Funksendestelle

Im Zuge des massiven Ausbaus der nationalen Kommunikations- und Infrastrukturnetze der DDR, wurde der Ende der 1960er Jahre das Areal als hochmoderne Funksendestelle konzeptioniert und errichtet.
Hauptaufgabe war als abgesetzte Sendestelle des Hauptführungsbauwerks des Minesteriums für Nationale Verteidigung in der Nähe, das Objekt 16/017. Die räumliche Trennung vom Hauptbauwerk diente der Tarnung und durch das Anpeilen konnte der Hauptbunker nicht ermittelt werden.

Die Anlage umfasste 5 Garagenbunker, ein Technikbunker sowie 5 Mannschaftsbunker. 2 Netzersatzanlagen sicherten die Stromversorgung. Inmitten des Waldstücks standen dann die Antennenmasten, das gesamte Gelände war mit einem Hochspannungszaun umschlossen.

Heute sind die meisten Anlagen demontiert, die Bunker sind aber noch vorhanden, viele sind zugeschüttet worden. Aber alle wurden entkernt und sind heute nur noch als Betongerippe vorhanden.