Sozialistischen Realismus. Ganz links das stilisierte Porträt eines Soldaten mit Helm – das Symbol für den Aufbruch an die Front und die Verteidigung. Ein Panzer bricht durch Hindernisse und zermalmt das Hakenkreusz. In der Mitte sieht man eine Gruppe von Soldaten im dynamischen Nahkampf. Dies feiert das kollektive Heldentum und die Opferbereitschaft der Roten Armee. Ganz rechts schließt das Relief mit dem Gesicht einer Frau im Kopftuch ab. Sie symbolisiert die trauernden Mütter und Frauen in der Heimat, die den Verlust beklagen, aber auch die personifizierte Heimatordnung darstellten.

Ein Weltkriegsdenkmal in Dagva.

Ein Weltkriegsdenkmal in Arakali.

Siegespark

Das Gelände wurde kurz nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges als monumentale Parkanlage konzipiert. Ziel war es, die Macht und den repräsentativen Anspruch des damaligen Regimes in Stein und Natur zu gießen.

Jahrzehnte später wurde die Anlage im Rahmen eines runden Republik-Jubiläums um ein zentrales Memorial erweitert – eingeweiht von den höchsten Staatschefs der damaligen Sowjetunion. Es dient dem Gedenken an die Hunderttausenden Soldaten der Region, die im Weltkrieg fielen.

Zwischenzeitlich war das Monument von einem markanten Kreis aus tonnenschweren Kriegerskulpturen umgeben. Diese wurden jedoch im Zuge postsowjetischer Umstrukturierungen demontiert und an eine Festung im Landesinneren verlegt.

Die Anlage ist heute ein Hybrid. Während die unteren Ebenen als lebendiger Stadtpark genutzt und schrittweise saniert werden, strahlt das monumentale Memorial am Gipfel nach wie vor die raue, melancholische Brutalismus-Atmosphäre eines vergessenen Imperiums aus. Eine monumentale, kaskadenförmig angelegte Freitreppe bildet das Rückgrat der Anlage und verbindet die Hauptverkehrsader direkt mit dem höher gelegenen Denkmal. Die zentrale Sichtachse wird durch ein großflächiges System aus Springbrunnen und einem runden Hauptbecken dominiert. Das Grabmal des Unbekannten Soldaten besteht aus einer minimalistischen, aber imposanten Kaskade aus Naturstein und Metall. Kernstück ist eine Ewige Flamme. Die Spitze des Denkmals wird von einer monumentalen Bronzestatue dominiert, die eine weibliche Figur mit einem Banner und einem Zweig darstellt.

Monument of Kojori

Der Kojori Junkers-Gedenkstein ist ein wichtiges georgisches Mahnmal in der Nähe von Tiflis. Es erinnert an die jungen georgischen Kadetten (Junkers), die im Februar 1921 während der Schlacht von Kojori und Tabakhmela ihr Leben bei der Verteidigung der Hauptstadt gegen die einmarschierende russische Rote Armee ließen.
Die Kadetten opferten sich bei einem heroischen letzten Gefecht, um die Unabhängigkeit Georgiens gegen die sowjetische Besatzung zu verteidigen. Die Gedenkstätte für die Gefallenen wurde in den 1990er Jahren am historischen Ort nahe der Festung Kojori errichtet. Das Denkmal gilt als ein nationales Symbol des heldenhaften Widerstands und wird regelmäßig für Gedenkfeiern der georgischen Regierung und internationaler Diplomaten genutzt.