Im Westen Georgiens, eingebettet in eine Region, die einst für ihren florierenden Teeanbau bekannt war, steht ein monumentales Relikt vergangener Tage. Das einstige Verwaltungsgebäude der dortigen Kolchose ist ein Paradebeispiel für den sozialistischen Klassizismus und den späteren Verfall nach dem Zusammenbruch des Systems.
Errichtet in der Mitte des 20. Jahrhunderts, fungierte der Prachtbau als administratives und kulturelles Zentrum der Region. Es war das Symbol für den kollektiven Wohlstand, der durch den massiven Tee-Export generiert wurde. Es beherbergte Büros und repräsentative Räume. Mit dem Ende der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre kollabierte die zentralgesteuerte Wirtschaft. Die Teefabriken schlossen, die Kolchose wurde aufgelöst.
Heute ist hier nur noch ein sehr kleiner Teil als Büro geöffnet. Der Rest ist dem Verfall ausgesetzt.
























