Das kleine Haus ist leider ziemlich durchwühlt und bietet nicht viele Motive. Scheinbar hat hier bis zuletzt ein Mann gelebt, aber sein Hobby war bis zuletzt das Schrauben an Autos. Einige stehen auf dem weitläufigen Grundstück, aber die vielen Jahre, nagen an ihrem Zustand. Wir finden eine VW Käfer, drei VW Passat, dazu Nutzfahrzeuge wie der Scania-Vabis und im Schuppen einen Traktor, der leider vom Dach zugedeckt worden ist. Das könnte ein Harvester Farmall aus den 1940er Jahren sein.
Dazu dann noch viele andere Dinger wie Ölfässer und ein altes Fahrrad. Spannend was dort alles auftauchte als wir den Wald durchstöberten.
Eine Besonderheit war das Schild am blauen Käfer. Dieses Schild ist eine schwedische Zulassungsplakette für Importfahrzeuge aus den späten 1960er oder frühen 1970er Jahren.
Der schwedische Text bedeutet übersetzt:
„Dieser Volkswagen erfüllt zum Zeitpunkt der Produktion die erlassenen amerikanischen Autosicherheitsvorschriften, „Public Law Number 89-563“ (Sicherheitsgurte hinten jedoch nicht montiert). Eine Ausnahme bilden diejenigen Vorschriften, die im Widerspruch zu den schwedischen Prüfbestimmungen stehen. Volkswagenwerk AG“
Der Verweis auf das US-amerikanische Gesetz zeigt, dass dieses Fahrzeug ursprünglich für den nordamerikanischen Markt gebaut wurde. Wenn solche US-Modelle damals nach Schweden importiert wurden, mussten sie offiziell bescheinigen, dass sie den strengen Sicherheitsstandards entsprechen. Da die US-Regeln Ende der 1960er Jahre teilweise noch strenger oder detaillierter waren als die damaligen europäischen Vorschriften, diente die Plakette den schwedischen Prüfbehörden als Nachweis, dass das Auto im Wesentlichen sicher war – mit den auf dem Schild vermerkten länderspezifischen Ausnahmen wie den fehlenden hinteren Gurten.

























