Die Geschichte beginnt mit dem Verlust Keramik-Imperiums der Familie im Osten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Brüder begannen bei Null im Westen. Nach 1845 begann die Fertigung mit einfachsten Mitteln, zunächst vor allem Gebrauchsgeschirr, das in der Nachkriegszeit dringend benötigt wurde.
In den folgenden Jahren entwickelte sich die Keramikfabrik zu einem der bedeutendsten Namen der Branche. Besonders die experimentellen Glasuren machten die Marke weltbekannt. Nach den goldenen Jahren begann ab 1970 der Abschwung, Billigimporte aus dem Ausland und ein sich radikal ändernder Einrichtungsgeschmack setzten der Firma zu. Bald meldete das Unternehmen erstmals Konkurs an. Es folgten verschiedene Rettungsversuche und Umfirmierungen, wobei die Produktion jedoch stetig schrumpfte. Mitte der 1980er Jahre wurde der Betrieb an diesem Standort endgültig eingestellt. Seit der Schließung stehen die Gebäude leer. Die Natur eroberte sich das Gelände zurück, und Vandalismus sowie der Zahn der Zeit verwandelten die einst stolze Fabrik in eine Ruine.






































